BerlinSenat beschließt Smart-City-Strategie

Die Smart-City-Strategie des Berliner Senats soll die Bundeshauptstadt fit für die Herausforderungen der Zukunft machen.
(Bildquelle: Horst Schröder/pixelio.de)
Um den Herausforderungen der demografischen Veränderung und des Klimawandels erfolgreich zu begegnen, wurde im vergangenen Jahr 2014 unter Federführung der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt eine Smart-City-Strategie für die Hauptstadt erarbeitet. In der gestrigen Sitzung (Dienstag, 21. April 2015) hat der Senat auf Vorlage von Andreas Geisel, Stadtentwicklungs- und Umweltsenator, die Smart-City-Strategie Berlin beschlossen. „Berlin ist eine internationale Metropole mit der Besonderheit hoher Lebensqualität, vieler Grünanlagen und einer interkulturellen Stadtgesellschaft, die konstruktiv-kritisch die Entwicklung der Stadt von morgen begleitet. Wir wollen diese Vorteile Berlins erhalten und ausbauen, in der wachsenden Stadt aber den Ressourcen-Hunger eindämmen“, sagte Geisel. Der Berliner Smart-City-Ansatz stelle den Menschen in den Mittelpunkt und ziele darauf ab, mithilfe moderner Informations- und Kommunikationstechnik und des Vernetzungsgedankens datenschutzkonforme Lösungen für die ökologischen, sozialen, ökonomischen und kulturellen Herausforderungen Berlins zu finden. Dabei sollen Innovation, Inklusion und Wachstum bei den Fragen nach Ressourcenschonung und Resilienzentwicklung im Fokus stehen. Berlin will auf diese Weise seine Attraktivität und Lebensqualität bewahren und möglichst steigern. Weitere Ziele der Smart-City-Strategie sind laut einer Pressemeldung des Berliner Senats der Ausbau der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der Metropolregion Berlin-Brandenburg sowie die Steigerung der Ressourceneffizienz und Klimaneutralität Berlins bis zum Jahr 2050 (wir berichteten). Die Schaffung eines Pilotmarkts für innovative Anwendungen sowie die Stärkung einer transparenten Entscheidungskultur in der Verwaltung sind ebenfalls Teil der Strategie.
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