Donnerstag, 15. Oktober 2026

KielMüllmelder im Test

[18.10.2019] Um wilde Müllablagerungen schneller lokalisieren und entfernen zu können, haben die Stadt Kiel, der Abfallwirtschaftsbetrieb und IT-Dienstleister Dataport eine App entwickelt. Nach der Testphase in einem Stadtteil soll der Müllmelder auf das gesamte Stadtgebiet ausgeweitet werden.

Damit wilde Müllablagerungen möglichst schnell abgeholt werden, hat IT-Dienstleister Dataport zusammen mit dem Abfallwirtschaftsbetrieb Kiel (ABK) und der Stadt Kiel die App „Müll-Melder Gaarden“ entwickelt. Am 16. Oktober 2019 wurde die App vorgestellt, die laut einer Pressemeldung der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt bis zum Jahresende in die Testphase geht.
„Eine App, mit der man schnell und einfach wilden Müll melden kann, ermöglicht den Menschen in Gaarden, schnell und unkompliziert für eine saubere Umgebung zu sorgen“, sagte Oberbürgermeister Ulf Kämpfer. „Digitalisierung so voranzutreiben, dass sie den Bürgerinnen und Bürgern unmittelbar nutzt, ist der Sinn unserer digitalen Strategie.“
Wie der Pressemeldung weiter zu entnehmen ist, entstand die Idee für die App bei einem Workshop mit Vertretern des Abfallwirtschaftsbetriebs, der Stadt, des Stadtteils und von Dataport sowie von ansässigen Unternehmen und Institutionen. „Die Herausforderung bestand darin, die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger und die Dienstleistungen des ABK in einer App zusammenzuführen. Hierfür war der gemeinsame Workshop mit allen Beteiligten eine gute Basis für die Schaffung des digitalen Angebots“, sagt Sebastian Arzinger von Dataport.
Die App wird zunächst testweise in Gaarden eingesetzt, teilt Kiel weiter mit. Die Rückmeldungen aus der Pilotphase sollen für die Weiterentwicklung der App, die Verbesserung der Müllentsorgung durch den ABK sowie für die Verbesserung der anschließenden Berichterstattung an die Bürger genutzt werden. Testpersonen seien Teilnehmer des Workshops sowie Vertreter des Stadtteils. Nach der Pilotphase soll der Müllmelder auf das gesamte Stadtgebiet ausgeweitet werden. Geplant sei außerdem, perspektivisch weitere Bereiche wie Straßenschäden und defekte Laternen zu integrieren.





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