VerkehrswesenIT-Dienstleister bündeln Kräfte

Kommunale IT-Dienstleister unterzeichnen Letter of Intent zur Kooperation im Verkehrswesen.
v.l.: William Schmitt, Vorstandsvorsitzender Komm.ONE; Sören Kuhn, Vorstand Vitako; Marc Böttcher, Geschäftsführer Telecomputer; Rudolf Schleyer, Vorstandsvorsitzender AKDB; Martin Kuban, Direktor ekom21; Stephan Brinkmann, KDO, i. V. von Verbandsgeschäftsführerin Carina Sander; Lars Hoppmann, Vorstand Vitako. Nicht im Bild: Dieter Ludwigs, Geschäftsführer regio iT.
(Bildquelle: AKDB)
Kommunale IT-Dienstleister unterzeichnen Letter of Intent zur Kooperation im Verkehrswesen.
v.l.: William Schmitt, Vorstandsvorsitzender Komm.ONE; Sören Kuhn, Vorstand Vitako; Marc Böttcher, Geschäftsführer Telecomputer; Rudolf Schleyer, Vorstandsvorsitzender AKDB; Martin Kuban, Direktor ekom21; Stephan Brinkmann, KDO, i. V. von Verbandsgeschäftsführerin Carina Sander; Lars Hoppmann, Vorstand Vitako. Nicht im Bild: Dieter Ludwigs, Geschäftsführer regio iT.
(Bildquelle: AKDB)
Die kommunalen IT-Dienstleister AKDB, ekom21, Komm.ONE, regio iT, KDO und Telecomputer haben eine strategische Kooperation vereinbart. Ziel ist es, die vorhandenen Kompetenzen im Bereich Kfz-Zulassung, Führerscheinwesen und zugehöriger Onlinedienste zu bündeln. Im Rahmen der Smart Country Convention in Berlin (30. September bis 2. Oktober 2025) wurde dazu jetzt eine entsprechende gemeinsame Absichtserklärung (Letter of Intent) unterzeichnet und die Kooperation im Verkehrswesen öffentlich bekannt gemacht.
„Mit der Bündelung unserer Kräfte schaffen wir ein einheitliches, modernes und innovatives Lösungsangebot für Zulassungs- und Führerscheinverfahren in ganz Deutschland – getragen von kommunalen IT-Dienstleistern“, erklärte dazu Rudolf Schleyer, Vorstandsvorsitzender der AKDB. Der Letter of Intent sieht nach Angaben der AKDB vor, dass sich ekom21 und Komm.ONE an dem Unternehmen Telecomputer beteiligen – zu deren Gesellschaftern neben der AKDB seit Anfang dieses Jahres bereits die regio iT und die KDO gehören (wir berichteten). Telecomputer werde somit künftig als gemeinsames Unternehmen aller Partner die bundesweite Bereitstellung eines Zulassungs- und Führerscheinwesens aus öffentlich-rechtlicher Hand übernehmen.
Die Beteiligungen von ekom21 und Komm.ONE sollen zum 1. Januar 2026 beginnen; bis 2027 soll eine Bündelung der Entwicklungs-, Support- und Produktmanagement-Kapazitäten im Verkehrswesen erfolgen. Die Kooperation unterstütze den politischen Willen des Bundes zur Zentralisierung im Verkehrswesen und trage zur effizienteren Umsetzung der OZG-Leistungen und der Digitalisierung in Kfz- und Führerscheinverfahren bei.
„Wir wollen durch diesen Schritt Synergien heben und den öffentlichen IT-Sektor im Verkehrswesen stärken. Damit stellen wir sicher, dass Kommunen und Bund langfristig auf leistungsfähige und sichere IT-Lösungen aus öffentlich-rechtlicher Hand zugreifen können“, betont ekom21-Direktor Martin Kuban. „Mit der Bündelung unserer Kräfte werden wir die bislang schon weit fortgeschrittene Digitalisierung im Verkehrswesen zum Nutzen aller Bürgerinnen und Bürger weiter vorantreiben“, ergänzt William Schmitt, Vorstandsvorsitzender der Komm.ONE.
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