Rhein-Main-VerkehrsverbundIT-Landschaft harmonisiert

Mit Software von IVU Traffic Technologies standardisiert die rms GmbH die IT-Landschaft des Rhein-Main-Verkehrsverbunds.
(Bildquelle: RMV/Jan Haas)
Die Basis für eine Harmonisierung der IT-Landschaft hat der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) jetzt mit der Inbetriebnahme eines zentralen Mandantensystems von Anbieter IVU Traffic Technologies geschaffen. Für den Fahrgast bringt das zum Beispiel eine schnellere, zuverlässigere und vor allem flächendeckende Echtzeitauskunft.
Der RMV ist einer der größten Verkehrsverbünde Deutschlands, mit einem Verkehrsgebiet von 14.000 Quadratkilometern und rund 750 Millionen Fahrgästen jährlich. Neben 64 Regional- und S-Bahnlinien zählt der Verbund rund 1.000 Buslinien, die von mehr als 160 kleinen und mittleren Verkehrsunternehmen betrieben werden. Da diese ihre eigenen IT-Systeme mitbringen, gab es in der Verbundlandschaft bislang keine einheitlichen IT-Prozesse, -Strukturen und -Techniken.
Um das zu ändern, hat der RMV im Rahmen seiner Digitalisierungsstrategie gemeinsam mit seiner Tochter Rhein-Main-Verkehrsverbund Servicegesellschaft (rms) eine Initiative für mehr Standardisierung gestartet. „Die IT-Harmonisierung ist ein anspruchsvolles Projekt“, erklärt rms-Geschäftsführer Jörg Puzicha. „Dank der integrierten IVU-Lösung erhalten wir künftig von den einzelnen Unternehmen im RMV deutlich bessere Daten – qualitativ wie quantitativ.“ „Diese Daten ermöglichen umfassende Analysen, sodass wir unser Angebot noch exakter auf die Bedürfnisse unserer Fahrgäste zuschneiden können“, ergänzt RMV-Geschäftsführer Knut Ringat. „Ein weiterer Vorteil für unsere Kunden: Die Fahrplan- und Live-Auskünfte werden noch schneller und zuverlässiger.“
Wie Anbieter IVU mitteilt, kommen im Rhein-Main-Verkehrsverbund die Standardprodukte der IVU.suite zum Einsatz: IVU.fleet für Flotten-Management und Disposition, IVU.realtime für die Übertragung von Echtzeitinformationen, IVU.control für die Statistik sowie IVU.fare und IVU.ticket für das Fahrgeld-Management und den Fahrscheinverkauf. Zukünftige Themen wie Produkt- und Kontrollmodule (PKM) sollen ebenfalls zeitnah zur Verfügung stehen. Insgesamt könne die Lösung mehrere hundert Mandanten anbinden, deren Daten verarbeiten und in die RMV-Datendrehscheibe einspeisen.
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