BayernAKDB macht Druck für die Landtagswahl

Fünf Millionen Wahlbenachrichtigungsunterlagen werden im Druck- und Kuvertierzentrum der AKDB hergestellt.
Sabine Kaltenbach, Vertriebsdirektorin der Deutschen Post AG, und AKDB-Vorstandsvorsitzender Rudolf Schleyer vor der Produktionsstraße
(Bildquelle: AKDB)
Die am 14. Oktober 2018 in Bayern anstehende Landtagswahl erfordert umfangreiche Vorbereitungen – so müssen unter anderem über neun Millionen Wahlberechtigte benachrichtigt werden. Etwa fünf Millionen davon erhalten ihre Wahlbenachrichtigungsunterlagen aus dem Druck- und Kuvertierzentrum der Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) in Bayreuth. Dort werden die Unterlagen laut IT-Dienstleister auf Basis von Meldedaten produziert, die aus dem BSI-zertifizierten Rechenzentrum stammen. Die weitere Bearbeitung, Sortierung sowie den Versand übernehme die Deutsche Post.
Um die Arbeiten in dem engen Zeitfenster von lediglich 15 Tagen zu schaffen, koppeln die Techniker der AKDB die Endlosdrucker zu einer kompletten Druck- und Schneidelinie. „Dort wird am Anfang unbedrucktes Spezialpapier auf einer riesigen Rolle zugeführt, die allein Kapazität für über 50.000 Wahlbenachrichtigungskarten bietet“, erklärt AKDB-Vorstandsvorsitzender Rudolf Schleyer. Am Ende der Produktionsstraße werden die fertigen Karten versandfertig gestapelt und für die Anlieferung bei der Deutschen Post vorbereitet.
Abgerundet wird das umfangreiche Projekt nach Angaben des IT-Dienstleisters durch die inzwischen häufig genutzte Lösung für eine bequeme Beantragung von Briefwahlunterlagen. Dafür habe die AKDB Wahlbenachrichtigungsunterlagen auf Wunsch mit einem QR-Code versehen, der einfach und sicher mit dem Smartphone gelesen werden könne.
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