Donnerstag, 23. April 2026

SachsenNeue Digitalstrategie für den Freistaat

[25.01.2023] Sachsen hat seine neue Digitalstrategie verabschiedet. Der Freistaat verfolgt damit einen umfassenden strategischen Ansatz, der nicht nur Staatsregierung und Verwaltung, sondern auch Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft als handelnde Akteure in der Verantwortung sieht.
Auswärtige Kabinettssitzung in Chemnitz. Im Mittelpunkt der Sitzung standen die Beschlussfassung der Digitalstrategie für den Freistaat Sachsen und weitere Digitalthemen.

Auswärtige Kabinettssitzung in Chemnitz. Im Mittelpunkt der Sitzung standen die Beschlussfassung der Digitalstrategie für den Freistaat Sachsen und weitere Digitalthemen.

(Bildquelle: Sächsische Staatskanzlei/Pawel Sosnowski)

Sachsens Digitalminister Martin Dulig hat die neue Digitalstrategie des Landes dem Kabinett vorgestellt. Das Papier mit dem Titel „sachsen digital 2030: besser, schneller, sicher“ ist die nunmehr dritte Neuauflage der Digitalstrategie, die völlig überarbeitet wurde. Im Jahr 2016 sei Sachsen eines der ersten Bundesländer mit einer ressortübergreifende Digitalstrategie gewesen, sagte Dulig. Damit sich das digitale Ökosystem auch zukünftig gut entwickeln könne, wolle sich der Freistaat mit der nun vorliegenden Strategie neu aufstellen. Sachsen verfüge über herausragende Kompetenzen in Schlüsseltechnologien der Digitalisierung wie Mikro- und Nanoelektronik, Robotik oder künstliche Intelligenz. Diese gelte es noch stärker zu nutzen, so der Minister. Die Weiterentwicklung der Strategie wurde erstmals durch ein breites Beteiligungsverfahren mit Vertretern von Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft unterstützt.

Leitplanke für Staat und Gesellschaft

Mit „sachsen digital 2030: besser, schneller, sicher“ habe sich die Staatsregierung ein übergeordnetes Leitmotiv für die erfolgreiche Gestaltung des digitalen Wandels gegeben, heißt es in einer Pressemeldung aus Sachsen. So stehe das Schlagwort besser dafür, dass digitale Technologien das Leben verbessern können. Schneller sei ein deutlicher Hinweis darauf, dass das Tempo, mit dem der digitale Wandel vorangetrieben werde, nicht ausreiche. Sicher verweise auf mögliche Risiken: Über diese solle offen gesprochen werden, ohne dass man sich abschrecken lasse.
Alle Vorhaben der Digitalstrategie – auch das ein Ergebnis aus dem Beteiligungsprozess – orientieren sich an den drei übergreifenden Prinzipien Nachhaltigkeit, Teilhabe und Resilienz. Denn vor allem durch langfristiges Denken und Handeln in Bezug auf soziale, ökonomische und ökologische Aspekte, Gleichberechtigung und Diskriminierungsfreiheit sowie digitaler Souveränität gelinge die digitale Transformation.
Die Digitalstrategie für den Freistaat Sachsen werde in den kommenden Jahren nicht nur die Leitplanke für die sächsische Staatsregierung und die Verwaltung auf staatlicher und kommunaler Ebene darstellen, sondern solle auch für Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft eine Richtschnur sein, so Minister Dulig.





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