Donnerstag, 24. September 2026

HeidenheimSmart City im Test

[15.10.2018] Mit vier beispielhaften Anwendungsmöglichkeiten testet Heidenheim den Nutzen von Smart-City-Anwendungen. Außerdem stellt die Kommune auf ihrer Website die Antworten zu häufig gestellten Fragen rund um die intelligente Stadt zur Verfügung.

Welchen Nutzen eine Smart City für die Allgemeinheit bringt, untersucht Heidenheim in einem viermonatigen Test. Wie die Stadt in Baden-Württemberg mitteilt, sind dafür vier beispielhafte Anwendungsmöglichkeiten ausgewählt worden. So soll beispielsweise ersichtlich werden, wann und wo die Menschen in Heidenheim unterwegs sind und ob sie dabei zu Fuß gehen, das Fahrrad oder das Auto nutzen. Im Boden eingelassene Müllbehälter erhalten einen Sensor, sodass sie nur dann zur Leerung angesteuert werden, wenn sie auch wirklich voll sind. Ferner werde in dem Test ersichtlich, wo und wie viele Personen sich beispielsweise in einem Schulhof aufhalten und Lärm, Schmutz oder Sachbeschädigungen verursachen. Mit „Ich für uns“ schließlich bringt die Stadt laut eigenen Angaben Menschen, die Hilfe brauchen und solche, die Hilfe anbieten, zusammen. Hier werde hinterfragt, wie diese Menschen im Stadtgebiet verteilt sind und wie Angebot und Nachfrage besser aufeinander abgestimmt werden können.
Für den Test arbeitet Heidenheim mit Fujitsu und der CleverGroup zusammen, die das öffentliche WLAN in der Stadt betreibt. Für den Test seien zusätzliche Sensoren installiert worden. Die Sensoren und die Kamera erfassen nur Bewegungen aus Handydaten und geben sie in Zahlenform wieder, heißt es vonseiten der Stadt. Mit der Technik könne man weder Mobilfunknummern noch Autokennzeichen identifizieren oder gar einer bestimmten Person zuordnen. Heidenheim hat darüber hinaus eine Liste häufig gestellter Fragen zur Smart City mit Antworten auf der städtischen Internet-Seite veröffentlicht.



Stichwörter: Smart City, Heidenheim


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