PotsdamKita-Portal ab 2024
Das Unternehmen Netgo hat den Zuschlag für die Umsetzung des künftigen Kita-Portals der Stadt Potsdam erhalten und startet nun mit den Vorbereitungen für die Implementierung. Wie die brandenburgische Landeshauptstadt mitteilt, soll das Portal im Herbst 2024 vollständig in Betrieb gehen und die bestehende Suchfunktion für Betreuungsplätze ablösen. „Das neue Kita-Portal ist ein bedeutsamer Meilenstein auf dem Weg zum Qualitätsausbau bezogen auf Angebote für Familien. Großen Wert haben wir auf Anwenderfreundlichkeit und Sicherheit gelegt“, sagt Walid Hafezi, Beigeordneter für Bildung, Kultur, Jugend und Sport, und ergänzt: „Das Kita-Portal ist nicht nur für Eltern ein Qualitätssprung, auch für die Verwaltung ist das Portal mit Blick auf die künftige Entwicklung bedarfsgerechter Betreuungsplätze in der Landeshauptstadt Potsdam wertvoll und hilfreich.“
Im Kita-Portal erhalten Eltern und Pflegepersonen künftig mit nur wenigen Klicks Informationen zu allen Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegepersonen in Potsdam sowie den jeweiligen freien Kapazitäten. Auf dieser Basis könne ebenfalls im Portal eine Vorauswahl getroffen und eine Voranmeldung bei der jeweiligen Wunscheinrichtung abgegeben werden. Auch die Antragstellung zur Feststellung eines Rechtsanspruchs auf Kindertagesbetreuung und die rechtssichere Bescheidung soll über das Portal möglich sein, so die Stadt. Träger der Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegepersonen können sich mit ihren Angeboten im Portal präsentieren und Bewerbungen von Eltern bearbeiten.
Dieter Jetschmanegg, Dezernent Zentrale Verwaltung, sagt: „Mit dem Kita-Portal erhalten alle Nutzenden, Eltern, Träger von Kindertagesbetreuungsstandorten und Kindertagespflegepersonen sowie die öffentliche Verwaltung ein einheitliches, webbasiertes Werkzeug, vorrangig zur Unterstützung bei der Vergabe und Verwaltung von Kitaplätzen.“
Netgo und die Stadt Potsdam werden sich gemeinsam mit einem Projekt-Team aus Vertretern freier Träger und dem Kreiskitaelternbeirat als Vertretende aller Eltern in drei Workshops den fachlichen und systemseitigen Fragen widmen und gemeinsame Lösungen erarbeiten, heißt es in der Pressemeldung weiter. Mit den Workshops und den darauffolgenden Schulungen soll eine optimale Vorbereitung auf die Inbetriebnahme gewährleistet sein.
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