Donnerstag, 7. Mai 2026

krzWeitere Serviceportale im Verbandsgebiet

[27.01.2023] Im Verbandsgebiet des Kommunalen Rechenzentrums Minden-Ravensberg/Lippe (krz) haben etliche Kommunen zum Jahreswechsel ihre Serviceportale freigeschaltet. Damit sind jetzt gut 44 Prozent aller Portalkommunen online.

Im Laufe des Jahres 2022 sind im Verbandsgebiet des Kommunalen Rechenzentrums Minden-Ravensberg/Lippe (krz) einige Serviceportale online gegangen. Durch die Zuarbeit der Kommunen sowie die gemeinsamen Anstrengungen von regio iT und krz sei es zur Installation von insgesamt 36 Portalen gekommen (wir berichteten). Wie das krz in einer Presseinformation mitteilt, konnte der von den beiden IT-Dienstleistern gemeinsam abgestimmte Zeitplan zwar nicht an jeder einzelnen Stelle eingehalten werden, hat letztlich aber einen erfolgreichen Ablauf mit nur geringfügigem Verzug ermöglicht.
Damit sei das Onlinezugangsgesetz (OZG) aber noch lange nicht erfüllt – für viele Kommunen beginne mit der Installation erst der Löwenanteil der Digitalisierungsarbeit, da sie ihr Portal vor der Veröffentlichung mit Inhalten befüllen müssen. Wie das krz mitteilt, können Städte, Gemeinden und Kreise über die Serviceportale digitale Bürgerservices schnell und einfach zur Verfügung stellen. Die Services würden in Form von eigens erstellten Formulare angeboten. Viele weitere Dienstleistungen, die in anderen Portalen zu nutzen sind, seien verlinkt, etwa das Wirtschaftsserviceportal NRW. Damit sei das Serviceportal eine umfassende Fundstelle für alle Dienstleistungen – ob sie nun in der Zuständigkeit der Kommune liegen oder anderweitig angeboten werden. Um die Online-Angebote nutzen zu können, ist eine Anmeldung mit dem Servicekonto.NRW notwendig.
Mit dem Übergang in das Jahr 2023 sind laut krz weitere sieben Portale online gestellt worden, darunter das der Städte Petershagen und Löhne. Damit seien es insgesamt 16 Portale und gut 44 Prozent aller Portalkommunen – von Espelkamp (wir berichteten) bis Stemwede –, die mit Beginn des Januars 2023 über ein online erreichbares Portal verfügen. Die Inhalte der Portale seien noch nicht abschließend befüllt und würden stetig weiter ausgebaut. Die Kommunen wollten aber schon online gehen, um den Bürgerinnen und Bürgern die aktuell bereitstehenden Services anzubieten.





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