Mittwoch, 18. März 2026

BrandenburgDigitalAgentur als Kompetenzträger

[12.08.2019] Die DigitalAgentur Brandenburg wird die Umsetzung der Digitalisierungsstrategie für das Land unterstützen. Beispielsweise soll sie Projekte zwischen kommunaler und Landesebene koordinieren und zu einer effektiveren regionalen Zusammenarbeit beitragen.
Die DigitalAgentur Brandenburg soll vorhandene Kräfte aus Land

Die DigitalAgentur Brandenburg soll vorhandene Kräfte aus Land, Kommunen, Wirtschaft und Verbänden bündeln.

(Bildquelle: Monster Ztudio / Fotolia.com)

Wie in der Digitalisierungsstrategie für das Land vorgesehen (wir berichteten) ist die DigitalAgentur Brandenburg gegründet worden. Wie das Ministerium für Wirtschaft und Energie (MWE) mitteilt, soll sie die Zukunftsstrategie Digitales Brandenburg unterstützen. Gegründet worden sei sie auf Initiative der Landesregierung. Sie ist demnach eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB). Zu ihrem Geschäftsführer ist jetzt André Göbel berufen worden. Aufgabe der Agentur ist es laut MWE, Digitalisierungsprojekte und -maßnahmen zwischen der Landes- und Kommunalebene zu koordinieren sowie zu einer effektiveren regionalen Zusammenarbeit der Landkreise, Städte und Gemeinden sowie kommunalen Gebietskörperschaften untereinander beizutragen. Zudem soll die Agentur Kompetenzen und Informationen für die Querschnittaufgabe Digitalisierung bündeln und damit die thematische Vernetzung voranbringen. „Mit der DigitalAgentur gibt es nun einen zentralen Ansprechpartner und Kompetenzträger für die Digitalisierung“, erklärt Wirtschaftsminister Jörg Steinbach. „Als Organisations- und Steuerungseinheit schließt sie eine wichtige Lücke für die erfolgreiche Umsetzung der Digitalisierungsaktivitäten in Brandenburg. Sie soll eine Klammer bilden für die zahlreichen Projekte auf Landes- und regionaler Ebene.“ Der Geschäftsführer der DigitalAgentur André Göbel ergänzt: „Die professionelle Umsetzung von Digitalisierungsvorhaben ist eine entscheidende Aufgabe für das Lernen, Leben und Arbeiten im Brandenburg der Zukunft. Ich freue mich deshalb sehr, die DigitalAgentur zur Unterstützung für strategische Landesprojekte aufbauen zu können. Wir möchten hierdurch nicht nur überregionale Impulskraft für Brandenburgs Digitalisierung erreichen. Vielmehr wollen wir auch vorhandene Kräfte aus Land, Kommunen, Wirtschaft und Verbänden bündeln, um gemeinsam die bevorstehenden Prozesse der Digitalisierung zu gestalten und ihre Chancen effizient zu nutzen.“ Konkrete Projekte, die künftig unterstützt werden sollen, sind laut Ministeriumsangaben etwa die Pilotierung der Schul-Cloud an 54 Schulen in Brandenburg, die Unterstützung der Schulträger bei Umsetzungsfragen zum DigitalPakt Schule der Bundesregierung sowie der Aufbau von Umsetzungskonzeptionen im Themenfeld 5G/LTE in Abstimmung mit dem Wirtschaftsministerium. Die DigitalAgentur werde vom Ministerium für Wirtschaft und Energie mit jährlich drei Millionen Euro unterstützt.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Politik
Vier lächelnde Männer in Anzügen sitzen nebeneinander an einem Holztisch, vor sich Dokumente, hinter sich drei drapierte Flaggen (EU; BRD, Baden-Württemberg)

Baden-Württemberg: Gemeinsam schneller digital

[18.03.2026] In Baden-Württemberg haben Land und Kommunen eine neue – die inzwischen dritte – E-Government-Vereinbarung unterzeichnet. Das Land will den Roll-out von Verwaltungsleistungen in den Kommunen mit weiteren zehn Millionen Euro finanzieren. mehr...

Porträtaufnahme von Milen Starke.

Thüringen: Land unterstützt Kommunen intensiv

[17.03.2026] Ein neuer Prüfbericht des Thüringer Rechnungshofs sieht beträchtliche Defizite bei der OZG-Umsetzung und der Digitalisierung der kommunalen Verwaltung. In einer Stellungnahme erläutert das Digitalministerium, wie das Land Kommunen unterstützt. mehr...

Spielwürfel mit aufgedruckten Pfeilen weisen den Weg hin zu einem Würfel mit grünem Häkchen.
bericht

Verwaltungsdigitalisierung: Lehren für die Zukunft ziehen

[12.03.2026] In 25 Jahren Verwaltungsdigitalisierung mangelte es nicht an ehrgeizigen Zielen. Diese wurden aber trotz der nötigen finanziellen Ressourcen häufig verfehlt. Aus den Erfahrungen der Vergangenheit können Lehren für aktuelle Projekte gezogen werden. mehr...

Luftbild von Meschede

Hochsauerlandkreis: Weichenstellung für die Zukunft

[11.03.2026] Im Hochsauerlandkreis will ein neuer Ausschuss für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung für Zukunftsfähigkeit sorgen. In der Auftaktsitzung befassten sich die Ausschussmitglieder intensiv mit dem aktuellen Stand der Verwaltungsdigitalisierung und dem Ausbau der Breitband- und Mobilfunkinfrastruktur. mehr...

Porträtaufnahme von Nikolaus Reisel.
interview

Digitalisierung: Wiens sozialer Auftrag

[10.03.2026] Technologie soll Freiheit schaffen – nicht einengen, sagt Nikolaus Reisel. Kommune21 sprach mit dem Head of Platform der Stadt Wien über digitalen Humanismus, offene Standards und den Einsatz von KI in der Verwaltung der österreichischen Hauptstadt. mehr...

Blick von hinten auf eine männliche Figur im Anzug, die in einem Tunnel aus Papieren steht, am Ende des Tunnels ist Licht.

Hessen: Standardbefreiung online beantragen

[09.03.2026] Hessens Kommunen sollen die Möglichkeit haben, neue Wege der Aufgabenerfüllung zu erproben. Die so genannte Standardbefreiung erlaubt es kommunalen Körperschaften, von landesrechtlichen Regelungen abzuweichen, um Abläufe zu modernisieren und Bürokratie abzubauen. Dazu gibt es jetzt einen unkomplizierten Online-Antrag. mehr...

Die Präsidenten von Deutscher Städtetag, Deutscher Landkreistag und Deutscher Städte- und Gemeindebund vor Mikrofonen

Spitzenverbände: Kommunale Handlungsfähigkeit sichern


[06.03.2026] Die kommunalen Spitzenverbände warnen vor der Handlungsunfähigkeit von Städten, Landkreisen und Gemeinden. Bund und Länder müssten dringend Maßnahmen ergreifen, sollen die kommunalen Haushalte nicht vollständig kollabieren. mehr...

NExT/DigitalService: Nachhaltige Verwaltungsmodernisierung

[05.03.2026] Eine gemeinsame Veröffentlichung von NExT und dem DigitalService des Bundes zeigt Wege zu einer wirksamen Verwaltungsdigitalisierung. Dabei wird deutlich: Nachhaltige Effekte und eine echte Digitalrendite entstehen vor allem durch die gezielte Modernisierung der Verwaltungsstrukturen. mehr...

Reihe von Autos, die in einer Straße parkt,, der Bildhintergrund ist unscharf.

DStGB: Praxisnaher Rahmen für Parkraumkontrolle

[02.03.2026] Die Kommunalen Spitzenverbände äußerten sich bei einer Anhörung im Bundestag zu geplanten Gesetzesänderungen, die auch die digitale Parkraumkontrolle betreffen. Sie fordern unter anderem eine praxisgerechte, flexible und technologieoffene Umsetzung ohne zusätzliche Bürokratie. mehr...

Drei offensichtlich gut gelaunte, lachende Männer in formaler Kleidung vor einem Tisch mit Dokumenten, warme Farbstimmung im Bild.

Hessen: Land und Kommunen gestalten Zukunft

[23.02.2026] In Hessen haben das Land und die Kommunalen Spitzenverbände den Zukunftspakt vereinbart, um die kommunale Selbstverwaltung zu stärken. Dies soll durch den Abbau bürokratischer Lasten, eine faire Finanzierung und engere Zusammenarbeit der Ebenen bei der Digitalisierung erreicht werden. mehr...

Porträtaufnahme von Milen Starke.
interview

Thüringen: Digitalisierung auf Kurs

[17.02.2026] Platz vier im Bundesvergleich, Vorreiter bei digitaler Souveränität und Open Source sowie klare Pläne für 2026 – was hinter den Zahlen steckt und wo Thüringen bewusst andere Wege geht, erläutert Landes-CIO Milen Starke im Interview. mehr...

Frankfurt am Main: Neues Transformation Office

[16.02.2026] In Frankfurt am Main übernimmt nun das Transformation Office die Steuerung der Digitalisierungsvorhaben in der Verwaltung. Wurden die Projekte bislang überwiegend dezentral realisiert, sollen diese fortan beim Transformation Office gebündelt und so effizienter und wirkungsvoller umgesetzt werden. Das Office arbeitet mit allen Ämtern der Stadt zusammen. mehr...

Zwei Personen unterzeichnen eine Absichtserklärung

Heidelberg / Hochschule Ludwigsburg: Theorie und Praxis verzahnen

[09.02.2026] Mit dem Ziel, die digitale Modernisierung der Verwaltung voranzutreiben, haben die Stadt Heidelberg und die Hochschule Ludwigsburg jetzt eine Kooperation vereinbart. Geplant sind regelmäßige gemeinsame Forschungsprojekte, aus denen sich Best-Practice-Beispiele auch für andere Kommunen ableiten lassen. mehr...

Wehende Flagge des Landes Schleswig-Holstein vor schwach bewölktem Himmel.

Schleswig-Holstein: Konsequent digital

[28.01.2026] Von Anlagengenehmigung bis zum Wohngeld: Schleswig-Holstein setzt den Roll-out von Onlinediensten und die Digitalisierung der Verwaltung weiter konsequent um. Ein landeseigenes Digitalisierungs-Dashboard soll die Fortschritte künftig visualisieren. mehr...

Bundesminister Wildberger mit den Staatsministern Sinemus und Mehring in einem Sitzungssaal

OZG-Leistungen: Schub für die digitale Verwaltung

[26.01.2026] Der Bund sowie Bayern und Hessen als Pilotländer erproben einen neuen Weg, um digitale Verwaltungsdienste überall anbieten zu können. Dabei finanziert der Bund Roll-in-Teams für die Kommunen, während sich die Länder verpflichten, bis Ende 2026 fünf Online-Dienste landesweit einzuführen. Das Verfahren soll auf andere Länder übertragen werden. mehr...