Fachverfahreni-Kfz 3 im Portal

i-Kfz 3: Optimale Kommunikation mit dem AKDB-Fachverfahren OK.VERKEHR.
(Bildquelle: stockphoto-graf/stock.adobe.com)
Die vom Bundesverkehrsministerium beschlossene dritte Stufe des Projekts i-Kfz geht online. Der neue Fachdienst löst die bisherigen beiden Fachdienste ab: Neben den Anträgen zur medienbruchfreien Außerbetriebsetzung und Wiederzulassung beinhaltet i-Kfz 3 jetzt Anträge für eine Umschreibung, Adressänderung eines Halters oder eine Neuzulassung. Die Wiederzulassung wird sogar bei Wechsel des Halters und/oder des Zulassungsbezirks ermöglicht. Die Kennzeichenmitnahme wird auf einen Halterwechsel erweitert. Für einige Vorgänge kann der Verwaltungsakt direkt im Bürgerservice-Portal durchgeführt werden. Bis Ende Januar wurden in Bayern über 1.200 Anträge allein mit i-Kfz 3 über das Bürgerservice-Portal der Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) eingereicht, etwa 300 davon völlig automatisierte Verwaltungsakte: Das heißt, die Bürger haben ihren Antrag digital gestellt und das angeforderte Dokument digital erhalten.
Bis zu drei Vorgänge gleichzeitig
Wie bei den beiden ersten Stufen auch sieht der Gesetzgeber für die Nutzung der Online-Dienste die Authentifizierung über die eID-Funktion des Personalausweises vor. Eine Besonderheit im Fachdienst der AKDB ist, dass der Nutzer bis zu drei Vorgänge gleichzeitig durchführen und bezahlen kann. So kann beispielsweise ein neues Fahrzeug zugelassen und zur gleichen Zeit ein anderes wiederzugelassen werden. Oder es werden zwei Adressänderungen vorgenommen.
Komfortabel ist i-Kfz 3 aber nicht nur für Bürger. Auch für die Verwaltung wird vieles einfacher, sie wird deutlich entlastet. So entfällt bei jedem einzelnen automatisierten Verwaltungsakt eine Menge Aufwand für die Sachbearbeitung. Selbstverständlich werden die einzelnen Prozessschritte im Portal mit Zeitpunkt und Ergebnis sowie gegebenenfalls mit fachlicher Referenz, wie zum Beispiel Kommunikations-ID bei der Kfz-Haftpflichtversicherung, nachgewiesen.
Auch mit anderen Fachverfahren kompatibel
Das ist besonders wichtig für ein Review von durchgeführten Verwaltungsakten und die Bearbeitung eines Antrags. Die Prozessschritte sind im Übrigen nicht nur auf eine optimale Kommunikation mit dem AKDB-Fachverfahren OK.VERKEHR abgestimmt, sondern auch mit anderen Fachverfahren kompatibel.
Eine weitere Neuerung im Rahmen des Projekts i-Kfz 3: Höchste Sicherheitsanforderungen werden zukünftig auch hier verlangt. Dabei müssen Kommunen sich um keine Sicherheitsprüfungen kümmern, wenn sie die Software etwa im BSI-zertifizierten AKDB-Rechenzentrum betreiben. Im Juli 2019 wurde die AKDB vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erneut erfolgreich für weitere drei Jahre rezertifiziert. Das bedeutet: Kommunen, Partner und Bürger können sich weiterhin auf höchstmögliche Sicherheit für kommunale IT-Systeme verlassen.
Dieser Beitrag ist in der Ausgabe April 2020 von Kommune21 erschienen. Hier können Sie ein Exemplar bestellen oder die Zeitschrift abonnieren.
EDV Ermtraud: Gaststätte online anmelden
[15.04.2026] Das Land Baden-Württemberg hat den Anzeigeweg im Gaststättengewerbe vereinfacht. Das Unternehmen EDV Ermtraud hat jetzt einen Online-Dienst vorgestellt, über den Bürgerinnen und Bürger ihre Anzeige künftig digital einreichen können. mehr...
Mainz: Umstellung auf den digitalen Bauantrag
[14.04.2026] Die Stadt Mainz treibt die Digitalisierung ihrer Verwaltungsleistungen voran: Künftig wird auch das zentrale Fachverfahren Bauantrag digital unterstützt. Die Umstellung auf das neue Verfahren erfolgt schrittweise. mehr...
nextgov iT: Digitale Hundeverwaltung
[09.04.2026] Gemeinsam mit kommunalen Fachämtern hat der Anbieter nextgov iT einen Dienst für die digitale Hundeverwaltung entwickelt. Der medienbruchfreie Prozess soll den Bürgerservice erhöhen und die Kommunen entlasten. mehr...
RIWA: Lösungen für die digitale Baumpflege
[08.04.2026] Mit seinem Produktportfolio für ein modernes, digitales Baum- und Grünflächenmanagement gibt GIS-Anbieter RIWA Kommunen ein praxisnahes Werkzeug an die Hand, um ihr Baummanagement effizient zu gestalten. mehr...
Erkrath: KRZN migriert VOIS-Plattform
[02.04.2026] Das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) hat erstmals eine bereits produktiv genutzte VOIS-Plattform in sein Betriebsumfeld migriert. Es handelt sich um die VOIS-Fachverfahren der Stadt Erkrath für das Einwohnerwesen, das Gewerbewesen sowie die Gebührenkasse. mehr...
AKDB: Digitale Einbürgerung wird flexibler
[31.03.2026] Die Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern hat den Online-Dienst Digitale Einbürgerung um eine Zwischenspeicherungsfunkion erweitert. Laufende Anträge können nun für bis zu 30 Tage gesichert und zu einem späteren Zeitpunkt beispielsweise über ein anderes Endgerät weiterbearbeitet werden. mehr...
Coppenbrügge: Kitaportal gestartet
[26.03.2026] Über ein digitales Kitaportal verfügt jetzt der Flecken Coppenbrügge. Die Kommune im Kreis Hameln-Pyrmont setzt dabei auf Software vom E-Government-Spezialisten NOLIS. mehr...
Kreis Kassel: Medienbruchfrei zur Baugenehmigung
[17.03.2026] Seit März nimmt der Kreis Kassel Bauanträge nur noch online entgegen. Somit läuft das gesamte Baugenehmigungsverfahren vollständig digital ab, was die Abläufe für alle Beteiligten vereinfachen und beschleunigen soll. mehr...
Advertorial: Digitale Transformation braucht Struktur – und konkrete Lösungen
[05.03.2026] Auf dem GovTech-Gipfel Berlin 2026 wurde deutlich: Digitale Transformation in der öffentlichen Verwaltung braucht mehr als Strategiepapiere – sie braucht sofort umsetzbare Lösungen. In der Masterclass von Christopher Bock zeigte sich, wie skalierbare Fachverfahren wie raum]für[raum bereits heute Effizienz, Transparenz und Struktur in hybride Arbeitsmodelle bringen. Der klare Tenor des Gipfels: Jetzt handeln – nicht später. mehr...
Wolfsburg: SAP für Finanz- und Personalprozesse
[05.03.2026] In Wolfsburg wird die bisherige Software zur Steuerung von Finanz- und Personalprozessen durch ein neues ERP-System (Enterprise Resource Planning) abgelöst. Zum Einsatz kommen die Lösungen SAP S/4HANA für das Finanzwesen sowie das Personalmanagement- und Abrechnungssystem SAP SuccessFactors. mehr...
München: Open Source für die Schöffenwahl
[04.03.2026] Einen weiteren Schritt hin zu einer modernen Justizverwaltung macht die Stadt München. Die Einführung der Open-Source-Anwendung Ehrenamtjustiz soll für effizientere Abläufe bei der Auswahl von Schöffen und ehrenamtlichen Richtern sorgen. mehr...
Advertorial: Low Code vereinfacht interkommunale Zusammenarbeit
[19.02.2026] Digitale Fachverfahren müssen heute schneller, flexibler und wirtschaftlicher entstehen – doch klassische Entwicklungsprozesse bremsen viele Verwaltungen aus. Die Low-Code-Anwendung OutSystems verschafft Abhilfe. mehr...
Bayern: Digitale Bauleitplanung flächendeckend
[17.02.2026] Die digitale Bauleitplanungs- und Beteiligungsplattform DiPlanung ist in Bayern landesweit verfügbar. Informations- und Schulungsangebote erleichtern Kommunen den Einstieg. Ein Förderprogramm unterstützt sie zudem dabei, Planungen im Standard XPlanung umzusetzen. mehr...
Kiel: Digitales Verfahren zur Geburtsanzeige
[12.02.2026] Die in Kiel realisierte elektronische Geburtsanzeige zeigt, was Digitalisierung ermöglicht: Kliniken und Hebammen sparen Zeit und vermeiden doppelte Eingaben, die Eltern bekommen Urkunden automatisch zugeschickt und Mitarbeitende des Standesamts können Anzeigen schneller prüfen und bearbeiten. mehr...
Rostock: Pilot für digitalen Bauantrag
[11.02.2026] Schluss mit Papierakten und Postwegen: Rostock startet als Pilotkommune den Digitalen Bauantrag in Mecklenburg-Vorpommern – ein organisatorisch und technisch anspruchsvolles Großprojekt. mehr...

























