Stadtwerke ArnsbergKonzept für GDI-Konsolidierung
In den Fachbereichen der Stadtwerke Arnsberg (SWA) wurden in der Vergangenheit für die einzelnen Produktbereiche jeweils optimal geeignete Geo-Informationssysteme (GIS) angeschafft, sodass sich mehrere eigenständige Geodaten-Infrastrukturen (GDI) entwickelt haben. Um Synergieeffekte realisieren zu können, sollen diese künftig vereinfacht und zu einem System zusammengeführt werden. Das Center for Geoinformation (CFGI) wurde von den SWA beauftragt, die Vielfalt der verfügbaren Geodaten zu erfassen und basierend auf den Aufgabengebieten der Geschäftsbereiche ein Fachkonzept für eine konsolidierte GIS- und GDI-Landschaft zu erstellen. Wie das CFGI mitteilt, wurde nun eine Studie veröffentlicht, welche den Ist-Zustand bei den Stadtwerken Arnsberg dokumentiert und mehrere Szenarien für den Umbau der GIS-Landschaft vorschlägt. „In einem weiteren Schritt hat das CFGI die Aufgaben und Prozesse der SWA mit den Angeboten der GIS- und GDI-Software-Hersteller abgeglichen. Für uns war es hierbei besonders wichtig, einen neutralen Überblick über die verschiedenen Lösungen zu erhalten“, erklärt Marc Padberg, Geschäftsbereichsleiter Energie & Klima bei den Stadtwerken Arnsberg. Dabei hätten sich mit den Produktreihen GeoMedia und G!NIUS die Technologien von Anbieter Intergraph als diejenigen herauskristallisiert, die sowohl die kommunalen als auch die stärker technisch gelagerten Aufgaben des Netzbetriebs optimal unterstützen können. Vor einer endgültigen Entscheidung der Stadtwerke Arnsberg für die Anschaffung der Software wird Hersteller Intergraph nun ein Migrationskonzept sowie ein Angebot für die GIS- und GDI-Komponenten erarbeiten.
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