SUMM AIProzessmodellierung mit KI

Aus Sprache werden grafische Prozessmodelle: AuraFlows hat echtes Zeitsparpotenzial.
(Bildquelle: Bildquelle: SUMM AI/Auraflows)
Mit AuraFlows bringt das Münchner GovTech-Unternehmen SUMM AI eine neue KI-Lösung auf den Markt, die Verwaltungsprozesse schnell und mit geringem Aufwand dokumentieren kann – per Spracheingabe, mit Stichpunkten oder mit Freitext. Die Anwendung generiert aus diesen Vorgaben automatisch ein standardisiertes grafisches Modell des Prozesses. So können Prozesse für verschiedenste Beteiligte nachvollziehbar abgebildet und weiterverwendet werden, etwa für interne Prozessarbeit, Optimierung oder Digitalisierungsvorhaben. Die Lösung schaffe strukturelle Klarheit und unterstütze den Wissenstransfer innerhalb von Behörden, so SUMM AI.
Schnell zum Prozess statt mühsam modellieren
Entwickelt wurde AuraFlows speziell für Kommunalverwaltungen. Diese stehen bei der Digitalisierung oft vor derselben Hürde: Prozesse sind nicht dokumentiert oder nur schwer nachvollziehbar. Prozesswissen soll idealerweise schnell, verständlich und standardisiert erfasst werden – ohne komplizierte Tools oder aufwendige Schulungen. Dort setzt AuraFlows an: Nutzer beschreiben einen Ablauf in ihren eigenen Worten, per Mikrofon oder Texteingabe – die KI übersetzt das automatisch in ein BPMN-2.0-Modell. „Es ist so easy wie eine Sprachnachricht – und spart uns enorm viel Zeit“, berichtet Sebastian Lamers, bei der Stadt Emmerich am Rhein für Prozessmanagement und Digitalisierung zuständig. Das Modell kann im Anschluss als XML-Datei exportiert und in Prozessmanagement-Tools weiterbearbeitet werden, beispielsweise in PICTURE, Signavio oder anderen BPMN-kompatiblen Anwendungen. Amelie Nägele vom Landratsamt Unterallgäu verweist auf die Zeitersparnis: „Was sonst Monate dauert, ist jetzt in unter zwei Stunden erledigt – und das mit deutlich besserer Teamtransparenz.“
Reges Interesse bei Pilotkunden
In enger Zusammenarbeit mit den Pilotkunden wird das Tool aktuell weiterentwickelt. Interessierte Verwaltungen können sich ab sofort für den Produktivstart vormerken lassen. Die erste Pilotkohorte mit 20 Kommunen war innerhalb weniger Wochen vollständig belegt – unter anderem mit den Städten Emmerich und Heilbronn sowie dem Landkreis Unterallgäu. „Die Nachfrage bestätigt, dass wir an einem echten Pain Point arbeiten. Die Verwaltungen wollen keine komplizierten Werkzeuge mehr – sondern intuitive Lösungen, die sofort entlasten“, betont Vanessa Theel, Mitgründerin und Geschäftsführerin von SUMM AI.
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