HamburgUrban Data Hub am Start

Die städtischen Daten Hamburgs soll eine Kompetenzstelle für urbanes Daten-Management noch besser erschließen.
(Bildquelle: powell83 – Fotolia.com)
Um in Hamburg die Potenziale städtischer Daten noch besser zu erschließen, bringt die Freie und Hansestadt jetzt eine Kompetenzstelle für urbanes Daten-Management auf den Weg. Wie die Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen mitteilt, bilden der Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung (LGV) und die HafenCity Universität Hamburg (HCU Hamburg) den so genannten Urban Data Hub Hamburg (UD-HUB). Eine Plattform soll städtische Daten aus den Bereichen Verkehr, Umwelt, Soziales und Wirtschaft so verknüpfen, dass sie auch in Echtzeit im Internet abgefragt werden können. Darüber hinaus wollen die beiden Partner unter der Leitung des LGV weitere Entwicklungsbedarfe erforschen und innovative, digitale Dienste konzipieren, die unterschiedliche Nutzergruppen von der Zivilgesellschaft über die Wirtschaft bis hin zu Wissenschaft und Verwaltung unterstützen können. Ein einfacher Zugang und die hohe Aktualität der Daten sollen den Nutzern künftig jederzeit schnelle Analysen und damit zügige Entscheidungen ermöglichen.
Auf Basis der Urban Platform habe der LGV bereits den webbasierten Kartenservice Geo-Online entwickelt. Abgefragt werden können darüber beispielsweise die aktuelle Verkehrslage, Bebauungspläne, Bildungseinrichtungen oder der Standort und Belegungszustand von Elektroladestationen in Hamburg. Eine weitere bereichsübergreifende Datenanwendung ist ELBE+ (wir berichteten). Und auch das aktuell unter der Regie der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen entwickelte digitale Partizipationssystem (DIPAS, wir berichteten) werde die urbane Datenplattform als Grundlage nutzen.
Wie die Hamburger Behörde weiter mitteilt, ist die Einrichtung der Organisationseinheit UD-HUB in Abstimmung mit der Leitstelle Digitale Stadt der Senatskanzlei erfolgt. Bei der Plattform handle es sich um eine von mehreren Digitalisierungsvorhaben, die im Rahmen der Strategie Digitale Stadt (wir berichteten) umgesetzt werden. Der LGV und die HCU Hamburg bilden gemeinsam das Management-Team des UD-HUB und sind die Ansprechpartner für alle Aktivitäten zum Aus- und Aufbau der zentralen Datenplattform.
Augsburg: Straßenraum in 3D
[07.04.2026] Das Augsburger Stadtgebiet wird derzeit von einem speziell ausgerüsteten Messfahrzeug abgefahren. Aus den dabei erfassten Daten soll ein digitales Abbild des öffentlichen Raums entstehen. mehr...
Mainz: WebGIS wird modernisiert
[26.03.2026] Die Stadt Mainz hat jetzt den Startschuss für die grundlegende Modernisierung ihrer Geodatenplattform gegeben. Mit dem Projekt wird das bestehende WebGIS an aktuelle technische Anforderungen angepasst. mehr...
Hanau: Sozial-Dashboard zum Arbeitsmarkt
[13.03.2026] Mit einem Sozial-Dashboard will die Stadt Hanau ihre Arbeitsmarktpolitik künftig datenbasiert und zielgerichtet steuern. Das Analysewerkzeug basiert auf einem Geo-Informationssystem (GIS) und erlaubt eine kleinräumige Auswertung. mehr...
Rhein-Kreis Neuss: Digitaler Zwilling vorgestellt
[10.03.2026] Auf dem Smart City Summit Niederrhein hat der Rhein-Kreis Neuss seinen Digitalen Zwilling präsentiert. Die Besonderheit: Im Rahmen des interkommunalen Projekts arbeitet der Kreis gemeinsam mit den angehörigen Kommunen an einem digitalen, dreidimensionalen Abbild der realen Welt. mehr...
Niedersachsen: Entsiegelungskataster mit KI
[26.02.2026] Das Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen hat ein digitales, KI-gestütztes Entsiegelungskataster freigeschaltet. So soll die kommunale Entsiegelungsplanung unterstützt werden. Kommunen werden beim Einstieg in das System begleitet. mehr...
Kreis Dingolfing-Landau: Erfolgreicher GIS-Start mit allen Kommunen
[23.02.2026] Der Kreis Dingolfing-Landau hat mit seinen Gemeinden die Grundlage für ein gemeinsames Geo-Informationssystem (GIS) geschaffen. Die bayerischen Kommunen sind dafür auf das webbasierte RIWA GIS-Zentrum (RGZ) umgestiegen. Dabei sorgten individuell konfigurierte Starterpakete für eine reibungslose Einführung in den Verwaltungen. mehr...
Neckar-Odenwald-Kreis: Neues Bürger-GIS NOKmaps
[20.02.2026] Unter NOKmaps bietet der Neckar-Odenwald-Kreis den Bürgerinnen und Bürgern ein neues Geo-Informationssystem an. Sie finden hier unter anderem vorbereitete interaktive Karten zu unterschiedlichen Themen, dreidimensionale Ansichten und Auswertungswerkzeuge, die sie kostenfrei nutzen können. mehr...
Haar: 3D-Stadtmodell wird erweitert
[11.02.2026] Beim Ausbau ihres 3D-Stadtmodells wird die bayerische Stadt Haar von GIS-Anbieter RIWA unterstützt. Für dieses Jahr sind zahlreiche Ergänzungen geplant. mehr...
Weinheim: Interaktives 3D-Stadtmodell
[10.02.2026] Die Stadt Weinheim hat ein 3D-Stadtmodell in ihr Geoportal integriert und lässt sich damit digital jetzt aus neuen Perspektiven erleben. mehr...
Kreis Calw: Neues Geoportal mit Terratwin
[29.01.2026] Um komplexe Daten transparent und einfach zugänglich zu machen, hat das Landratsamt Calw sein Geo-Informationssystem (GIS) auf die Plattform Terratwin umgestellt. Die Lösung des gleichnamigen Anbieters ist auf allen Endgeräten und somit auch mobil nutzbar. mehr...
Wiesbaden: Digitaler Zwilling mit Baustellenüberblick
[13.01.2026] Wiesbaden hat den Digitalen Zwilling der Stadt um den Baustellenmelder ergänzt. Somit erhalten die Bürgerinnen und Bürger wichtige Informationen rund um aktuelle und geplante Baustellen über eine zentrale Plattform. mehr...
Braunschweig: Warum heißt die Straße so?
[12.01.2026] Das Geoportal der Stadt Braunschweig bietet einen neuen Service. Neben Daten zu Schulradwegen, Starkregenfolgen, Stadtbäumen und weiteren Themen liefert es nun Hintergründe zu Straßennamen. Per QR-Code am Straßenschild sollen diese in Zukunft auch direkt vor Ort abrufbar sein. mehr...
Darmstadt 3D: Grundgerüst für Urbanen Zwilling
[16.12.2025] Von Darmstadt gibt es jetzt ein maßstabsgetreues dreidimensionales Modell mit hoher Detailtiefe. In der browserbasierten Anwendung lassen sich beispielsweise Entfernungen und Flächen messen, Schattenwürfe simulieren oder Sichtbarkeiten analysieren. Perspektivisch bildet sie das Grundgerüst für einen Urbanen Digitalen Zwilling. mehr...
Karlsruhe: Digitaler Klimazwilling
[02.12.2025] In Karlsruhe soll die Klimafolgenanpassung messbar, vorausschauend und smart gestaltet werden. Mit diesem Ziel baut die Stadt im Projekt Sensor City einen Digitalen Klimazwilling auf, der Geodaten und die Messwerte von Internet-of-Things-Sensoren nutzt. mehr...
Ruderatshofen: Drohnenvermessung für Hochwasserschutz
[27.11.2025] Ruderatshofen will besser auf Starkregenereignisse und Überflutungen vorbereitet sein. Damit geeignete Schutzmaßnahmen erkannt werden können, hat GIS-Anbieter RIWA ein 3D-Geländemodell vom Gemeindegebiet und den umliegenden Flächen erstellt. Dank Drohnentechnologie konnten 19 Hektar Land innerhalb eines Tages erfasst werden. mehr...























