LübeckFaxgeräte abgeschaltet
Zum Jahresende 2024 wurden alle noch in Benutzung befindlichen Faxgeräte der Stadt Lübeck abgeschaltet. Einzig für die Briefwahl und den Gehörlosennotruf der Feuerwehr wird – aufgrund gesetzlicher Vorgaben – die Erreichbarkeit über Fax weiterhin sichergestellt. Die Hansestadt schließt sich damit laut eigenen Angaben der Entscheidung des Deutschen Bundestages an, aus der Faxtechnologie auszusteigen. In den vergangenen Jahren sei die Anzahl der Faxgeräte der Stadtverwaltung bereits signifikant reduziert worden. Mit dem Online-Antrag auf Briefwahl und der Notruf-App nora bestünden bereits zuverlässige digitale Alternativen zum Fax – offiziell abgelöst werde es dadurch allerdings noch nicht.
Den Lübeckerinnen und Lübeckern stehen aktuell mehr als 200 Servicedienstleistungen rund um die Uhr digital zur Verfügung – nahezu täglich werden es mehr, so die Hansestadt. Darüber hinaus biete das zentrale Anliegenmanagement den Bürgerinnen und Bürgern eine unkomplizierte Möglichkeit der Kontaktaufnahme. Wie die Stadt mitteilt, können darüber Kritik, Hinweise, Anregungen und Ideen oder Fragen an die Lübecker Stadtverwaltung gesandt werden – und erreichen direkt die richtige Ansprechperson.
Hohe Ansprüche an Sicherheit und Datenschutz werden nicht länger erfüllt
Das Telefax ist eine Technik aus den 1970er-Jahren und seitdem im Wesentlichen technisch unverändert bei der Hansestadt Lübeck im Einsatz. Lange galt das Telefax als sichere Methode auch sensible personenbezogene Daten Ende-zu-Ende zu übertragen, so die Stadt. Allerdings würden durch den Technologiewechsel aller Telekommunikationsanbieter auf digitalisierte Technik Faxe nunmehr unverschlüsselt als Datenpakete übertragen und könnten die hohen Ansprüche an Sicherheit und Datenschutz nicht mehr erfüllen.
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