HeidenheimSmart-City-Ideen gesucht

Bürgerideen sind in der angehenden Smart City Heidenheim gefragt.
(Bildquelle: fermate / 123rf.com)
In der Smart-Cities-Modellkommune Heidenheim (wir berichteten) sind die Ideen der Bürgerinnen und Bürger gefragt. Wie die Stadt in Baden-Württemberg mitteilt, wird sie zu diesem Zweck nicht nur eine Bürgerbefragung durchführen, sondern auch eine interaktive Beteiligungsplattform sowie mehrere Veranstaltungen im Frühjahr und Sommer anbieten. Die dabei entstehenden Ideen sollen in das digitale Stadtentwicklungskonzept einfließen.
Den Auftakt mache eine breit angelegte Befragung. Den Fragebogen haben Studierende der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Heidenheim im Studiengang Marketingmanagement entwickelt. Oberbürgermeister Michael Salomo ist überzeugt, dass die besonderen Möglichkeiten der frisch ernannten Hochschulstadt im Smart-City-Projekt unbedingt zum Tragen kommen müssen: „Uns freut es vor allem, dass wir durch diese Kooperation den Blickwinkel junger Nachwuchskräfte einfließen lassen und zugleich den Studierenden ihre Wahlheimat noch ein Stück näher bringen können.“ Die Befragung startet Ende Februar und wird an insgesamt 10.000 Haushalte versendet, heißt es vonseiten der Stadt. Alle Interessierten können sich außerdem online beteiligen. Der Zugang zur Befragung werde über die Medien, die Social-Media-Kanäle und die Website der Stadt Heidenheim veröffentlicht. „Ziel des Beteiligungsprozesses ist es, die Menschen in Heidenheim zur Mitwirkung zu ermutigen“, sagt Smart-City-Managerin Pia Wehling. Schon im bisherigen Projektverlauf konnten die Bürger ihre Ideen einbringen und Bedenken äußern. Die Stadt richtete zu diesem Zweck Bürgerarbeitsgruppen sowie Informationsveranstaltungen aus (wir berichteten).
Die neuen Formate sollen die bisherigen Überlegungen greifbarer machen und die Menschen für digitale Lösungen begeistern. Mit der Bürgerbeteiligungsplattform etwa soll ein kreativer und interaktiver Ideenraum entstehen. Er soll es den Teilnehmenden ermöglichen, Vorschläge einzubringen, zu bewerten, weiterzuentwickeln und offen zu diskutieren. Als Präsenzveranstaltungen sind unter anderem ein BürgerRat, VerwaltungsRat, ExpertenRat und PolitikRat vorgesehen, in denen die konkreten Vorhaben für die Smart City formuliert werden sollen. Interessierte, die im BürgerRat mitarbeiten möchten, können sich bei der Stadt per E-Mail bewerben. Die Umsetzungphase der Smart City Heidenheim soll 2023 beginnen.
Serie Digitalstädte: Mehrwerte schaffen
[07.07.2026] Förderprojekte wie der Wettbewerb Modellprojekte Smart Cities sind für kleinere Kommunen wie die Stadt Bad Belzig wichtig, um mit der Digitalisierung voranzukommen. Es braucht aber sichtbare Mehrwerte, damit es anschließend weitergeht. mehr...
Gütersloh: Sensoren unterstützen Winterdienst
[07.07.2026] In Gütersloh geht das Smart-City-Projekt „Smarter Winterdienst“ in den Testbetrieb – an 13 Standorten im Stadtgebiet werden künftig Sensoren den Zustand der Fahrbahnoberfläche erfassen. mehr...
BBSR: Smarte Praxisbeispiele für Kommunen
[06.07.2026] Das BBSR hat sein Kompendium „Smart Cities und Smart Regions“ und die dazugehörige Storymap erweitert. Die 30 neuen Beispiele zeigen, wie Kommunen aus konkreten Problemen digitale Lösungen entwickeln – und was andere Städte und Gemeinden daraus für eigene Projekte lernen können. mehr...
Mannheim: Sensoren schützen Rheinbrücken
[06.07.2026] Optische Sensoren erfassen ab sofort den Verkehr auf den beiden Rheinbrücken zwischen Mannheim und Ludwigshafen. Das von der Smart City Mannheim realisierte Monitorungprojekt soll dazu beitragen, Verkehrsströme transparent zu machen und gezielte Maßnahmen zum Schutz der Bauwerke abzuleiten. mehr...
Aalen / Heidenheim: Hoher Praxisnutzen
[29.06.2026] In Aalen und Heidenheim wird Smart City praxisnah: Sensoren liefern Daten zu Glatteis, Pegelständen und weiteren Risiken. Eine gemeinsame Plattform verbindet diese Informationen und unterstützt Verwaltung, Feuerwehr und Bauhof im Alltag. mehr...
Wiesbaden: Positive Bilanz zum Digitalen Zwilling
[29.06.2026] Der Digitale Zwilling Wiesbaden hat sich für die Stadt seit seinem Start im Sommer vergangenen Jahres bereits zu einem wichtigen Werkzeug für Planung, Beteiligung und Information entwickelt. mehr...
Hamm: Smart-City-Strategie beschlossen
[29.06.2026] Im Rahmen ihrer Digitalisierungsstrategie hat die Stadt Hamm in den vergangenen Jahren zahlreiche Maßnahmen angestoßen und teils bereits umgesetzt. Für den Zeitraum 2027 bis 2032 wird die Strategie nun als Smart-City-Strategie fortgeschrieben. Die Bürger können mitbestimmen, welche Themen künftig stärker in den Fokus rücken sollen. mehr...
Serie Smart Cities, Teil 3: Mit Zwilling planen
[25.06.2026] Urbane Digitale Zwillinge erlauben es Kommunen, Daten zu ihrem Stadtgebiet strukturiert sichtbar und für Entscheidungen nutzbar zu machen, etwa in der Verkehrs- oder Wärmeplanung. Beim Aufbau eines Digitalen Zwillings lohnt es sich, auf Kooperation zu setzen. mehr...
MPSC: Vom Piloten zur Praxis (2) – Nachnutzung braucht Struktur
[24.06.2026] Die Modellprojekte Smart Cities haben viele erfolgreiche Lösungen und auch neue Formen kommunaler Zusammenarbeit hervorgebracht. Nun geht es darum, entstandene Netzwerke, Unterstützungsangebote und Entwicklungsgemeinschaften zu verankern - nur so können die Pilotprojekte breit nachgenutzt werden. mehr...
BBSR: Die Wirkung von Smart-City-Vorhaben darstellen
[24.06.2026] Smarte digitale Projekte stärken die regionale Wirtschaft – aber oft indirekt. Das erschwert es Kommunen, den konkreten Nutzen zu benennen und argumentativ zu vertreten, etwa gegenüber Politik oder Projektpartnern. Eine Praxishilfe erklärt, wie Kommunen solche Effekte erkennen und verständlich vermitteln können. mehr...
Klimawandel: Daten gegen den Hitzestress
[23.06.2026] Auf die Herausforderungen des Klimawandels können Städte nicht nur mit baulich-physischen Maßnahmen reagieren. Auch der Aus- und Umbau der digitalen Dateninfrastruktur und die systematische Organisation klimarelevanter Daten stärken die kommunale Resilienz. mehr...
MPSC: Vom Piloten zur Praxis (1) – Zusammenarbeit statt Insellösungen
[23.06.2026] Seit 2019 gibt es das Fördervorhaben Modellprojekte Smart Cities, über 70 Kommunen und Regionen haben bisher teilgenommen. Dabei entstanden nicht nur viele erfolgreiche technische Lösungen, sondern auch neue Formen kommunaler Zusammenarbeit – für viele Beteiligte ein entscheidender Faktor. mehr...
Gütersloh: Sensoren erfassen Parkplatzauslastung
[12.06.2026] Mit Bodensensoren erfasst die Stadt Gütersloh zurzeit die Auslastung von vier Fahrzeugstellplätzen an der Königstraße. Die Daten sollen in die Planungen zur Umgestaltung des Kreuzungsbereichs zur Hohenzollernstraße einfließen, der ein Unfallschwerpunkt ist. mehr...
Studie: Digitale Zwillinge in der Praxis
[10.06.2026] Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung hat eine neue Veröffentlichung zum Thema urbane Digitale Zwillinge herausgegeben, die im Rahmen der Begleitforschung der Modellprojekte Smart Cities entstanden ist. mehr...
Serie Smart Cities, Teil 2: Sensoren sinnvoll nutzen
[20.05.2026] Sensorik und Internet of Things sind das Nervensystem der smarten Stadt – sie liefern Daten, welche Prozesse optimieren und die Entscheidungsfindung erleichtern können. Beim Aufbau einer entsprechenden Infrastruktur können Kommunen auch klein starten. mehr...




















