NRWGeschichtsunterricht mit mBook
Den Geschichtsunterricht mit dem digitalen Schulbuch mBook testen derzeit 38 Gymnasien in Nordrhein-Westfalen im Rahmen eines Modellprojekts. Nach Angaben des Landesministeriums für Schule und Weiterbildung ergänzt das multimediale und kompetenzorientierte Schulbuch die Möglichkeiten herkömmlicher Unterrichtsbücher. So stellt es auf einer Mehrebenen-Struktur weiterführende Lernmaterialien wie Videos, Animationen, Audios oder interaktive Elemente zur Verfügung. Lehrer oder Schüler können es dadurch individuell auf ihre Bedürfnisse abstimmen und zudem durch Notizen und Markierungen persönlich gestalten. Sylvia Löhrmann, Ministerin für Schule und Weiterbildung: „Digitale Medien liefern wichtige Impulse für die Gestaltung moderner Lehr- und Lernprozesse. Besonders im Hinblick auf individuelle Förderung und das Lernen in heterogenen Lerngruppen können sie einen bedeutenden Beitrag leisten. Ihr Einsatz sollte dabei aber immer als Teil eines pädagogischen Gesamtkonzeptes verstanden werden.“ Zusammen mit dem Institut für digitales Lernen (IdL) der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt führt die Medienberatung NRW das Projekt durch. Der Testlauf des mBooks soll Erkenntnisse im Hinblick auf die Förderung der Fach- und Medienkompetenzen von Schülern liefern sowie die Wirksamkeit digitaler Lehrangebote auf kompetenzorientierte Unterrichtsentwicklung untersuchen. Lehrkräfte werden laut der Meldung bei der Arbeit mit dem Schulbuch unterstützt und dafür fortgebildet. Seit Beginn des Schuljahres 2015/2016 wird zudem der Prototyp des BioBooks, ein digitales Schulbuch für den Biologieunterricht, erprobt.
Magdeburg: Ausgezeichnete Open-Source-Lösung
[07.07.2026] Ein Open-Source-Projekt des Fachbereichs Schule und Sport der Stadt Magdeburg am Werner-von-Siemens-Gymnasium wurde beim KOMPASS-Wettbewerb des Landes Sachsen-Anhalt mit dem 1. Platz ausgezeichnet. mehr...
Nordrhein-Westfalen: KI-Assistenzen für Schulleitungen
[24.06.2026] Weniger Bürokratie und dafür mehr Zeit für guten Unterricht: Mit Künstlicher Intelligenz und schlankeren Verfahren will das Land Nordrhein-Westfalen seine Schulen konkret entlasten. Vier KI-Assistenzen helfen bei Schulrecht, Elternkommunikation, Medienarbeit und sprachsensiblem Unterricht. mehr...
Hessen: Software hilft beim Mathe lernen
[12.06.2026] Hessen führt an seinen Schulen schrittweise ein intelligentes Online-Lernsystem für den Mathematikunterricht ein. Die Plattform soll Aufgaben passend zum Lernstand anbieten, direkte Rückmeldungen geben und Lehrkräfte bei Unterrichtsvorbereitung und Förderung entlasten. mehr...
Würzburg: Schul-IT ertüchtigt
[09.06.2026] Von Strom über Glasfaser bis hin zu Endgeräten und Softwarepool: Die Stadt Würzburg hat in den vergangenen sechs Jahren knapp 24 Millionen in die schulische digitale Infrastruktur investiert. mehr...
Worms: 27 Schulen, eine Plattform
[03.06.2026] Mit einer zentral verwalteten Netzwerkplattform hat die Stadt Worms die Grundlage für digitalen Unterricht an 27 Schulen geschaffen – unabhängig von Schulform, Gebäudealter oder individuellen Voraussetzungen. Gemeinsam mit ihren Partnern konnte die Kommune eine leistungsfähige und datenschutzkonforme Infrastruktur aufbauen. mehr...
Schleswig-Holstein: Alle Schulen am Netz
[02.06.2026] Erfolgreicher Abschluss des Projekts „Schulen ans Netz“: Als erstes Flächenland in der Bundesrepublik hat Schleswig-Holstein alle seine öffentlichen Schulen an das Glasfasernetz angebunden. mehr...
Berlin: AIS.chat unterstützt beim Lernen
[26.05.2026] In Berlins öffentlichen Schulen kann jetzt mit dem Chatbot AIS.chat gearbeitet werden. Die datenschutzkonforme KI-Lösung unterstützt Lehrer bei der Unterrichtsvorbereitung und soll Schülern neue Zugänge zu Unterrichtsthemen eröffnen. mehr...
Bitkom: Schulen erhalten Smart-School-Siegel
[24.04.2026] Bundesbildungsministerin Karin Prien hat in Berlin Schulen für herausragende digitale Bildungskonzepte ausgezeichnet. Der Wettbewerb des Branchenverbands Bitkom zeigt, wie sich digitale Innovationen im Unterricht erfolgreich umsetzen lassen und künftig stärker verbreitet werden sollen. mehr...
Hannover: Lizenzpanne mit Microsoft 365
[23.04.2026] Alle 100 städtischen Schulen in Hannover haben die Cloud-Lösung Microsoft 365 aktiv eingesetzt – allerdings, ohne die passende Lizenz zu besitzen, welche die Nutzung im Schulkontext absichert. Die Stadt verhängte vorerst einen Nutzungsstopp und will prüfen, wie es zu der fehlerhaften Einschätzung kam. mehr...
Bremen: Pionier für telli
[21.04.2026] Bremen hat als erstes Bundesland mit telli eine landesweite KI-Plattform für Schulen eingeführt. Finanziert über Mittel des DigitalPakts Schule steht die Plattform den Schulen der Freien Hansestadt kostenfrei zur Verfügung. mehr...
Niedersachsen: Webshop für Schul-Hardware
[16.04.2026] Niedersachsen hat einen Webshop für die Bestellung digitaler Endgeräte an Schulen freigeschaltet. Das Land stellt dafür bis 2031 rund 800 Millionen Euro bereit. Ab dem Schuljahr 2026/2027 sollen zunächst siebte Klassen und Lehrkräfte ausgestattet werden. mehr...
Berlin: Schnelles Internet für alle Schulen
[13.04.2026] In Berlin verfügen alle öffentlichen Schulen nun über schnelles Internet. Möglich wurde das durch ein vom ITDZ koordiniertes landesweites Programm. Mit einer Reform des Schulgesetzes sichert der Senat die weitere digitale Schulentwicklung rechtlich stärker ab. mehr...
Digitale Bildung: Zehn Jahre Smart Schools
[09.04.2026] Seit zehn Jahren würdigt der Smart-School-Wettbewerb Schulen, die digitale Bildung, Infrastruktur und Lehrkräftefortbildung zusammenbringen. Rahmenbedingungen und Schwerpunktthemen sind im Wandel – doch die Digitalisierung im Bildungsbereich geht weiter. mehr...
Thüringen: KI verstehen mit telli
[09.04.2026] Der KI-Chatbot telli steht ab sofort allen Schulen in Thüringen zur Nutzung zur Verfügung. Der Freistaat profitiert dabei von den Erfahrungen anderer Bundesländer und setzt zugleich eigene Schwerpunkte bei der pädagogischen Begleitung. mehr...
Kommunale Spitzenverbände: Digitalpakt 2.0 mit verschobenem Start?
[01.04.2026] Die kommunalen Spitzenverbände kritisieren geplante Änderungen zum Digitalpakt 2.0: Der für 2025 vereinbarte Starttermin soll um ein Jahr verschoben werden. Viele Kommunen haben mit Blick auf die Vereinbarung schon 2025 teure digitale Ausstattung beschafft – und könnten dann ohne Finanzierung dastehen. mehr...




















