BergkamenMehrsprachige Onlinebeteiligung

Die neue Onlinebeteiligung der Stadt Bergkamen ist die erste mehrsprachige Onlineplattform, die mit dem KI-gestützten Übersetzer-Tool von wer denkt was umgesetzt wurde.
(Bildquelle: leitbild-bergkamen.de)
Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern möchte Bergkamen die Weichen für die Zukunft der Stadt stellen und ein Leitbild entwickeln. Dafür sind die Erfahrungen, Ideen und Anregungen der Menschen vor Ort sehr wichtig. Aus diesem Grund hat die nordrhein-westfälische Kommune jetzt eine mehrsprachige Onlinebeteiligung gestartet. Bis zum 21. Dezember 2025 sind die Bürgerinnen und Bürger eingeladen, sich dort einzubringen. Die Plattform wurde in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen wer denkt was konzipiert und bietet alle Informationen auf Deutsch, Englisch, Türkisch, Arabisch und Russisch.
Bei der Onlinebeteiligung können laut wer denkt was Vorschläge zu den unterschiedlichsten Themenfeldern eingereicht werden. Das könne ein Ort sein, der erhalten bleiben soll, oder ein Thema, das mehr Aufmerksamkeit braucht. Aber auch Ideen für die Zukunft oder Risiken, die wahrgenommen werden, sind willkommen. Die Vorschläge können dabei auf einer digitalen Karte eingetragen und mit Daumen hoch bewertet werden.
Erste Plattform mit dem KI-gestützten Übersetzer-Tool
Die Plattform ist eigenen Angaben zufolge die erste mehrsprachige Onlineplattform von wer denkt was. Zum Einsatz komme ein eigenes KI-gestütztes Übersetzer-Tool, in das der etablierte Onlinedienst DeepL integriert ist. Somit finden die Bürgerinnen und Bürger von Bergkamen auf der Plattform auch alle Hintergründe zur Leitbildentwicklung sowie Informationen zu den für Anfang 2026 geplanten Vor-Ort-Veranstaltungen mehrsprachig vor.
„Die Mehrsprachigkeit ist ein wichtiger Faktor, um die Beteiligung zu fördern und viele Perspektiven und unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen einzubinden. Sprachliche Hürden sind erfahrungsgemäß auch Beteiligungshürden. Wenn Informationen in unterschiedlichen Sprachen zur Verfügung stehen und auch Ideen in mehreren Sprachen mitgeteilt werden können, sinken diese Hürden. Beteiligung wird dann offen für alle, und Kommunen können mehr Zielgruppen erreichen und in Gestaltungsprozesse einbinden“, erläutert wer-denkt-was-Geschäftsführerin Theresa Lotichius.
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