WertheimStrategie für Digitalisierung

Stadt Wertheim bringt Digitalisierungsstrategie in die Umsetzung.
(Bildquelle: Stadt Wertheim)
Nachdem dem Rat der Stadt Wertheim die Digitalisierungsstrategie vorgelegt worden war, beauftragte das Gremium die Verwaltung einstimmig damit, die notwendigen Maßnahmen und Projekte umzusetzen und beschloss, die finanziellen Ressourcen zur Verfügung zu stellen.
Seit dem 1. Juni 2019 ist Christoph Knörzer nach Angaben der baden-württembergischen Kommune der Mann fürs Digitale im Rathaus. Die Erarbeitung der Digitalisierungsstrategie war seine erste große Aufgabe und ein Schwerpunkt dabei, alle relevanten Herausforderungen, Anforderungen, Rahmenbedingungen und Handlungsfelder ganzheitlich zu betrachten. In Knörzers Konzept werden fünf Basisbausteine beschrieben von denen, nach Meinung des Experten, vor allem die Umsetzung der elektronischen Schriftgutverwaltung „für einen Paradigmenwechsel innerhalb der Verwaltung sorgen“ und „in unterschiedlichen Ausprägungen alle Mitarbeiter der Stadtverwaltung tangieren und über Jahre hinweg viel Know-how und Ressourcen binden wird“. Von besonderer Bedeutung sind laut der städtischen Pressemeldung als weiterer Baustein die digitalen Bürgerservices. Dank nutzerfreundlicher Formulare und elektronischer Nachweise könnten die Bürger Verwaltungsleistungen einfacher finden und beantragen.
Auch wenn die komplette Umsetzung der Digitalisierungsstrategie viel Zeit in Anspruch nimmt, werden sich nach Aussage von Knörzer immer wieder Gelegenheiten bieten, mit überschaubarem Aufwand digitale Angebote zu platzieren. Dazu zählt Knörzer etwa die Einführung eines Mängelmelders als niederschwelliges Angebot zur Übermittlung von Sachschäden.
Für Dezernatsleiter Helmut Wießner ist jetzt der ideale Zeitpunkt, um mit der Umsetzung der Digitalisierungsstrategie zu beginnen. „Wir sind nicht die ersten“, man könne also von den Erfahrungen anderer profitieren. Es werde mit Sicherheit kein leichter Weg. „Um ihn bewältigen zu können, brauchen wir die Unterstützung und Geld vom Gemeinderat“, so Wießner. Auch Christoph Knörzer machte deutlich, dass Digitalisierung weder zum tarif erhältlich sei, noch die notwendigen personellen, zeitlichen und finanziellen Ressourcen detailliert planbar seien.
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