Schul-IT„Kleiner Digitalpakt“ für Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt fördert die Anschaffung weiterer Endgeräte für Schulen.
(Bildquelle: olegdudko/123rf.com)
In Sachsen-Anhalt können öffentliche und freie Schulträger ab sofort Landesmittel beantragen, um ihre Schulen digital zeitgemäß auszustatten. Fördergrundlage ist die „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung des Zugangs zu Informations- und Kommunikationstechnologien an Schulen im Land Sachsen-Anhalt“ (IKT-Richtlinie Schulen). Diese stellt eine Finanzierung bis zu 80 Prozent zur Verfügung. Gefördert wird unter anderem die Anschaffung von Multimedia-Arbeitsstationen und Endgeräten einschließlich deren Installation. Daneben soll die Beschaffung von Hard- und Softwarelösungen zur elektronischen Herstellung, Be- und Verarbeitung, zum Unterrichtseinsatz und zur Distribution digitaler Medien und Dokumente über lokale Netzwerke mit Internetanbindung unterstützt werden. Die neue Schul-IT-Ausstattung solle leicht administrierbar, sicher und ressourcenschonend sein, heißt es vom Bildungsministerium.
„Kleiner Digitalpakt“ auf Landesebene
Mit der IKT-Richtlinie Schulen werden Projekte innerhalb des „Europäischen Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung des ländlichen Raums“ (ELER) gefördert. Dabei stehen insgesamt über 10 Millionen Euro bereit. Die aktuelle Antragsrunde bezieht sich auf die erste von drei Jahrestranchen. Zusätzlich zu den ELER-Mitteln stehen für Schulen in den kreisfreien Städten Magdeburg, Halle (Saale) sowie Dessau-Roßlau über zwei Jahre weitere Mittel in Höhe von rund 3,6 Millionen Euro zur Verfügung. Diese stammen aus dem Sondervermögen Corona. „Ich freue mich sehr, dass wir erneut IKT-Mittel aus dem ELER-Fonds sowie Landesmittel aus dem Corona-Sondervermögen zur Verfügung stellen können. Mit diesem Kleinen Digitalpakt setzen wir ein wichtiges Zeichen für die digitale Ausstattung unserer Schulen und unterstützen unsere Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg in eine moderne Bildungswelt“, sagte die Bildungsministerin Eva Feußner.
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