BrandenburgMobilgeräte für alle Lehrkräfte

Alle Lehrkräfte im Landesdienst Brandenburgs sollen mobile Endgeräte erhalten.
(Bildquelle: andreypopov/123rf.com)
Im Land Brandenburg sollen künftig jede Lehrerin und jeder Lehrer sowie alle Schulassistenzen Tablet-PCs erhalten, sofern sie sich im Landesdienst befinden. Darüber hat sich jetzt das Bildungsministerium (MBJS) mit dem Finanzministerium (MdFE) sowie dem Landkreistag Brandenburg und dem Städte- und Gemeindebund Brandenburg verständigt.
Die Beschaffung der Endgeräte soll aus dem DigitalPakt und durch zusätzliche Landesmittel finanziert werden, so das MBJS. Dafür sei eine überplanmäßige Ausgabe im laufenden Haushaltsjahr erforderlich, die bereits vom Ausschuss für Haushalt und Finanzen des Landtags gebilligt worden ist. Dazu sollen 7,3 Millionen Euro an noch verfügbaren Mitteln aus dem DigitalPakt eingesetzt werden; 6,5 Millionen Euro sollen aus dem aktuellen Etat des Bildungsministeriums kommen, so Brandenburgs Finanzministerin Katrin Lange. Bereits zum Schuljahresbeginn 2024/2025 sollen die ersten Geräte in Betrieb genommen werden.
Dienstgeräte vom Land
Durch den Einsatz der Bundes- und Landesmittel aus dem DigitalPakt Schule habe es bereits eine erhebliche Verbesserung der digitalen Ausstattung an Schulen im Land Brandenburg gegeben, so das MBJS. Speziell für die Ausstattung mit digitalen mobilen Endgeräten für Lehrkräfte stehen dem Land Brandenburg im DigitalPakt Schule 15,1 Millionen Euro an Bundesmitteln zur Verfügung. Bis Ende 2023 haben die Schulträger selbst 7,8 Millionen Euro abgerufen und damit rund 8.000 Endgeräte beschafft. Der Bedarf sei aber deutlich höher: Das MBJS geht von insgesamt weiteren knapp 19.000 benötigten Endgeräten für Lehrkräfte aus. Deshalb hat das Land Brandenburg beschlossen, seine Lehrkräfte mit dienstlichen Endgeräten auszustatten.
Die noch verfügbaren Mittel aus dem DigitalPakt und die Landesmittel werden sowohl für die Beschaffung von Endgeräten als auch für Software-Lizenzen verwendet. Für einen Übergangszeitraum will das MBJS auch die Administration der mobilen Endgeräte mit nicht verausgabten Mitteln seines Haushalts finanzieren. Damit soll die Nutzung der Geräte kurzfristig ermöglicht werden. Diese Übernahme erfolgt, falls die Voraussetzungen für die Administration von mobilen Endgeräten und deren Integration in die schulische Infrastruktur durch die Schulträger noch nicht vorliegen. Auf diese Weise werde ein sicherer und datenschutzkonformer Betrieb der Geräte für die Nutzung der zentralen schulischen IT-Infrastrukturen sichergestellt.
https://mdfe.brandenburg.de
https://www.stgb-brandenburg.de
https://www.landkreistag-brandenburg.de
Niedersachsen: Webshop für Schul-Hardware
[16.04.2026] Niedersachsen hat einen Webshop für die Bestellung digitaler Endgeräte an Schulen freigeschaltet. Das Land stellt dafür bis 2031 rund 800 Millionen Euro bereit. Ab dem Schuljahr 2026/2027 sollen zunächst siebte Klassen und Lehrkräfte ausgestattet werden. mehr...
Berlin: Schnelles Internet für alle Schulen
[13.04.2026] In Berlin verfügen alle öffentlichen Schulen nun über schnelles Internet. Möglich wurde das durch ein vom ITDZ koordiniertes landesweites Programm. Mit einer Reform des Schulgesetzes sichert der Senat die weitere digitale Schulentwicklung rechtlich stärker ab. mehr...
Digitale Bildung: Zehn Jahre Smart Schools
[09.04.2026] Seit zehn Jahren würdigt der Smart-School-Wettbewerb Schulen, die digitale Bildung, Infrastruktur und Lehrkräftefortbildung zusammenbringen. Rahmenbedingungen und Schwerpunktthemen sind im Wandel – doch die Digitalisierung im Bildungsbereich geht weiter. mehr...
Thüringen: KI verstehen mit telli
[09.04.2026] Der KI-Chatbot telli steht ab sofort allen Schulen in Thüringen zur Nutzung zur Verfügung. Der Freistaat profitiert dabei von den Erfahrungen anderer Bundesländer und setzt zugleich eigene Schwerpunkte bei der pädagogischen Begleitung. mehr...
Kommunale Spitzenverbände: Digitalpakt 2.0 mit verschobenem Start?
[01.04.2026] Die kommunalen Spitzenverbände kritisieren geplante Änderungen zum Digitalpakt 2.0: Der für 2025 vereinbarte Starttermin soll um ein Jahr verschoben werden. Viele Kommunen haben mit Blick auf die Vereinbarung schon 2025 teure digitale Ausstattung beschafft – und könnten dann ohne Finanzierung dastehen. mehr...
Digitales Lernen: Eintauchen in den Lernstoff
[31.03.2026] Der Digitalpakt 2.0 fördert unter anderem die Einführung KI-gestützter, adaptiver Lernsysteme und die Entwicklung digitaler Unterrichtskonzepte. Damit eröffnet sich eine Chance für Schulen, immersive Lernräume einzurichten – ein Konzept, mit dem andere Länder bereits gute Erfahrungen gemacht haben. mehr...
Aachen: Automat für Medienkonzepte
[27.03.2026] Die StädteRegion Aachen bietet ihren Schulen ein Online-Tool an, mit dem sie ihre Medienkonzepte schneller und gezielter überarbeiten können. Der sogenannte Konzept-O-Mat erfasst den Ist-Zustand der Schule, zeigt Lücken im jeweiligen Konzept auf und gibt Verbesserungshinweise. mehr...
Hannover: Zwischenbilanz zum Einsatz von Microsoft 365 an Schulen
[18.03.2026] Hannover nutzt Microsoft 365 auch im Bildungsbereich. Die Stadt ist sich des Datenschutzrisikos bewusst, lehnt europäische Open-Source-Alternativen aber ab. Nun sollen bessere Rahmenbedingungen für den Microsoft-Einsatz geschaffen werden – mit Vorbildcharakter für weitere Schulen im Land. mehr...
Nürnberg: Schul-IT als Daueraufgabe
[16.03.2026] Im Rahmen der IT-Strategie „Lernen und Lehren an städtischen und staatlichen Schulen in Nürnberg im Digitalen Zeitalter“ wurden in den vergangenen neun Jahren zahlreiche Erfolge erzielt. Diese hat das Referat für Schule und Sport jetzt in einem umfassenden Bericht zusammengefasst. mehr...
Neuwied: 2,4 Millionen Euro für die Lerninfrastruktur
[13.03.2026] Mit einem Medienentwicklungsplan für die Jahre 2026 bis 2030 stellt Neuwied rund 2,4 Millionen Euro für die digitale Ausstattung und Betreuung städtischer Schulen bereit. Mit den Mitteln soll die Lerninfrastruktur weiter modernisiert und gesichert werden. Auch ein verlässlicher IT-Support ist vorgesehen. mehr...
Niedersachsen: telli lehrt KI-Einsatz
[24.02.2026] Schule sollte junge Menschen dazu befähigen, KI kritisch, reflektiert und kompetent zu nutzen. Mit diesem Ziel nimmt jetzt Schul-Chatbot Telli in Niedersachsen seine Arbeit auf. Die datenschutzkonforme Open-Source-Lösung kann sowohl für die Unterrichtsvorbereitung als auch das fächerübergreifende, individuelle Lernen herangezogen werden. mehr...
Digitalpakt 2.0: KISA begleitet Schulen
[23.01.2026] Mit dem Digitalpakt 2.0 geht das Förderprogramm zur Digitalisierung an den Schulen in die Fortsetzung. Der Zweckverband Kommunale Informationsverarbeitung Sachsen (KISA) unterstützt Schulen und Schulträger mit passgenauer Beratung, Betreuung und erprobter Hardware. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Leitfaden zum IT-Support an Schulen
[19.01.2026] In Nordrhein-Westfalen können Schulen, Schulträger und IT-Dienstleister einen Leitfaden zur „Effizienz in IT-Support und IT-Beschaffung“ an den Bildungseinrichtungen nutzen. Die praxisnahe Orientierungshilfe umfasst sowohl Empfehlungen als auch Best-Practice-Ansätze und berücksichtigt dabei landesweite Regelungen und Vereinbarungen. mehr...
Bayern: Eine Schul-IT-Förderung – statt zwölf
[06.01.2026] Bayern stellt die Finanzierung der digitalen Ausstattung seiner Schulen auf ein neues Fundament: An die Stelle zahlreicher komplexer, befristeter Förderprogramme tritt ab 2027 eine gesetzliche Leistung, die als Pro-Schüler-Pauschale direkt an die Schulaufwandsträger ausgezahlt wird. Gefördert werden Digitalinfrastruktur, Endgeräte, Bildungsmedien sowie IT-Wartung. mehr...
Digitale Schule: Einigung auf Digitalpakt 2.0
[05.01.2026] Bund und Länder investieren bis 2030 fünf Milliarden Euro in die digitale Modernisierung der Schulen. Darauf verständigte sich die Bildungsministerkonferenz. Neu ist die Vereinfachung der administrativen Prozesse – der Verwaltungsaufwand für Länder und kommunale Schulträger soll deutlich sinken. mehr...
























