Donnerstag, 2. Juli 2026

HerfordRettung sicher koordinieren

[30.10.2015] Zur schnellen und sicheren Koordination von Einsätzen nutzt die Kreisleitstelle der Feuerwehr Herford die Cloud-Lösung vom Kommunalen Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz). So stehen jederzeit wichtige Informationen zur Verfügung.
Eine Cloud-Lösung hilft der Kreisleitstelle der Feuerwehr Herford Einsätze sicher und schnell zu koordinieren.

Eine Cloud-Lösung hilft der Kreisleitstelle der Feuerwehr Herford Einsätze sicher und schnell zu koordinieren.

(Bildquelle: FotoHiero / pixelio.de)

Um sensible Daten zu übermitteln, setzt die Kreisleitstelle der Feuerwehr Herford jetzt auf eine Cloud-Lösung des Kommunalen Rechenzentrums Minden-Ravensberg/Lippe (krz) (wir berichteten). Nach Angaben des IT-Dienstleisters stehen den Feuerwehrleuten damit Informationen wie Lagepläne oder Alarm- und Ausrückordnungen zügig zur Verfügung. Insgesamt neun Feuerwehren des nordrhein-westfälischen Landkreises greifen auf die so genannte DataBox zu. Die Kreisleitstelle aktualisiert die Inhalte kontinuierlich. Ausgestattet mit iPhones und iPad können die einzelnen Feuerwehren zudem auch am Einsatzort per App auf wichtige Daten zugreifen. Thomas Twelsiek, stellvertretender Leitstellenleiter, erklärt: „Die Wehrführer können sich auch untereinander in der krz DataBox austauschen, indem sie Dateien einfach über einen Upload-Link zur Verfügung stellen. In der Leitstelle haben wir zudem die Möglichkeit, diese Informationen schnell in die Einsatzpläne zu integrieren.“ Da die IT-Abteilung des Kreises Herford bereits über Lizenzen der DataBox verfügt, hat sie der Leitstelle einen Zugang zur Verfügung gestellt. „Für uns ist der große Vorteil, dass wir alle Daten und Informationen unkompliziert aktualisieren können“, sagt Twelsiek. Das habe zu einer Optimierung der Arbeitsabläufe geführt. Ralf Maxim, Geschäftsbereichsleiter Technik und Infrastruktur beim krz fügt hinzu: „Zudem werden alle Übermittlungen sowohl beim Hoch- als auch beim Herunterladen auf Viren überprüft. Dies ist besonders wichtig, da die größtenteils ehrenamtlichen Wehrführer im Kreis auch über ihre privaten Geräte arbeiten.“ Der Schutz vor fremden Zugriffen sei entscheidend für die Wahl der Lösung gewesen.





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