Dienstag, 30. Juni 2026

MönchengladbachUmzug der IT abgeschlossen

[02.02.2017] Die Fusion der IT-Abteilung der Stadt Mönchengladbach mit dem Zweckverband ITK Rheinland nimmt Form an: Nach der netztechnischen Anbindung und dem Umzug der städtischen Mitarbeiter nach Neuss sind jetzt auch die IT-Infrastruktur sowie die Daten an den neuen Standort verlagert worden.
IT der Stadt Mönchengladbach ist ins Rechenzentrum des Zweckverbands ITK Rheinland verlagert worden.

IT der Stadt Mönchengladbach ist ins Rechenzentrum des Zweckverbands ITK Rheinland verlagert worden.

(Bildquelle: creativ collection Verlag)

Die Systemtechnik der Stadt Mönchengladbach ist jetzt erfolgreich in das Rechenzentrum des Zweckverbands ITK Rheinland in Neuss überführt worden. Damit ist der erste Schritt zur Konsolidierung abgeschlossen. Zuvor war bereits die netztechnische Anbindung der Stadt Mönchengladbach an die ITK Rheinland und der Umzug der Mitarbeiter nach Neuss erfolgt. Die IT-Abteilung der Stadt Mönchengladbach ist im Oktober vergangenen Jahres mit dem kommunalen IT-Dienstleister fusioniert (wir berichteten). Im Zuge des Umzugs der technischen Infrastruktur haben Experten der ITK Rheinland die Abschaltung und den reibungslosen Wiederanlauf der hochempfindlichen IT-Systeme geplant und durchgeführt. Rund 40 Server aus Mönchengladbach und eine Vielzahl weiterer IT-Komponenten seien im hochmodernen, ITK-eigenen Rechenzentrum untergebracht worden, teilte der Zweckverband mit. Hinzu kämen rund 140 virtuelle Systeme. Auch die Daten seien während eines kurzen Abschaltzeitraums reibungslos und sicher zum neuen Standort verlagert worden. „Mit dem erfolgreichen Umzug der IT-Infrastruktur rund vier Monate nach der Fusion besiegeln wir den ersten Konsolidierungsschritt“, erklärte Professor Andreas Meyer-Falcke, Verbandsvorsteher der ITK Rheinland. „Wir sind unserem Ziel, eine optimale Wirtschaftlichkeit zu erreichen, ein gutes Stück nähergekommen. Auch weiterhin setzen wir auf interkommunale Zusammenarbeit, denn sie führt dazu, dass all unsere Verbandsmitglieder von den entstehenden Synergieeffekten profitieren.“ Dass die gemeinschaftliche Nutzung von Infrastrukturen und der zentrale Einsatz von IT-Lösungen zahlreiche wirtschaftliche Vorteile mit sich bringen, wurde im Vorfeld der Fusion von einem externen Gutachten bestätigt. Auch mit Blick auf zukünftige Herausforderungen wie Open Data, ein immer komplexer werdendes Anwendungsspektrum und die demografische Entwicklung in der Verwaltung, sei die kommunale Kooperation elementar, heißt es vonseiten der ITK Rheinland.





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