Iserlohn / WuppertalGemeinsames Portal für Kinderbetreuung

Der gemeinsame Workshop der Städte fand im Iserlohner Rathaus statt.
(Bildquelle: Stadt Iserlohn)
Die Städte Iserlohn und Wuppertal in Nordrhein-Westfalen arbeiten zusammen daran, ein gemeinsames Kinderbetreuungsportal zu nutzen. Dafür fand nun ein Workshop zur Abstimmung des weiteren Vorgehens statt, so der Bericht aus Iserlohn. Hintergrund sei das Förderprogramm Digitale Modellregionen in Nordrhein-Westfalen des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes (wir berichteten). Dessen Ziel ist es, mit übertragbaren Lösungen im Bereich E-Government und innovativen Projekten mit der Wirtschaft im Bereich Digitale Stadtentwicklung die Digitalisierung in den Regionen und Kommunen zusätzlich zu beschleunigen. Dafür hat das Land NRW die Städte Aachen, Gelsenkirchen, Paderborn, Soest und Wuppertal als so genannte Leitkommunen bestimmt, die Modellprojekte identifiziert haben und diese nun umsetzen. Für den Regierungsbezirk Arnsberg wurden die Städte Iserlohn und Lippstadt sowie der Kreis Soest der Leitkommune Soest als Projektpartner zugewiesen.
Um einen größtmöglichen Effekt des Förderprogramms landesweit zu erreichen, ist vom Land NRW erwünscht, dass eine Übertragbarkeit der Förderprojekte auf andere Kommunen sichergestellt ist. Daher steht die Stadt Iserlohn laut eigener Angabe einerseits mit den Projektpartnern der Leitkommune Soest und andererseits mit den übrigen Leitkommunen in engem Austausch, um ebenfalls von deren digitalen Lösungen profitieren zu können. Die Leitkommune Wuppertal befasse sich im Rahmen der Digitalen Modellregion unter anderem mit dem Projekt der vollständigen Digitalisierung von übertragbaren Antragsprozessen aus dem Themenfeld Kinder, Jugend und Familie. Die Prozesse sollen weitestgehend ohne nötige Medienbrüche und Arbeitsschritte optimiert und digitalisiert werden. Im Fokus stehen hier unter anderem die Online-Anmeldung von Kindern in Kindertageseinrichtungen und offenen Ganztagsschulen (OGS) sowie die Online-Zurverfügungstellung von Einkommensnachweisen für die Erhebung von Elternbeiträgen für Kitas und OGS. Da Iserlohn mit dem Fachverfahren KiT-Office bereits die Fach-Software der Stadt Wuppertal einsetze, sei es sinnvoll, dass auch das von Wuppertal entwickelte Kinderbetreuungsportal bei der Stadt zum Einsatz kommt.
TSA: Advantic erhält Zertifizierung für vier Schnittstellen
[10.08.2026] Advantic hat als erster Dienstleister die Zertifizierung für vier Schnittstellen der TSA-Infodienste erhalten. Dadurch können Kommunen Verwaltungsinformationen und Ortsrecht automatisiert auf ihren Websites bereitstellen und zentral aktuell halten. mehr...
Solingen: Umstellung auf SAP S/4HANA
[07.08.2026] Die Stadt Solingen hat ihre SAP-ERP-Landschaft auf SAP S/4HANA migriert. Die Brownfield-Umstellung zeigt, wie Kommunen bestehende Systeme modernisieren können, ohne bewährte Prozesse vollständig neu aufzubauen. mehr...
ITEBO: Neuer Alarmierungsdienst für Kommunalverwaltungen
[06.08.2026] ITEBO erweitert sein Angebot um einen Alarmierungsdienst für Kommunalverwaltungen. Die Lösung soll Beschäftigte und Krisenteams in Gefahrensituationen schneller erreichen und die Einsatzkoordination erleichtern. mehr...
Leverkusen: Baustellen in der Übersicht
[31.07.2026] Baustellen mit wesentlicher Verkehrsbedeutung im Leverkusener Stadtgebiet sind ab sofort im Baustelleninformationssystem Traffic Information Center (TIC) abrufbar. mehr...
Portale: Baden-Baden neu im Web
[25.06.2026] Die Stadt Baden-Baden hat ihre neue Website online gestellt. Im Mittelpunkt des Relaunchs stand der Bürgerservice. Dieser wird neben einem eigenen Serviceportal durch einen Chatbot und Mehrsprachigkeit unterstützt. mehr...
AMTSFUNK: Digital zusammenarbeiten
[25.06.2026] Eine neue digitale Kollaborationsplattform für den öffentlichen Sektor namens AMTSFUNK soll den Austausch zwischen Verwaltung, Wissenschaft, GovTech-Szene und Wirtschaft stärken und Wissenssilos aufbrechen. mehr...
IÖR: Dashboard bereitet Kommunen auf Klimawandel vor
[16.06.2026] Ein neues Stadtklimadashboard bündelt erstmals zentrale Indikatoren zur Klimaanpassung deutscher Städte in einer Webanwendung. Das Werkzeug soll Kommunen bei der Vorbereitung auf Hitze, Trockenheit und Starkregen unterstützen und wird nun gemeinsam mit Anwendern aus der Praxis erprobt. mehr...
ITEBO: OpenR@thaus erlaubt Zustellfiktion
[10.06.2026] OpenR@thaus kann ab sofort elektronische Bescheide rechtssicher zustellen. Die Zustellfiktion wird über das BundID-Postfach abgesichert. Das eigene Postfachsystem ergänzt eine Zwei-Wege-Kommunikation und Statusanzeige sowie die Anbindung an das Sachbearbeitendenportal. mehr...
Portale: Arnsberg engagiert sich
[22.05.2026] „Arnsberg engagiert“ feiert halbjähriges Bestehen: Die digitale Plattform stärkt die Vernetzung im Ehrenamt. mehr...
Barrierefreiheit: Digitale Teilhabe praktisch umsetzen
[21.05.2026] Öffentliche Stellen müssen digitale Angebote barrierefrei gestalten und dabei auch zentrale Informationen in Leichter Sprache bereitstellen. Das Würzburger Startup KLAO unterstützt Behörden und Kommunen dabei mit KI-Software und zertifizierten Prüfverfahren. mehr...
Kreis Viersen: Website in neuem Layout
[15.05.2026] Der Internetauftritt des Kreises Viersen ist überarbeitet worden und erscheint in modernisiertem Layout mit zusätzlichen Funktionen. Künftig ist auch ein Newsroom geplant. mehr...
Difu: Portal für nachhaltige Kommunen
[13.05.2026] Ob Klimaschutz und Energie, Mobilität, Wohnen, Bildung oder Infrastruktur: Vor Ort entscheidet sich, ob die nachhaltige Entwicklung gelingt. Eine neue digitale Plattform von Difu und Bertelsmann Stiftung unterstützt Kommunen bei der Steuerung ihrer zukunftsorientierten Entwicklung. mehr...
Niedersachsen: Land und Landkreis realisieren Online-Services
[04.05.2026] Innerhalb von knapp drei Monaten konnten im Kreis Nienburg/Weser zahlreiche OZG-Fokusleistungen und Leistungen von föderalem Interesse digital bereitgestellt werden. Möglich wurde dies durch ein neues gemeinsames Vorgehen zwischen dem Innenministerium, dem Kreis und seinen angehörigen Kommunen sowie deren IT-Dienstleistern. mehr...
Augsburg: Alles in der App
[30.04.2026] Die Stadt Augsburg hat einen Kommunikationskanal gestartet, bei dem digitale Souveränität ein wichtiger Faktor ist: Die App macht unabhängig von Algorithmen, bietet mehr Kontrolle über die Inhalte und stellt einen direkten Draht zur Bevölkerung her. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Besser gegen Wasser geschützt
[28.04.2026] Das Land NRW stellt eine App bereit, die Eigentümerinnen und Eigentümer von Immobilien darin unterstützt, Gefährdungen durch Starkregen oder Hochwasser einzuschätzen. Auch Kommunen können die App nutzten, um eigene Angebote zum Hochwasserschutz breit zu kommunizieren. mehr...



















