Samstag, 31. Oktober 2026

Metropolregion Rhein-NeckarModellvorhaben erntet Lob

[15.03.2017] Ein positives Zwischenfazit zum E-Government-Modellvorhaben in der Metropolregion Rhein-Neckar haben jetzt die beteiligten Länder Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz gezogen. Lob für das Projekt kam auch vom Nationalen Normenkontrollrat.
Blicken auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit zurück: Vertreter der Länder Baden-Württemberg

Blicken auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit zurück: Vertreter der Länder Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz sowie der Metropolregion Rhein- Neckar.

(Bildquelle: Metropolregion Rhein-Neckar)

Die IT-Beauftragten der Länder Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz haben eine positive Zwischenbilanz für das seit dem Jahr 2010 gemeinsam mit der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) durchgeführte Modellvorhaben „Kooperatives E- Government in föderalen Strukturen“ (wir berichteten) gezogen. Die länderübergreifende Zusammenarbeit habe sich bewährt, Rhein-Neckar sei inzwischen ein bundesweit beachteter Entwicklungs- und Erprobungsraum für innovative E-Government-Lösungen. Auch der Nationale Normenkontrollrat lobte das Engagement der Metropolregion als beispielhaft für eine neue Qualität der föderalen Zusammenarbeit.
In einem jetzt vorgestellten Zwischenbericht wird die gemeinsame Arbeit der Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung der vergangenen fünf Jahre nachgezeichnet. Neben ausgewählten E-Government-Projekten in der Metropolregion Rhein-Neckar, wie beispielsweise der länderübergreifenden E- Vergabe-Plattform auftragsboerse.de, werden auch Erfolgskriterien für den Aufbau einer vernetzten Verwaltung als Ergebnis der Arbeit im Modellvorhaben skizziert. „In den vergangenen fünf Jahren haben wir mit einer Reihe von Best-Practice-Beispielen über die Modellregion hinaus wichtige Impulse für die Entwicklung des E- Government in Deutschland gegeben“, bilanziert Thomas Schäfer, Finanzminister und Bevollmächtigter für E-Government und Informationstechnologie des Landes Hessen. „Auf den bisherigen Erfahrungen und Erfolgen dürfen wir uns aber nicht ausruhen, sondern müssen zügig auf diesem Weg voranschreiten, um die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung voranzutreiben“, ergänzt Stefan Krebs, IT-Beauftragter des Landes Baden-Württemberg.
Randolf Stich, Innenstaatssekretär und IT-Beauftragter des Landes Rheinland-Pfalz nennt als Themenfelder der kommenden Jahre unter anderem den Großraum- und Schwertransport sowie die Pilotierung des so genannten „Once Only Principle für Unternehmen“ im Rahmen eines europäischen Projekts. Dahinter verbirgt sich der Ansatz, dass E-Government-Nutzer nur einmal zur Eingabe bestimmter Daten aufgefordert werden, anstatt sie immer wieder neu unter Angabe derselben Nachweise der Verwaltung vorlegen zu müssen.
Stefan Dallinger, Vorsitzender des Verbands Region Rhein-Neckar, ist ebenfalls stolz auf das bisher Erreichte: „Die Metropolregion Rhein-Neckar ist bundesweit Vorbild für die Zusammenarbeit über Länder- und Verwaltungsgrenzen hinweg. Auch künftig werden wir die Zusammenarbeit mit Vertretern aus Wirtschaft, Verwaltung, Kammern und Wissenschaft stärken, um Verwaltungsabläufe und -strukturen zu optimieren.“





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