VitakoDie Digitalisierung im Koalitionsvertrag
Außer dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) (wir berichteten) bewertet auch die Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister, Vitako, den Punkt Digitalisierung im Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD. Mit dem Koalitionsvertrag sei die Bedeutung der Digitalisierung stärker in den Fokus der künftigen Regierung gerückt, vorbehaltlich der Zustimmung der SPD-Mitglieder. Dafür sei es höchste Zeit, habe Deutschland doch viel aufzuholen. Laut eigenen Angaben wurde in dem Vertrag die Vitako-Forderung nach einer Mehrfachverwendung von Daten, die den Behörden schon vorliegen, aufgenommen. Dokumente, die für mehrere Verwaltungsvorgänge benötigt werden, könnten dann zwischen Behörden genutzt werden. „Wir wollen die durchgängige Digitalisierung, zum Nutzen von Bürgern und Unternehmen“, erklärt Vitako-Geschäftsführer Ralf Resch. „Hierzu muss das Recht digitaltauglich werden. Erste Schritte dazu werden im Koalitionsvertrag gemacht. Aber das reicht noch lange nicht aus. Nur das Abschaffen der Schriftform und des persönlichen Erscheinens bei Ersatz durch digitale Identitäten machen eine moderne Verwaltung möglich. Das verstehen wir unter Normenscreening plus.“ Grundsätzlich positiv bewertet Vitako die geplante Einrichtung einer E-Government-Agentur als Treiber für das E-Government auf Bundesebene. Allerdings dürfe kein unnötiger Überbau geschaffen werden. Besser wäre es, die bestehenden Institutionen wie die Föderale IT-Kooperation FITKO unter Einschluss der kommunalen IT-Dienstleister handlungsfähiger zu machen. Die konkrete Schaffung von Standards und Schnittstellen und die Arbeit vor Ort müssen von den Praktikern vorangetrieben werden. Vitako werde sich hier aktiv einbringen. Als konkreten Anwendungsfall sieht Geschäftsführer Resch die weiter verbesserte Interoperabilität und Vernetzung der vorhandenen dezentral betriebenen Register. Schließlich koste eine grundlegende Erneuerung wie in anderen Ländern zu viel Geld und dauere zu lange (wir berichteten). Dass der alternative Weg funktioniert, zeigen die bereits digitalisierten Meldedatenregister, meldet Vitakos weiter.
Schleswig-Holstein: Konsequent digital
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OZG-Leistungen: Schub für die digitale Verwaltung
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Saarland: Dritte Auflage des E-Government-Pakts
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GovTech Kommunal: Kommunen digital handlungsfähig machen
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Hanau: Stadtweite IT neu ausgerichtet
[18.12.2025] Hanau hat sich das Ziel gesteckt, bis 2030 die Digitalisierung der gesamten „Unternehmung Stadt“ abzuschließen. Dazu werden Entscheidungs-, Verantwortungs- und Budgetstrukturen künftig an einer Stelle gebündelt, zudem soll die Stelle des CDO geschaffen werden. mehr...
Deutscher Landkreistag: Kommunen in Modernisierungsagenda einbinden
[11.12.2025] Die von Bund und Ländern vereinbarte föderale Modernisierungsagenda bewertet der Deutsche Landkreistag (DLT) als positiv. Damit Bürger, Unternehmen und Kommunen jedoch tatsächlich entlastet werden, ist ein enger Schulterschluss mit Landkreisen, Städten und Gemeinden bei der Umsetzung erforderlich. mehr...
Sachsen-Anhalt: Zentrale Serviceagentur für Kommunen
[08.12.2025] Eine Machbarkeitsstudie aus Sachsen-Anhalt zeigt, dass eine zentrale Serviceagentur für Kommunen Verwaltungsabläufe beschleunigen und verbessern kann. Digitalministerin Lydia Hüskens kündigte an, dass ab 2026 sukzessive eine Unterstützungseinheit für Kommunen umgesetzt werden soll. mehr...
IT-Planungsrat: Kommunalbeirat NOOTS
[08.12.2025] Das Kommunalgremium des IT-Planungsrats übernimmt im Zuge der Neuaufstellung des Nationalen Once-Only-Technical-Systems (NOOTS) zusätzlich die Rolle des Kommunalbeirats NOOTS. Es hat dabei keine Entscheidungsbefugnis, sondern erfüllt eine Resonanz- und Feedbackfunktion. mehr...
4. Digitalministerkonferenz: Bessere Zusammenarbeit aller Ebenen
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[27.11.2025] Alle Aufgaben rund um digitale Verwaltungsprozesse und die IT-Infrastruktur bündelt die Stadt Oldenburg ab Anfang kommenden Jahres in einem eigenen Amt für digitale Transformation. Das soll Abstimmungsaufwände reduzieren, Prozesse beschleunigen und dauerhaft zu innovativen, bürgernahen Angeboten beitragen. mehr...
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[27.11.2025] Der Nationale Normenkontrollrat mahnt die in der Föderalen Modernisierungsagenda vorgesehene bessere Aufgabenbündelung mit Nachdruck an. Die Ministerien müssten dieses Projekt konsequent weiterverfolgen, um Effizienz und Entlastung der Kommunen zu sichern. mehr...
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[11.11.2025] Seit zwei Jahrzehnten vertritt Vitako die Interessen der kommunalen IT-Dienstleister. Bei der Jubiläumsfeier würdigte Digitalminister Karsten Wildberger in klaren Worten die Rolle der Kommunen als Ausgangspunkt digitaler Verwaltung und rief zu enger Zusammenarbeit mit Bund und Ländern auf. mehr...
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