Starke Heimat HessenGeförderter Zeitsprung für Alsfeld

Die Förderung des Landes Hessen hilft Alsfeld dabei, effizienter, nachhaltiger und lebenswerter zu werden.
(Bildquelle: Staatskanzlei/MinD)
Alsfeld soll dank digitaler Technologie effizienter, nachhaltiger und lebenswerter werden. Das will die Kommune im Projekt „Zeitsprung für die Fachwerkstadt – historische Handwerkskunst trifft smarte Technik“ erreichen. Wie das Ministerium für Digitalisierung und Innovation (MinD) mitteilt, erhält Alsfeld dafür 125.000 Euro aus der Förderung smarter Kommunen und Regionen im Programm Starke Heimat Hessen.
Herzstück des Alsfelder Vorhabens sei eine offene urbane Datenplattform. Sie soll Daten aus verschiedenen Quellen zusammenführen und in Echtzeit auswerten. Dazu zählen beispielsweise Sensoren für Verkehr, Parkplatzbelegungen, Umweltdaten und Pegelstände. Zudem können bislang getrennte Bereiche wie Datensilos in den Fachbereichen oder von Nachbarkommunen vernetzt werden.
Der modulare Aufbau des Systems soll die flexible Integration neuer Sensoren und Anwendungen ermöglichen, sodass Alsfeld zukunftsfähig und anpassungsfähig an neue Herausforderungen bleibt, heißt es im Antrag der hessischen Kommune. Die Datenübertragung soll mittels eines noch aufzubauenden LoRaWAN erfolgen.
Verwaltung, Bürger und Touristen profitieren
Die Stadt will unter anderem Sensoren zur Erfassung der Parkplatzauslastung und Verkehrsströme sowie zur Überwachung der Luftqualität installieren. Drittes Themenfeld sei die Erfassung von Temperaturdaten. Auf diese Weise sollen Hitzeinseln in der Stadt identifiziert werden, um gezielte Maßnahmen ergreifen zu können. Ferner sollen Sensoren in städtischen Gebäuden helfen, den Energieverbrauch zu optimieren und die Sicherheit vor Einbrüchen zu erhöhen. Alsfeld verspricht sich durch das Projekt nicht zuletzt eine Attraktivitätssteigerung für Touristinnen und Touristen, da diese in Echtzeit Informationen zur Auslastung des Wohnmobilstellplatzes oder zur Klimasituation in der Stadt bekommen könnten.
„Mit dem Projekt macht Alsfeld einen wichtigen Schritt für die Zukunftsfähigkeit“, sagt Digitalministerin Kristina Sinemus anlässlich der Förderung. „Denn Daten sind die Basis für sämtliche Entscheidungen – auch um nachhaltig und ressourcenschonend agieren zu können. Digitale Technologien helfen, auch in ländlichen Regionen zukunftsfähige und lebenswerte Verhältnisse zu schaffen. Während die Verwaltung verlässliche Informationen für unterschiedlichste Planungen erhält, profitieren die Bürgerinnen und Bürger von einem verbesserten Service.“
Gütersloh: Sensoren erfassen Parkplatzauslastung
[12.06.2026] Mit Bodensensoren erfasst die Stadt Gütersloh zurzeit die Auslastung von vier Fahrzeugstellplätzen an der Königstraße. Die Daten sollen in die Planungen zur Umgestaltung des Kreuzungsbereichs zur Hohenzollernstraße einfließen, der ein Unfallschwerpunkt ist. mehr...
Studie: Digitale Zwillinge in der Praxis
[10.06.2026] Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung hat eine neue Veröffentlichung zum Thema urbane Digitale Zwillinge herausgegeben, die im Rahmen der Begleitforschung der Modellprojekte Smart Cities entstanden ist. mehr...
Serie Smart Cities: Sensoren sinnvoll nutzen
[20.05.2026] Sensorik und Internet of Things sind das Nervensystem der smarten Stadt – sie liefern Daten, welche Prozesse optimieren und die Entscheidungsfindung erleichtern können. Beim Aufbau einer entsprechenden Infrastruktur können Kommunen auch klein starten. mehr...
Lübeck: Weitere Kreuzungen digitalisiert
[11.05.2026] In Lübeck werden derzeit vier Kreuzungen mit einem innovativen System zur Verkehrserfassung ausgestattet. Die Hansestadt setzt damit ein weiteres Teilprojekt im Rahmen ihres Vorhabens VIAA um. mehr...
Plattformen: Von smart zu intelligent
[30.04.2026] Digitale Lösungen können Prozesse beschleunigen, Mitarbeitende entlasten und den Bürgerservice verbessern. Drei Bausteine bringen Kommunen auf diesem Weg entscheidend voran: urbane Datenplattformen, Automatisierungs- und KI-Plattformen. mehr...
Mannheim: Mit digitaler Hilfe sauberer werden
[29.04.2026] Optische Sensoren sollen der Stadt Mannheim künftig dabei helfen, Verschmutzungen im öffentlichen Raum zu erfassen und so dazu beitragen, das Stadtbild zu verbessern. Die Technik wird zunächst in einer mehrmonatigen Pilotphase getestet. mehr...
Kassel: App stärkt das Vereinsleben
[28.04.2026] Eine App soll in Kassel künftig helfen, die ehrenamtliche Arbeit in den Vereinen besser und einfacher zu organisieren. Jetzt startet der im Rahmen des Modellprojekts Smart Kassel entwickelte digitale Assistent für Vereine in den Praxistest. mehr...
Lübeck: Hansestadt digital erleben
[27.04.2026] Die Hansestadt Lübeck erweitert ihr digitales Angebot um ein dreidimensionales Stadtmodell. Es macht Gebäude, Straßen und Plätze virtuell erlebbar und soll zugleich neue Anwendungen für Stadtentwicklung und Kulturvermittlung ermöglichen. mehr...
Serie Smart Cities: Daten im Griff
[23.04.2026] Kommunale Daten sind die Grundlage jeder smarten Stadt. Wie gelingt es Städten und Regionen, Daten strategisch zu nutzen und so ihre digitale Transformation selbstbestimmt zu gestalten? Start einer neuen Expertenreihe des Fraunhofer-Instituts IESE. mehr...
Markt Weisendorf: Zukunftsfähig mit Digitalen Zwillingen
[23.04.2026] Die Gemeinde Markt Weisendorf nutzt einen Digital Twin für Planung, Steuerung und Beteiligung. Aufbauend auf dem Förderprogramm TwinBy hat die Kommune mehrere Anwendungen entwickelt, die Daten bündeln und visualisieren und so kommunale Entscheidungen unterstützen. mehr...
Kassel: Digitale Hilfe für barrierefreie Wege
[17.04.2026] In Kassel werden Daten zur Barrierefreiheit von Gebäuden in der Innenstadt erhoben und anschließend online gebündelt präsentiert. Das Projekt „Digitaler Wegweiser“ soll Menschen mit Hilfebedarf die Orientierung erleichtern. Bürgerinnen und Bürger können sich an der Datenerhebung beteiligen. mehr...
Etteln: Klein, aber oho
[16.04.2026] Etteln beweist, dass auch kleinste Gemeinden international Maßstäbe setzen können. Als Reallabor für übertragbare kommunale Digitalisierung zeigt das Dorf, was möglich ist, wenn Technik, Politik und Zivilgesellschaft konsequent zusammenspielen. mehr...
Wolfsburg: Smarte Pionierarbeit
[13.04.2026] Im Rahmen der Modellprojekte Smart Cities hat die Stadt Wolfsburg sieben Jahre lang Pionierarbeit als bundesweites Testfeld für eine smarte Stadt geleistet. Das Förderprogramm ist Ende März nun zwar ausgelaufen, der Weg zur digitalen Modellstadt geht aber weiter. mehr...
Gera: Mit City-App auf Entdeckungstour
[10.04.2026] Eine City-App hat die Stadt Gera entwickelt. Der digitale Begleiter soll Gera für Einwohner, Besucher und Touristen gleichermaßen noch zugänglicher, informativer und komfortabler machen. mehr...
Eichenzell: Fundament für digitale Daseinsvorsorge
[08.04.2026] Mit einer neuen IT-Infrastruktur, einer Datenplattform und Sensoren hat die hessische Gemeinde Eichenzell das Fundament geschaffen, um eine Vielzahl an Prozessen digitalisieren und automatisieren zu können. mehr...



















