Kreis Mayen-KoblenzResultat der Amt-O-Mat-Studie

Der Amt-O-Mat ist – wie hier in der Verbandsgemeinde Vordereifel – an mehreren Standorten im Kreis Mayen-Koblenz im Einsatz.
(Bildquelle: Smarte Region MYK10)
Seit Anfang des Jahres 2023 bietet der Kreis Mayen-Koblenz so genannte Amt-O-Maten an. Wie die rheinland-pfälzische Kommune mitteilt, können die Bürgerinnen und Bürger über die Selbstbedienungsterminals bestimmte Verwaltungsleistungen digital und ohne direkten Personenkontakt nutzen. Dazu zählt beispielsweise die Abholung von Personalausweisen und Reisepässen oder das Einreichen von Anträgen. Das Projekt ist Teil der Modellprojekte Smart Cities und läuft im Kreis Mayen-Koblenz unter dem Namen Smarte Region MYK10.
Die Selbstbedienungsterminals werden in insgesamt sechs Städten und Verbandsgemeinden im Kreis Mayen-Koblenz angeboten. Wie die Terminals im Alltag genutzt werden, sollte eine wissenschaftliche Begleitforschung unter dem Titel „Warum der Mensch über den Erfolg des Amt-O-Mat entscheidet“ zeigen. Deren Ergebnisse hat die Smarte Region MYK10 nun gemeinsam mit den Professoren Björn Niehaves und Hans Christian Klein vorgestellt.
Grundlage der Untersuchung bilden nach Angaben der Kommune quantitative Befragungen, qualitative Interviews, Nutzungsauswertungen sowie Standortanalysen. Das Ergebnis: Trotz gleicher Technologie werden die Amt-O-Maten an den verschiedenen Standorten sehr unterschiedlich genutzt. Entscheidend für ihre Akzeptanz sei, ob sie im direkten Kontakt mit den Menschen vor Ort erklärt und empfohlen werden. Wer einmal einen Amt-O-Mat ausprobiert habe, nutze ihn in der Regel erneut und empfehle ihn weiter. So entsteht laut Mayen-Koblenz ein Kreislauf aus Vertrauen und wachsender Nutzung.
Aktiv auf das Angebot hinweisen
Die Studie zeige, dass rein sachliche Hinweise oder Plakate oft nicht ausreichen. Viel wirkungsvoller sei es, wenn Mitarbeitende in den Bürgerbüros aktiv auf das Angebot hinweisen, oder wenn Menschen aus dem persönlichen Umfeld ihre Erfahrungen weitergeben. „Die Technik allein bringt nichts, wenn niemand sie erklärt oder empfiehlt“, sagen die begleitenden Professoren Niehaves und Klein. „Deshalb braucht es Kommunikation, die auf Augenhöhe stattfindet.“
Mit den Studienerkenntnissen will Mayen-Koblenz nicht nur kreisangehörige Städte und Gemeinden, sondern auch andere Kommunen erreichen. Sie könnten von den gewonnenen Erfahrungen profitieren. Die vollständige Begleitforschung enthalte zahlreiche Hinweise zur Umsetzung, zur Wahl geeigneter Standorte und zur Ansprache von Menschen, die wenig Erfahrung mit digitalen Angeboten haben. Die Ergebnisse stehen auf der Internetseite der Smarten Region MYK10 zur Verfügung. Hier finden sich auch Informationen zu den übrigen Maßnahmen, die im Rahmen der Smart-Cities-Förderung im Kreis Mayen-Koblenz umgesetzt worden sind.
Bayern/BMDS: Kooperation besiegelt
[04.05.2026] Bayern und der Bund haben die Vereinbarung für eine Pilotkooperation zur Verwaltungsdigitalisierung unterzeichnet. Damit ist der im Januar angekündigte Ansatz nun vertraglich fixiert. Bis Jahresende sollen wichtige Fokusleistungen in allen Kommunen des Landes angeboten werden können. mehr...
Wiesbaden: Stadt-App nicht erwünscht
[27.04.2026] Die Bürgerinnen und Bürger Wiesbadens haben sich in einer Umfrage gegen eine zusätzliche Stadt-App und für einen zentralen, verständlichen und alltagstauglichen Zugang zu städtischen Informationen, Karten und Dienstleistungen ausgesprochen. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Landespreis für interkommunale Zusammenarbeit
[23.04.2026] Die Gewinner des NRW-Landespreises für interkommunale Zusammenarbeit 2.0 stehen fest: Oberhausen, Gütersloh, Kreis Euskirchen, Schwalmtal, Rheinisch-Bergischer Kreis und Bad Sassendorf. Insgesamt waren 63 Projekte mit rund 280 Beteiligten aus Nordrhein-Westfalen sowie angrenzenden Regionen eingereicht worden. mehr...
Meckenheim: Jede Meldung zählt
[20.04.2026] Wer in Meckenheim ein Schlagloch, Astbruch im Park oder Müll im Stadtgebiet entdeckt, kann die Verwaltung über den neuen Stadtmelder nun einfach online darauf hinweisen. mehr...
Dossenheim: Rad- und Mängelmelder verknüpft
[14.04.2026] Mit Dossenheim hat nun die erste Kommune in Baden-Württemberg ihr Mängelmelder-System an die landesweite Plattform für Radverkehrsthemen, den RadMELDER BW, angebunden. mehr...
Kreis Kassel: Ein Jahr Integreat
[13.04.2026] Rund ein Jahr nach der Einführung zieht der Kreis Kassel eine positive Zwischenbilanz zur Integreat-App, die Neubürger mit verlässlichen, niedrigschwelligen Informationen versorgt. mehr...
Dresden: Sozialamts-Termine online buchbar
[10.04.2026] In Dresden lassen sich Termine im Sozialamt ab sofort online buchen, ändern oder absagen. Der Service startet in drei Bereichen, weitere sollen bis Mitte 2026 folgen. In Kürze werden zudem digitale Bürgerterminals aufgestellt, die unkomplizierten Zugang zu Verwaltungsleistungen bieten. mehr...
Saarbrücken: Meldoo in der Zwischenbilanz
[10.04.2026] Die Stadt Saarbrücken hat eine Zwischenbilanz ein Jahr nach der Einführung des Mängelmelders Meldoo gezogen. Rund 22.400 Hinweise wurden bislang erfasst. Zudem wurde das Angebot mit dem DIGITAL-Award 2026 ausgezeichnet. mehr...
Terminmanagement: Den Bürgerkontakt steuern
[07.04.2026] Die Online-Terminvergabe ist ein Schlüsselkriterium im Smart City Index des Bitkom. Denn eine Smart City beginnt mit dem Bürgerkontakt: Der digitale Reifegrad misst sich auch daran, ob die digitalen Angebote gut zugänglich sind. mehr...
Wohngeld: Erfurt ist Pionier für Online-Antrag
[02.04.2026] Als erste Thüringer Kommune hat die Landeshauptstadt Erfurt den Online-Wohngeldantrag gestartet. Unterstützung kam vom Digitalministerium. mehr...
DIGITAL-Award: Mängelmelder Meldoo überzeugt
[30.03.2026] Für ihren Mängelmelder Meldoo ist die Stadt Saarbrücken jetzt mit dem DIGITAL-Award 2026 ausgezeichnet worden. Der Preis geht schon zum zweiten Mal in die saarländische Landeshauptstadt: 2025 wurde das Projekt Virtuelles Bürgeramt gewürdigt. mehr...
Mannheim: Großes Interesse an der City-App
[30.03.2026] Zur Jahreswende wurde die Mannheimer City-App öffentlich vorgestellt – nun wurde sie schon zehntausend Mal heruntergeladen. Neben News, Veranstaltungstipps und Informationen über „nützliche Orte“ bietet die Anwendung auch eine Abkürzung zur Verwaltung: Viele digitale Angebote der Stadt sind direkt per Smartphone nutzbar. mehr...
Wiesbaden: Serviceoffensive der Bauaufsicht
[24.03.2026] Die Bauaufsicht der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden hat ihre Prozesse beschleunigt und zieht eine positive Bilanz für das Jahr 2025. mehr...
Kiel: Neue Verwaltungsdienste online
[23.03.2026] Kiel bietet drei häufig nachgefragte Verwaltungsleistungen aus verschiedenen Bereichen ab sofort online an. Bei der Fahrzeugzulassung sieht sich die Stadt als Vorreiter: Sie ist eine der wenigen, die über ein Stufe-4-fähiges iKfz-Portal und das entsprechende Fachverfahren verfügt. mehr...
Nordhorn: SuperApp gestartet
[19.03.2026] In der SuperApp der Stadt Nordhorn finden Bürgerinnen und Bürger digitale Angebote künftig gebündelt. Mit einer NutzerID kann digital bestellt, gebucht und bezahlt werden. Ein KI-Agent gehört ebenfalls zur Architektur mehr...





















