Samstag, 11. Juli 2026

HamburgUrban Data Hub am Start

[12.07.2018] Mit dem Urban Data Hub Hamburg schafft die Freie und Hansestadt eine Kompetenzstelle für urbanes Daten-Management. Eine Plattform soll Daten so verknüpfen, dass sie in Echtzeit auswertbar werden.
Die städtischen Daten Hamburgs soll eine Kompetenzstelle für urbanes Daten-Management noch besser erschließen.

Die städtischen Daten Hamburgs soll eine Kompetenzstelle für urbanes Daten-Management noch besser erschließen.

(Bildquelle: powell83 – Fotolia.com)

Um in Hamburg die Potenziale städtischer Daten noch besser zu erschließen, bringt die Freie und Hansestadt jetzt eine Kompetenzstelle für urbanes Daten-Management auf den Weg. Wie die Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen mitteilt, bilden der Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung (LGV) und die HafenCity Universität Hamburg (HCU Hamburg) den so genannten Urban Data Hub Hamburg (UD-HUB). Eine Plattform soll städtische Daten aus den Bereichen Verkehr, Umwelt, Soziales und Wirtschaft so verknüpfen, dass sie auch in Echtzeit im Internet abgefragt werden können. Darüber hinaus wollen die beiden Partner unter der Leitung des LGV weitere Entwicklungsbedarfe erforschen und innovative, digitale Dienste konzipieren, die unterschiedliche Nutzergruppen von der Zivilgesellschaft über die Wirtschaft bis hin zu Wissenschaft und Verwaltung unterstützen können. Ein einfacher Zugang und die hohe Aktualität der Daten sollen den Nutzern künftig jederzeit schnelle Analysen und damit zügige Entscheidungen ermöglichen.
Auf Basis der Urban Platform habe der LGV bereits den webbasierten Kartenservice Geo-Online entwickelt. Abgefragt werden können darüber beispielsweise die aktuelle Verkehrslage, Bebauungspläne, Bildungseinrichtungen oder der Standort und Belegungszustand von Elektroladestationen in Hamburg. Eine weitere bereichsübergreifende Datenanwendung ist ELBE+ (wir berichteten). Und auch das aktuell unter der Regie der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen entwickelte digitale Partizipationssystem (DIPAS, wir berichteten) werde die urbane Datenplattform als Grundlage nutzen.
Wie die Hamburger Behörde weiter mitteilt, ist die Einrichtung der Organisationseinheit UD-HUB in Abstimmung mit der Leitstelle Digitale Stadt der Senatskanzlei erfolgt. Bei der Plattform handle es sich um eine von mehreren Digitalisierungsvorhaben, die im Rahmen der Strategie Digitale Stadt (wir berichteten) umgesetzt werden. Der LGV und die HCU Hamburg bilden gemeinsam das Management-Team des UD-HUB und sind die Ansprechpartner für alle Aktivitäten zum Aus- und Aufbau der zentralen Datenplattform.





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