OZGVerpflichtungserklärung bald bundesweit
Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und das Hessische Ministerium des Innern und für Sport (HMdIS) haben eine Einzelvereinbarung für die Digitalisierung der Verpflichtungserklärung geschlossen. Die digitale Verpflichtungserklärung ist eine OZG-Leistung aus dem Themenfeld Ein- & Auswanderung. Mit der auf Staatssekretärsebene gezeichneten Vereinbarung stehen nun fast fünf Millionen Euro aus den Konjunkturpaketmitteln für die Digitalisierung und insbesondere den deutschlandweiten Roll-out der Verpflichtungserklärung bereit. Das meldete das BMI.
Hohe gesellschaftliche Relevanz
Mit einer Verpflichtungserklärung kann eine Person oder eine Organisation gegenüber den Ausländerbehörden ihre Bereitschaft bekunden, die Kosten für den Lebensunterhalt einer ausländischen Person, die sie nach Deutschland eingeladen haben, zu tragen, sofern diese im Rahmen ihrer Visumbeantragung nicht genügend eigene finanzielle Mittel nachweisen kann. Verpflichtungserklärungen können von Privatpersonen abgegeben werden, aber auch von potenziellen Arbeitgebern. Bisher waren dafür manchmal sogar mehrfache Wege zur Ausländerbehörde notwendig. Mit rund 600.000 abgegebenen Erklärungen pro Jahr habe diese Leistung eine hohe gesellschaftliche Relevanz, so das BMI.
Schnellere Entscheidungen möglich
Die digitale Antragsstrecke Verpflichtungserklärung wurde federführend vom Land Hessen in einem OZG-Digitalisierungslabor konzipiert und in der technischen Realisierung eng vom zuständigen Fachreferat begleitet. Für die technische Umsetzung sei eng mit dem kommunalen IT-Dienstleister ekom21 zusammengearbeitet worden. Die digitale Lösung kommt den Gastgebern ausländischer Personen durch eingesparte Behördengänge zugute und nutzt der Verwaltung durch eine sachangemessene Bonitätsprüfung. Damit sei eine schnellere Entscheidung möglich. Nutzer können die digitale Lösung wahlweise komplett online zur rechtsverbindlichen Abgabe (mit eID-Authentifizierung) oder teilweise online zur Vorbereitung der Abgabe der Verpflichtungserklärung bedienen. Elektronisches Bezahlen anfallender Gebühren sei ebenfalls möglich. Bereits im September 2020 ging die Verpflichtungserklärung in den zwei hessischen Städten Offenbach am Main und Wiesbaden online. Nach diesem erfolgreichen Pilotbetrieb macht sich Hessen nun bereit für den bundesweiten Roll-out der digitalen Verpflichtungserklärung. Erste außerhessische Pilotkommunen seien bereits angeschlossen, berichtet das BMI. Die Verwendung eines standardisierten Datenaustauschformats ermögliche den datenschutzkonformen Datenaustausch und sorge auch dafür, dass alle Fachverfahren, die bundesweit in den Ausländerbehörden zur Anwendung kommen, an den Online-Dienst angeschlossen werden können.
Ulm: Goldenes Buch ist digital erlebbar
[04.09.2026] Das Goldene Buch der Stadt Ulm können Gäste im Rathaus via Touchbildschirm ab sofort digital durchblättern. mehr...
GEAS-Reform (2): Was jetzt auf die Verwaltung zukommt
[03.09.2026] Neue Verfahren, angepasste IT-Systeme und komplexere Rechtsfragen: Mit der GEAS-Reform wächst der Umsetzungsaufwand für die beteiligten Behörden. Sie müssen europäische und nationale Vorgaben stärker gemeinsam berücksichtigen - und up to date bleiben. mehr...
GEAS-Reform (1): Die rechtlichen Implikationen
[02.09.2026] Die GEAS-Reform regelt wesentliche Bereiche des Asylrechts nun durch unmittelbar geltende EU-Verordnungen. Damit sinken nationale Gestaltungsspielräume, während die Anforderungen an Rechtsanwendung und Verwaltungsvollzug steigen. mehr...
KGSt/Helmut-Schmidt-Universität Hamburg: Agile Arbeitsweisen in Kommunen
[01.09.2026] Die KGSt und die Hamburger Helmut-Schmidt-Universität wollen herausfinden, wie agile Arbeitsweisen in Kommunalverwaltungen eingeführt und etabliert werden. Für eine kurze Umfrage werden noch Personen gesucht, die agiles Arbeiten in ihrer Kommune voranbringen. mehr...
Vitako: Schlaglichter auf kommunale Digitalisierung
[31.08.2026] Mit einer neuen YouTube-Reihe zeigt Vitako Perspektiven aus der öffentlichen IT in kurzen Videos. In den ersten Beiträgen geht es um verlässliche digitale Infrastrukturen, digitale Souveränität und interkommunale Zusammenarbeit. mehr...
digitalSIGNAGE: Digitale Bürgerkommunikation für Rathaus & Co.
[31.08.2026] Digitale Informations- und Anzeigesysteme können das Personal in Kommunen entlasten: Sie erleichtern die Orientierung, organisieren den Besucheraufruf und informieren. Der ISO/IEC 27001 zertifizierte Anbieter digitalSIGNAGE deckt dafür ein breites Produktspektrum ab. mehr...
KGSt: Neues Verwaltungsleitbild
[27.08.2026] Die KGSt hat mit der „Netzwerkkommune“ ein neues Verwaltungsleitbild vorgelegt. Es beschreibt eine Verwaltung, die komplexe Aufgaben gemeinsam mit Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft löst. Die Steuerung solcher Netzwerke muss so angelegt sein, dass Kooperation und Vertrauen möglich werden. mehr...
Peine: Onlinedienste bekannter machen
[27.08.2026] Die Stadt Peine will ihre digitalen Verwaltungsangebote bekannter machen sowie Bürgerinnen und Bürger über deren Vorteile und Nutzungsmöglichkeiten informieren. Dazu begann nun eine langfristig angelegte Kampagne, die Werbeflächen in der Stadt und Social Media bespielt. mehr...
Saarland: Weniger Behördengänge im Trauerfall
[25.08.2026] Ein neuer Online-Dienst ermöglicht Angehörigen und Bestattungsunternehmen, Bestattungen digital anzumelden und Unterlagen hochzuladen. Nach dem Start in St. Wendel steht das Angebot nun auch in Kirkel bereit und allen saarländischen Kommunen zur Nachnutzung offen. mehr...
European Public Administration Report: Ist eine teure Verwaltung auch gut?
[25.08.2026] Deutschland leistet sich eine der teureren öffentlichen Verwaltungen Europas. Mehr Wirkung folgt daraus aber nicht automatisch. Eine Studie aus Österreich zeigt, dass es gute Organisation, qualifiziertes Personal und digitale Werkzeuge sind, die den Unterschied machen. mehr...
NExT/RuDi: Gemeinsam digital vernetzt
[25.08.2026] Das Verwaltungsnetzwerk NExT baut seine Zusammenarbeit mit der Plattform RuDi aus. Eine zentrale Dateiablage soll Dokumente aus den NExTcommunities bündeln und Beschäftigten des öffentlichen Dienstes den Austausch zwischen Treffen und über Communitygrenzen hinweg erleichtern. mehr...
Karlsruhe: Digitales, mobiles Grünflächenmanagement
[24.08.2026] Das Gartenbauamt der Stadt Karlsruhe führt ein digitales Grünflächenmanagementsystem ein. Beschäftigte können Pflegearbeiten und Kontrollen künftig vor Ort mobil dokumentieren. Einheitliche Daten und digitale Karten sollen zudem Planung, Abstimmung und Ressourceneinsatz erleichtern. mehr...
NEGZ: Studien zur digitalen Verwaltung gesucht
[21.08.2026] Wie steht es um die deutsche Verwaltungsdigitalisierung? Was läuft gut, wo liegen die größten Hürden – und wie bewerten Verwaltung, Wirtschaft oder Bürgerinnen und Bürger die Entwicklung? Dazu gibt es bereits eine Vielzahl an Untersuchungen. Das NEGZ will diese nun zusammentragen und bittet um Mithilfe. mehr...
Kleve: Online-Umfrage zur Klimaanpassung
[19.08.2026] Die Stadt Kleve befragt ihre Bevölkerung zur Klimaanpassung und setzt dabei auf methodische Beratung des Unternehmens wer denkt was. Die Ergebnisse sollen zeigen, wie die Menschen Klimafolgen erleben, welche Angebote sie kennen und wo weiterer Handlungsbedarf besteht. mehr...
Wiesbaden: Jeder dritte Parkvorgang ist digital
[18.08.2026] Das Handyparken hat sich in Wiesbaden zum Bezahlen von Parkgebühren etabliert. Über ein Drittel der Parkvorgänge werden digital abgewickelt. Die Stadtverwaltung profitiert von der komfortablen Möglichkeit ebenfalls: Die erforderliche technische Vorrichtung tragen die Parkenden bereits in ihrer Tasche. mehr...




















