Dienstag, 29. September 2026

Dataport/IBMKI-gestützter Transkriptionsservice

[12.02.2026] Ob in der Justiz, im Amt oder im Bildungsbereich: In der öffentlichen Verwaltung wird viel besprochen, manuell transkribiert und dokumentiert. Das bindet Ressourcen. Dataport stellt eine KI-Lösung vor, die diese Arbeit erleichtert – und die speziell für den öffentlichen Sektor ausgelegt ist.
Roboterhand tippt auf einem Computerkeyboard

Das neue KI-gestützte Transkriptionstool formt nicht nur aus gesprochener Sprache Schrift, es erleichtert auch die weitere Arbeit mit dem Transkript.

(Bildquelle: zaywinhtal/123rf.com)

Die öffentliche Verwaltung muss immer mehr Verfahren und Aufgaben mit immer knapperen personellen Ressourcen bewältigen, auch infolge des demografischen Wandels. Eine der Aufgaben, die erhebliche Zeit und Fachkräfte bindet, ist die Transkription von Gesprächen, Sitzungen und Verhandlungen. Der öffentliche IT-Dienstleister Dataport und der IBM-Konzern haben nun ein neues, KI-gestütztes Transkriptionstool vorgestellt, das speziell auf die Anforderungen der öffentlichen Verwaltung ausgerichtet ist: Die Lösung dSprachKI soll die manuelle Erstellung von Wortprotokollen vereinfachen und auf diese Weise die Mitarbeitenden entlasten. „Das Beispiel dSprachKI demonstriert, wie wir mit innovativen Lösungen eine tatsächliche Arbeitserleichterung für die öffentliche Verwaltung schaffen“, so Torsten Koß, Vorstand Digitale Transformation bei Dataport. Dafür arbeite Dataport seit jeher strategisch mit Partnern zusammen.

Aus Sprache wird Schrift

dSprachKI ermöglicht laut Dataport die automatische Umwandlung von Sprache in Text und kann direkt aufgenommene Gesprächssituationen ebenso verarbeiten wie hochgeladene Audio- und Videodateien. Die KI erkennt verschiedene Stimmen und ordnet sie den jeweiligen Sprecherinnen und Sprechern zu. Mitarbeitende können sich künftig auf das Korrekturlesen der Transkripte konzentrieren, statt diese vollständig selbst zu erstellen. Darüber hinaus bietet das Tool Funktionen zur Zusammenfassung von Transkripten, zur Generierung relevanter Schlagworte und zur gezielten inhaltlichen Abfrage. Die parallele Verarbeitung mehrerer Transkripte erhöht die Effizienz zusätzlich.

Digital souverän und nachnutzbar

Die Entwicklung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit IBM und ausgewählten Kunden, darunter Justizbehörden, um die konkreten Anforderungen aus der Praxis direkt zu adressieren. Das Tool wurde umfassend getestet und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Die Lösung läuft im BSI-zertifizierten Rechenzentrum von Dataport, die eingesetzten Open-Source-Sprachmodelle Whisper und Mistral werden dabei auf der data[port]ai KI-Plattform betrieben. Die Daten werden weder an externe Anbieter übermittelt noch für das Training von Sprachmodellen verwendet. „Die Kooperation mit IBM zeigt, dass die Entwicklung souveräner KI-Anwendungen wie dSprachKI möglich ist – und das nachnutzbar für verschiedene Verwaltungsressorts“, sagt Dataport-Vorstand Koß.





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