Montag, 26. Oktober 2026

HamelnPer Smartphone zum Parkschein

[06.07.2018] Per App, Anruf oder SMS können die Autofahrer in Hameln nun einen Parkvorgang starten, den notwendigen Parkschein bezahlen und bei Bedarf die Parkzeit verlängern oder stoppen.
In Hameln können Parkplätze künftig auch digital bezahlt werden – die Parkscheinautomaten werben dafür.

In Hameln können Parkplätze künftig auch digital bezahlt werden – die Parkscheinautomaten werben dafür.

Ole von Beust, Geschäftsführer von smartparking; Claudio Griese, Oberbürgermeister von Hameln

(Bildquelle: Stadt Hameln)

In Hameln lässt sich der Parkschein jetzt auch per App, Anruf oder SMS via Handy verlängern. Auch kann der Parkplatz über das Smartphone bezahlt werden. Um dies zu ermöglichen, kooperiert die Stadt in Niedersachsen laut eigenen Angaben mit smartparking, einer Initiative für digitale Parkraumbewirtschaftung (wir berichteten). „Unsere Plattformlösung ist offen für alle Handyparken-Anbieter auf dem deutschen Markt“, erklärt Ole von Beust, Geschäftsführer von smartparking. „Damit lässt sie Autofahrern die Freiheit, sich für die Technik zu entscheiden, die ihnen am meisten zusagt. Und die Städte können Handyparken sehr schnell einführen – ohne aufwendige Ausschreibung.“ Wie Hameln berichtet, stehen derzeit Easy-Park, ParkNow, Trafficpass, Yellowbrick und travipay mit ihren jeweiligen Apps als Handyparken-Anbieter zur Auswahl. Parallel in Betrieb bleiben die herkömmlichen Parkscheinautomaten, die nun außerdem über die ersten Schritte zum Handyparken informieren. Den Parkvorgang starten kann der Autofahrer wiederum per App, Anruf oder SMS. Seine Parkzeit kann er laut Hameln nach Bedarf stoppen oder im Rahmen der Höchstparkdauer verlängern. Für diesen Service addieren die Anbieter unterschiedliche Zuschläge auf die Parkgebühr. Ob ein digitales Ticket gelöst worden ist, erkennen die Mitarbeiter des Ordnungsamts, indem sie das Kennzeichen mit einem zentralen Online-System abgleichen. Eine Vignette hinter der Windschutzscheibe signalisiere die Nutzung des Handyparkens. Die Vignette erhalten die Autofahrer von ihrem jeweiligen Anbieter. Im Notfall reicht laut Hameln auch ein handgeschriebener Zettel.





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