Schul-ITSicherheit überdenken
„Bei der IT-Sicherheit sollten Schulen keine Kompromisse machen“, sagt Frank Melber, Experte für Netzwerksicherheit bei TÜV Rheinland. Denn wie das Unternehmen meldet, wächst auch in diesem Bereich die Zahl von Cyber-Angriffen. Schulnetze könnten aufgrund von Schwachstellen durch Botnetze beispielsweise für Propaganda-Zwecke gekapert werden. Ebenso sei denkbar, dass der Schul-Server lahmgelegt wird, um Abiturnoten zu manipulieren. „Schulen, die in Bezug auf Datenschutz und Datensicherheit compliancesicher unterwegs sein möchten, sollten sich auf den Fall professionell beraten lassen, wie sie ihr Netzwerk absichern können“, erklärt Melber. Die eingesetzte Software sollte stets auf dem aktuellen Stand sein. Gleiches gelte für Antivirus-Software-Lösungen. In beiden Fällen müssen laut dem TÜV Rheinland regelmäßig Updates erfolgen. Ebenfalls zu empfehlen sei der professionelle Umgang mit Passwörtern, am besten über einen Passwort-Manager mit einem Master-Kennwort. Auch das WLAN müsse systematisch abgesichert sein. Besteht der Verdacht, dass eine Schule gehackt wurde, sollte sie laut der Meldung professionelle Hilfe beim IT-Zentraldienstleister holen, der die Schulen des jeweiligen Bundeslandes betreut. Dieser wiederum könne sich auch an das Computer Security Incident Response Team des TÜV Rheinland wenden, das Hacker-Angriffe erkennt, stoppt und den Schaden so schnell wie möglich abwende.
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[26.05.2026] In Berlins öffentlichen Schulen kann jetzt mit dem Chatbot AIS.chat gearbeitet werden. Die datenschutzkonforme KI-Lösung unterstützt Lehrer bei der Unterrichtsvorbereitung und soll Schülern neue Zugänge zu Unterrichtsthemen eröffnen. mehr...
Bitkom: Schulen erhalten Smart-School-Siegel
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[23.04.2026] Alle 100 städtischen Schulen in Hannover haben die Cloud-Lösung Microsoft 365 aktiv eingesetzt – allerdings, ohne die passende Lizenz zu besitzen, welche die Nutzung im Schulkontext absichert. Die Stadt verhängte vorerst einen Nutzungsstopp und will prüfen, wie es zu der fehlerhaften Einschätzung kam. mehr...
Bremen: Pionier für telli
[21.04.2026] Bremen hat als erstes Bundesland mit telli eine landesweite KI-Plattform für Schulen eingeführt. Finanziert über Mittel des DigitalPakts Schule steht die Plattform den Schulen der Freien Hansestadt kostenfrei zur Verfügung. mehr...
Niedersachsen: Webshop für Schul-Hardware
[16.04.2026] Niedersachsen hat einen Webshop für die Bestellung digitaler Endgeräte an Schulen freigeschaltet. Das Land stellt dafür bis 2031 rund 800 Millionen Euro bereit. Ab dem Schuljahr 2026/2027 sollen zunächst siebte Klassen und Lehrkräfte ausgestattet werden. mehr...
Berlin: Schnelles Internet für alle Schulen
[13.04.2026] In Berlin verfügen alle öffentlichen Schulen nun über schnelles Internet. Möglich wurde das durch ein vom ITDZ koordiniertes landesweites Programm. Mit einer Reform des Schulgesetzes sichert der Senat die weitere digitale Schulentwicklung rechtlich stärker ab. mehr...
Digitale Bildung: Zehn Jahre Smart Schools
[09.04.2026] Seit zehn Jahren würdigt der Smart-School-Wettbewerb Schulen, die digitale Bildung, Infrastruktur und Lehrkräftefortbildung zusammenbringen. Rahmenbedingungen und Schwerpunktthemen sind im Wandel – doch die Digitalisierung im Bildungsbereich geht weiter. mehr...
Thüringen: KI verstehen mit telli
[09.04.2026] Der KI-Chatbot telli steht ab sofort allen Schulen in Thüringen zur Nutzung zur Verfügung. Der Freistaat profitiert dabei von den Erfahrungen anderer Bundesländer und setzt zugleich eigene Schwerpunkte bei der pädagogischen Begleitung. mehr...
Kommunale Spitzenverbände: Digitalpakt 2.0 mit verschobenem Start?
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Digitales Lernen: Eintauchen in den Lernstoff
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