Samstag, 31. Januar 2026

dataMatters25 Städte an urbanOS angeschlossen

[11.06.2025] Das Kölner Start-up dataMatters hat ein Pilotprogramm gestartet, in dessen Rahmen Kommunen die Smart-City-Lösung umfassend in einem frühen Testbetrieb erproben können. Städte, Landkreise und Gemeinden erhalten dabei bis zu 50 Sensoren, Zugriff auf KI-gestützte Datenanalyse und das Dashboard.
Vektorgrafik einer Smart City.

Das Betriebssystem urbanOS des Start-ups dataMatters unterstützt Städte beim digitalen Infrastrukturmanagement.

(Bildquelle: macrovector/123rf.com)

Das Kölner Start-up dataMatters, eine Ausgründung der RWTH Aachen, hat Anfang Mai das so genannte „erste Betriebssystem für Smart Cities“ unter dem Namen urbanOS vorgestellt (wir berichteten). Das kommunale Operating System urbanOS basiert auf einem Mehr-Schichten-Modell: Sensoren erfassen, was in der Stadt los ist, übermitteln diese Informationen an einen Datenraum, wo sie mittels Künstlicher Intelligenz (KI) ausgewertet und schließlich auf einem Dashboard dargestellt werden.

Nun meldet das Unternehmen, dass bereits mehr als 25 Städte in Deutschland über Sensoren vor Ort angeschlossen sind (Stand Anfang Juni 2025). Allerdings befinden sich viele Projekte noch in einem frühen Teststadium und nicht alle teilnehmenden Kommunen wollten namentlich genannt werden. Als Teilnehmer nennt das Unternehmen unter anderem Essen, München und Nürnberg. Aber nicht nur Großstädte, auch kleinere Kommunen wie Lüdinghausen und Singen oder der Itzehoer Ortsteil Heiligenstedt nutzen das Angebot von dataMatters.

Start mit wenig Aufwand

Um weitere Kommunen zu gewinnen, hat das Unternehmen ein neunmonatiges Pilotprogramm für Gemeinden, Landkreise und Städte gestartet, die erste Schritte Richtung Smart City oder Smart Region gehen wollen. In diesem Rahmen erhalten die Kommunen unter anderem 50 einsatzfertige Sensoren, Zugang zum Datenraum und zur Künstlichen Intelligenz von urbanOS sowie ein für ihre Belange angepasstes urbanCockpit mit Dashboards für die verschiedenen Einsatzgebiete. Kommunen können sich für einen Testbetrieb einfach online bewerben. Die Kommunen brauchen lediglich die Sensorik vor Ort installieren und in Betrieb nehmen zu lassen. Der Datenraum, die KI-Logik und das urbanCockpit könnten von dataMatters zur Verfügung gestellt werden. Dadurch seien die notwendigen Anfangsinvestitionen gering, so dass Kommunen mit wenig Aufwand erste Schritte in Richtung Smart City gehen können, betont dataMatters.





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