LemgoParkausweis per Klick

Lemgo hat eine digitale Lösung für Bewohnerparkausweise eingeführt.
(Bildquelle: grigory_bruev/123rf.com)
Zu den Dienstleistungen, welche die Stadt Lemgo in ihrem Serviceportal online anbietet, zählt nun auch die Beantragung des Bewohnerparkausweises. Umgesetzt wurde der bewusst schlank gehaltene Prozess vom Dienstleister Ostwestfalen Lippe IT (OWL-IT), der dafür bestehende Werkzeuge genutzt und verbunden hat. Dabei greifen die Systeme des Formularservers als Antragsbasis, der MBPM-Plattform als Weiterverarbeitung der Antragsdaten, von ePayBL für die Onlinezahlung bis hin zu WiNOWiG als Fachverfahren für das Verkehrsamt so ineinander, dass eine händische Bearbeitung entfällt, teilt der IT-Dienstleister mit. Neben den Antragsdaten können Antragstellende auch alle Nachweise hochladen und der Kommune zur Verfügung stellen.
Durch die Authentifizierung über die BundID kann eine Plausibilitätsprüfung durchgeführt und die Rechtmäßigkeit des Antrags in Übereinstimmung mit der städtischen Satzung sichergestellt werden. Als letzter Schritt des Prozesses ist es möglich, die entsprechende Gebühr direkt online über ePayBL zu bezahlen und damit den Antrag abzuschließen. Als Nachweis wird dann eine E-Mail mit dem dazugehörigen Schreiben samt Parkausweis verschickt. Dieser kann dann ausgedruckt und hinter der Windschutzscheibe angebracht werden, was allerdings keine Pflicht ist. Dank diesem Prozess lässt sich der Bewohnerparkausweis laut OWL-IT nicht nur schneller erstellen, er erspart auch den Gang aufs Amt und Kapazitäten bei den Mitarbeitenden im Verkehrsamt.
Durch die Weiterverarbeitung der Antragsdaten mittels MBPM werden die Daten auch an das Fachverfahren WiNOWiG übermittelt. Damit ist für die mobile Verkehrsüberwachung ersichtlich, dass für das überprüfte Kennzeichen eine Ausnahmegenehmigung vorliegt und das Fahrzeug dort parken darf. „Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit der OWL-IT eine digitale Lösung für die Beantragung des Bewohnerparkausweises erarbeitet haben, die nicht nur einen Mehrwert für die Bürger schafft, sondern auch auf die Prozesse der Stadt Lemgo abgestimmt ist, sodass die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit sichergestellt ist“, erklärt Miriam Wüstenbecker, Projektverantwortliche der Alten Hansestadt.
EDV Ermtraud: Gaststätte online anmelden
[15.04.2026] Das Land Baden-Württemberg hat den Anzeigeweg im Gaststättengewerbe vereinfacht. Das Unternehmen EDV Ermtraud hat jetzt einen Online-Dienst vorgestellt, über den Bürgerinnen und Bürger ihre Anzeige künftig digital einreichen können. mehr...
Mainz: Umstellung auf den digitalen Bauantrag
[14.04.2026] Die Stadt Mainz treibt die Digitalisierung ihrer Verwaltungsleistungen voran: Künftig wird auch das zentrale Fachverfahren Bauantrag digital unterstützt. Die Umstellung auf das neue Verfahren erfolgt schrittweise. mehr...
nextgov iT: Digitale Hundeverwaltung
[09.04.2026] Gemeinsam mit kommunalen Fachämtern hat der Anbieter nextgov iT einen Dienst für die digitale Hundeverwaltung entwickelt. Der medienbruchfreie Prozess soll den Bürgerservice erhöhen und die Kommunen entlasten. mehr...
RIWA: Lösungen für die digitale Baumpflege
[08.04.2026] Mit seinem Produktportfolio für ein modernes, digitales Baum- und Grünflächenmanagement gibt GIS-Anbieter RIWA Kommunen ein praxisnahes Werkzeug an die Hand, um ihr Baummanagement effizient zu gestalten. mehr...
Erkrath: KRZN migriert VOIS-Plattform
[02.04.2026] Das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) hat erstmals eine bereits produktiv genutzte VOIS-Plattform in sein Betriebsumfeld migriert. Es handelt sich um die VOIS-Fachverfahren der Stadt Erkrath für das Einwohnerwesen, das Gewerbewesen sowie die Gebührenkasse. mehr...
AKDB: Digitale Einbürgerung wird flexibler
[31.03.2026] Die Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern hat den Online-Dienst Digitale Einbürgerung um eine Zwischenspeicherungsfunkion erweitert. Laufende Anträge können nun für bis zu 30 Tage gesichert und zu einem späteren Zeitpunkt beispielsweise über ein anderes Endgerät weiterbearbeitet werden. mehr...
Coppenbrügge: Kitaportal gestartet
[26.03.2026] Über ein digitales Kitaportal verfügt jetzt der Flecken Coppenbrügge. Die Kommune im Kreis Hameln-Pyrmont setzt dabei auf Software vom E-Government-Spezialisten NOLIS. mehr...
Kreis Kassel: Medienbruchfrei zur Baugenehmigung
[17.03.2026] Seit März nimmt der Kreis Kassel Bauanträge nur noch online entgegen. Somit läuft das gesamte Baugenehmigungsverfahren vollständig digital ab, was die Abläufe für alle Beteiligten vereinfachen und beschleunigen soll. mehr...
Advertorial: Digitale Transformation braucht Struktur – und konkrete Lösungen
[05.03.2026] Auf dem GovTech-Gipfel Berlin 2026 wurde deutlich: Digitale Transformation in der öffentlichen Verwaltung braucht mehr als Strategiepapiere – sie braucht sofort umsetzbare Lösungen. In der Masterclass von Christopher Bock zeigte sich, wie skalierbare Fachverfahren wie raum]für[raum bereits heute Effizienz, Transparenz und Struktur in hybride Arbeitsmodelle bringen. Der klare Tenor des Gipfels: Jetzt handeln – nicht später. mehr...
Wolfsburg: SAP für Finanz- und Personalprozesse
[05.03.2026] In Wolfsburg wird die bisherige Software zur Steuerung von Finanz- und Personalprozessen durch ein neues ERP-System (Enterprise Resource Planning) abgelöst. Zum Einsatz kommen die Lösungen SAP S/4HANA für das Finanzwesen sowie das Personalmanagement- und Abrechnungssystem SAP SuccessFactors. mehr...
München: Open Source für die Schöffenwahl
[04.03.2026] Einen weiteren Schritt hin zu einer modernen Justizverwaltung macht die Stadt München. Die Einführung der Open-Source-Anwendung Ehrenamtjustiz soll für effizientere Abläufe bei der Auswahl von Schöffen und ehrenamtlichen Richtern sorgen. mehr...
Advertorial: Low Code vereinfacht interkommunale Zusammenarbeit
[19.02.2026] Digitale Fachverfahren müssen heute schneller, flexibler und wirtschaftlicher entstehen – doch klassische Entwicklungsprozesse bremsen viele Verwaltungen aus. Die Low-Code-Anwendung OutSystems verschafft Abhilfe. mehr...
Bayern: Digitale Bauleitplanung flächendeckend
[17.02.2026] Die digitale Bauleitplanungs- und Beteiligungsplattform DiPlanung ist in Bayern landesweit verfügbar. Informations- und Schulungsangebote erleichtern Kommunen den Einstieg. Ein Förderprogramm unterstützt sie zudem dabei, Planungen im Standard XPlanung umzusetzen. mehr...
Kiel: Digitales Verfahren zur Geburtsanzeige
[12.02.2026] Die in Kiel realisierte elektronische Geburtsanzeige zeigt, was Digitalisierung ermöglicht: Kliniken und Hebammen sparen Zeit und vermeiden doppelte Eingaben, die Eltern bekommen Urkunden automatisch zugeschickt und Mitarbeitende des Standesamts können Anzeigen schneller prüfen und bearbeiten. mehr...
Rostock: Pilot für digitalen Bauantrag
[11.02.2026] Schluss mit Papierakten und Postwegen: Rostock startet als Pilotkommune den Digitalen Bauantrag in Mecklenburg-Vorpommern – ein organisatorisch und technisch anspruchsvolles Großprojekt. mehr...

























