Samstag, 7. November 2026

Kreis BarnimChatbot hilft durch Verwaltungsdschungel

[24.03.2026] Um seinen Bürgerservice moderner, zugänglicher und effizienter zu gestalten, bietet der Kreis Barnim nun einen KI-gestützten Chatbot auf seiner Website an. Das System beantwortet in 100 Sprachen ebenso wie in Leichter Sprache rund um die Uhr Fragen zur Verwaltung, wofür es die entsprechenden Inhalte der Website zusammenfasst.
Screenshot des Barnimer Chatbots.

Der Chatbot erkennt die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger auch ohne Fachbegriffe oder komplizierte Suchwörter.

(Bildquelle: Kreis Barnim)

Ein mit Künstlicher Intelligenz (KI) arbeitender Chatbot ergänzt jetzt die neu gestartete Internetseite der Kreisverwaltung Barnim. Wie die Brandenburger Kommune mitteilt, will sie den Bürgerinnen und Bürgern damit eine schnelle, unkomplizierte und barrierearme Orientierung im breiten Angebot der Kreisverwaltung ermöglichen. Der Bot kann anonym und ohne Anmeldung genutzt werden und beantwortet rund um die Uhr Fragen zu Zuständigkeiten, Ansprechpersonen, Verwaltungsleistungen sowie Angeboten des Landkreises. Beispielhaft genannt seien Informationen zur Kfz-Zulassung, zu Sozialleistungen, zur Abfallentsorgung sowie zu Bildungsangeboten.

Die Bürgerinnen und Bürger können die Fragen so formulieren, wie sie diese im persönlichen Gespräch stellen würden. Es sind laut Barnim keine besonderen Fachbegriffe oder komplizierten Suchwörter erforderlich. Der Chatbot erkenne das Anliegen und stelle die passenden Informationen aus den hinterlegten Inhalten zusammen – auf Wunsch auch in Leichter Sprache. Zudem beherrsche das System mehr als 100 Sprachen.

Als Informationsgrundlage dienen dem Chatbot die Inhalte der Website des Landkreises sowie eine Schnittstelle zum Redaktionssystem des Landes Brandenburg, in dem im Zuge der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) sämtliche Verwaltungsleistungen des Landkreises hinterlegt seien. Das System lerne kontinuierlich dazu und werde auf Grundlage realer Anfragen weiter verbessert. Wie gut der Bot ihr Anliegen bewerkstelligt hat, können die Bürgerinnen und Bürger per integrierter Bewertungsfunktion mittels Daumen hoch oder runter samt Kommentar direkt rückmelden.

Die Kreisverwaltung versteht den Chatbot als ergänzenden Service. Die persönliche Beratung, individuelle Sachverhaltsprüfungen und verbindliche Entscheidungen bleiben Aufgabe der zuständigen Fachbereiche.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Künstliche Intelligenz
Blick in die Leitstelle Haldensleben

Kreis Börde: KI übersetzt fremdsprachige Notrufe

[06.11.2026] Der Kreis Börde setzt in seiner Integrierten Leitstelle in Haldensleben auf eine KI-gestützte Übersetzungslösung. Das gemeinsam mit dem Unternehmen e*Message entwickelte System e*loquentia soll Sprachbarrieren bei Notrufen überwinden und die Einsatzbearbeitung erleichtern. mehr...

Frau in einem hellen Büro starrt mit genervtem Gesichtsausdruck auf einen Computerbildschirm

Bitkom-Umfrage: Mehr Zuspruch für KI im Amt

[05.11.2026] Elf Prozent der Erwachsenen haben laut einer Bitkom-Umfrage bereits KI bei Behördenangelegenheiten genutzt. Gut die Hälfte würde lieber mit einem KI-Assistenten als mit einem Menschen sprechen, wenn sie dafür Warte- oder Öffnungszeiten vermeiden könnte. mehr...

Visualisierung eines fotorealistischen Avatars, im Hintergrund ein Büro mit Aktenordnern und einem Schreibtisch
bericht

Bürgerservice: Der Avatar als Bürgerberater

[04.11.2026] Wie muss ein Avatar gestaltet sein, um vom menschlichen Gegenüber positiv wahrgenommen zu werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Frankfurt University of Applied Sciences. Zusammen mit einem Start-up werden zudem fotorealistische digitale Avatare entwickelt, die künftig etwa als Bürgerberater zum Einsatz kommen könnten. mehr...

bericht

AKDB-Kommunalforum: Bürgermeister setzen auf KI

[02.11.2026] Eine neue Studie der Universität Bremen und der KGSt zeigt: Künstliche Intelligenz ist in den Führungsetagen der Kommunalverwaltungen angekommen. 89 Prozent der Bürgermeister und Landräte in Deutschland unterstützen den KI-Einsatz, 44 Prozent nutzen die Technologie täglich. Allerdings fehlen vielerorts klare Zuständigkeiten für das Datenmanagement. mehr...

Roboterhand auf einer Tastatur

Kreis Bergstraße: EMMA entlastet die Verwaltung

[29.10.2026] Der Kreis Bergstraße setzt auf Robotic Process Automation (RPA) und die Software EMMA, um wiederkehrende Verwaltungsaufgaben zu automatisieren. Allein im Gesundheitsamt wurden rund 100 Prozesse auf ihr Automatisierungspotenzial untersucht. mehr...

Blick über die Müritz auf die St.-Marien-Kirche in der Stadt Röbel, Deutschland

Mecklenburgische Seenplatte: KI unterstützt beim Bauantrag

[22.10.2026] Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte setzt bei der digitalen Baugenehmigung auf Künstliche Intelligenz. Ein neuer KI-Assistent soll Antragstellende durch das Verfahren führen, Fragen beantworten und die Vollständigkeit der Anträge verbessern. mehr...

Symbolfoto: KI-Assistent Metti in Gestalt eines jungen Mammuts mit einem handy in der Hand vor einer Stadtansicht von Mettmann

Mettmann: Metti gibt Auskunft

[21.10.2026] Die Stadt Mettmann setzt auf einen KI-basierten Bürgerassistenten, der rund um die Uhr Fragen beantwortet und Informationen in mehr als zehn Sprachen bereitstellt. Die Einführung verlief nach Angaben der Stadt unkompliziert und mit geringem technischem Aufwand. mehr...

Karsten Wildberger auf einer Bühne, im Hintergrund großer Monitor mit Aufschrift "Agentic AI Hub"

BMDS: Neue Runde für KI-Agenten

[21.10.2026] Agentische KI kann Verwaltungen bei internen Abläufen, der Antragsbearbeitung und im Bürgerservice entlasten. Im Agentic AI Hub des BMDS erproben Kommunen und Start-ups entsprechende Anwendungen. Das Vorhaben geht nach einem vielversprechenden Start nun in die zweite Runde. mehr...

interview

Interview: Viel mehr als ein Chatbot

[20.10.2026] Künstliche Intelligenz kann nicht nur Bürgeranfragen automatisiert beantworten. Welche Potenziale KI-Agenten für Kommunen und Stadtwerke bieten, erläutert Carolin Edler-Mende, Geschäftsführerin von Aristech, im Interview mit Kommune21 auf der Smart Country Convention 2026. mehr...

Blick auf Schreibtisch: Laptop, Hände, gefüllte Kaffeetasse

Rheingau-Taunus-Kreis: Eigene KI für den Verwaltungsalltag

[19.10.2026] Texte entwerfen und zusammenfassen, Informationen schneller recherchieren oder Besprechungen automatisch dokumentieren: KI kann Beschäftigte in Verwaltungen bei vielen Aufgaben unterstützen. Der Rheingau-Taunus-Kreis will dafür ein eigenes KI-Sprachmodell aufbauen – Nachnutzung inklusive. mehr...

auf einem kleinen Fußballfeld an einem öffentlichen Platz spielen Kinder

Wiesbaden: Stadtentwicklung mit KI erleben

[14.10.2026] Wie könnten öffentliche Räume künftig gestaltet werden? Mit dem neuen KI-Tool „Stadtvisionen Wiesbaden“ können Bürgerinnen und Bürger unterschiedliche Zukunftsszenarien für reale Orte in der Stadt entwerfen. Die Anwendung soll zum Nachdenken über Stadtgestaltung anregen. mehr...

Ein laptop steht aufgeklappt auf einem Schreibtisch, auf dem Monitor ist die Anwendung KAI zu sehen

AKDB: Weitere Kommunen können KAI nutzen

[13.10.2026] Nach einer dreimonatigen Pilotphase mit knapp 30 Kommunen stellt die AKDB ihren KI-Assistenten KAI nun weiteren Verwaltungen zur Verfügung. Die Anwendung soll Beschäftigte bei der Recherche, Texterstellung und Nutzung von Verwaltungswissen unterstützen. mehr...

Advertorial: KI im Posteingang der Verwaltung: was sie abnimmt und wo die Grenze liegt

[12.10.2026] Wenn KI Anträge, Rechnungen und Anfragen vorsortiert, bleibt in der Verwaltung mehr Zeit für die eigentliche Fallarbeit. Wie weit die Automatisierung des Posteingangs gehen kann – und warum die letzte Entscheidung beim Menschen bleiben sollte. mehr...

Eher dunkler, blau-violett-beleuchteter Saal mit vielen Menschen, im Hintergrund eine Bühne.

Bitkom: Ja zur Behörden-KI

[08.10.2026] Eine Umfrage des Digitalverbands Bitkom zeigt wachsende Zustimmung zu KI bei Behördenanträgen. Meist soll ein Mensch an der Entscheidung beteiligt sein. Gefragt sind auch Behörden, die von sich aus aktiv werden, und mehr Tempo bei der kommunalen Digitalisierung. mehr...

Arnsberg: Bürger können Arni fragen

[07.10.2026] Bürger der Stadt Arnsberg müssen nun nicht mehr auf Öffnungszeiten achten, wenn sie eine Frage an die Stadtverwaltung haben, sondern können sich damit ab sofort an den KI-gestützten Chatbot Arni wenden. mehr...