Rüsselsheim50. Nutzer der Integreat-App

50 Kommunen nutzen aktuell die App Integreat.
v.l.: Fritjof Knier, Laura Schmitz, Daniel Kehne, Maximilian Ammann, Sven Seeberg, Michael Markl und Florian Hofhammer gehören zum 40-köpfigen, vornehmlich ehrenamtlich arbeitenden Integreat-Team.
(Bildquelle: Integreat)
Die Ende 2015 an der TU München als studentisches Projekt gestartete App Integreat hat sich mittlerweile fest am Markt etabliert. Das teilt das gemeinnützige Unternehmen Tür an Tür – Digital Factory mit, welches die Lösung vertreibt. Mittlerweile komme die App für Neuzugewanderte bei insgesamt 50 Kommunen zwischen Bad Segeberg in Schleswig-Holstein und Garmisch-Partenkirchen in Bayern zum Einsatz. Neuester Anwender sei die Stadt Rüsselsheim. Zu den 50, direkt auf die Bedürfnisse der jeweiligen Nutzer zugeschnittenen Apps, gehört inzwischen auch eine Doppellösung: Stadt und Landkreis Bayreuth sind im Herbst vergangenen Jahres mit einer gemeinsamen App an den Start gegangen, um Kräfte zu bündeln (wir berichteten).
Integreat bietet Neuzugewanderten mehrsprachig, offline und kostenlos alle wichtigen Informationen über ihre Kommune, zu Wohnen und Arbeitsmarkt bis hin zu einer Lehrstellenbörse. Zwei Aspekte machen nach Ansicht von Professor Helmut Krcmar, Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik und Mitgesellschafter von Integreat, den Erfolg von Integreat aus: „Wir arbeiten Open-Source-basiert, was anfangs für die Kommunen gewöhnungsbedürftig war, und in engem Austausch mit allen Beteiligten. Integreat entwickelt sich organisch weiter und passt sich sehr schnell an neue Gegebenheiten und Anforderungen an.“
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