Freitag, 4. September 2026

MünchenDigitaler Fortschritt für Münchens Kitas

[15.10.2024] Die Stadt München hat die Einführung einer App gestartet, um Verwaltungsaufgaben in Kitas zu erleichtern und die Kommunikation mit Eltern zu verbessern. Die App bietet unter anderem eine Übersetzungsfunktion und reduziert durch Schnittstellen den Pflegeaufwand von Daten. Datenschutz und IT-Sicherheit stehen im Vordergrund.
Ein Mann und eine Frau in dunkler, förmlicher Kleidung stehen vor der gläsernen Tür eines modernen Gebäudes und geben sich "High Five"

Stadtschulrat Florian Kraus und IT-Referentin Dr. Laura Dornheim beim Pressetermin zur Vorstellung der KITAMuc by KIKOM.

(Bildquelle: München Digital/Hannes Rohrer)

Mit KITAMuc hat die Stadt München eine App entwickelt, die den Alltag in Kitas effizienter gestalten soll. Ziel der Applikation ist es, Verwaltungsaufwände zu reduzieren und die Kommunikation zwischen Eltern und Erzieherinnen und Erziehern zu verbessern. Insbesondere in städtischen Kitas, Tagesheimen, Horten und Ganztagseinrichtungen wird die App seit dem Kita-Jahr 2024 schrittweise eingeführt. Sie ermöglicht unter anderem eine zentrale Verwaltung von Abwesenheiten, die Organisation von Veranstaltungen sowie die schnelle Rückmeldung der Eltern zu Terminen. Eltern können die App bequem über den Google Play- oder Apple App-Store herunterladen.

Vorteile für Kitas und Eltern

Ein zentraler Vorteil der App liegt in der verbesserten Kommunikation. Über die App können Nachrichten schnell versendet und mit einer automatischen Übersetzungsfunktion Sprachbarrieren in 32 Sprachen überwunden werden. Auch administrative Tätigkeiten wie das Erfassen von Abwesenheiten und das Verteilen von Informationen werden vereinfacht, wodurch das Personal mehr Zeit für die Betreuung der Kinder hat.

Technische Struktur und Datenschutz

Technisch setzt sich die App aus einem Back-End-System, nativen Apps für mobile Geräte sowie einem Webbrowser-Zugang zusammen. Diese Struktur ermöglicht den sicheren Zugriff über den städtischen Single-Sign-On (SSO) und bietet eine Zwei-Faktor-Authentifizierung für Mitarbeitende. Durch eine Anbindung an das System „kita finder+“ werden Daten von Eltern und Kindern automatisch übernommen, was zusätzlichen Datenpflegeaufwand minimiert. Die Stadt München legt dabei großen Wert auf den Schutz personenbezogener Daten, was durch die Nutzung einer speziell entwickelten Open-Source-Integrationskomponente sichergestellt wird.





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