Montag, 27. April 2026

MagdeburgUrkunden online anfordern

[30.11.2016] Einen neuen Service bietet jetzt die Stadt Magdeburg: Standesamtliche Dokumente können ab sofort online angefordert werden. Das Urkundenportal basiert auf der E-Government-Plattform Sachsen-Anhalt-Connect (SAC) der Kommunalen IT-UNION.
Die Stadt Magdeburg hat ihr E-Government-Angebot um ein Urkundenportal erweitert.

Die Stadt Magdeburg hat ihr E-Government-Angebot um ein Urkundenportal erweitert.

(Bildquelle: Mandy Bremse/pixelio.de)

Bürger der sachsen-anhaltischen Landeshauptstadt Magdeburg können Personenstandsurkunden und beglaubigte Abschriften vom Standesamt künftig bequem vom heimischen PC aus anfordern. Wie die Kommunalen Informationsdienste (KID) Magdeburg mitteilen, können die Bürger über das neue Urkundenportal ihre Anliegen barrierefrei übermitteln, sich mittels Personaldokument legitimieren sowie zeitgemäß und komfortabel bezahlen. Beigeordneter Holger Platz, in dessen Zuständigkeit das Standesamt der Landeshauptstadt Magdeburg fällt, sagte bei der Portalvorstellung: „Wenn möglichst viele Bürgerinnen und Bürger den Online-Service nutzen, fallen für die Stadtverwaltung Schriftverkehr und Nachfragen weg, dadurch verkürzen sich Bearbeitungszeiten.“ Die Bearbeitung werde für den Bürger zudem transparenter. „Mit den angebotenen Bezahlmöglichkeiten Kreditkarte, PayPal und zukünftig paydirekt geht die Landeshauptstadt Magdeburg den Schritt in die moderne Online-Zahlung“, ergänzte der Bürgermeister und Beigeordnete für Finanzen und Vermögen, Klaus Zimmermann. Das Magdeburger Urkundenportal ist eine Ausgestaltung des Bürgerportals Sachsen-Anhalt-Connect (SAC) der Kommunalen IT-UNION (KITU). Über die Plattform stehen den Behörden des Landes mehr als 1.800 rechtssichere PDF-Formulare sowie über 120 intelligente Antragsassistenten zur Verfügung. SAC wird im nach ISO 27001 zertifizierten Rechenzentrum von KID Magdeburg betrieben und erfüllt vollständig die in Sachsen-Anhalt geltenden Datenschutzbestimmungen. Nach Angaben des kommunalen IT-Dienstleisters soll das Urkundenportal noch ausgebaut werden. So sollen in einem nächsten Schritt die Verifizierung mithilfe des neuen Personalausweises sowie der Einsatz der in den BürgerBüros und in der Ausländerbehörde vorhandenen Terminals geprüft werden.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Fachverfahren
Straßenfest mit Essensbuden

EDV Ermtraud: Gaststätte online anmelden

[15.04.2026] Das Land Baden-Württemberg hat den Anzeigeweg im Gaststättengewerbe vereinfacht. Das Unternehmen EDV Ermtraud hat jetzt einen Online-Dienst vorgestellt, über den Bürgerinnen und Bürger ihre Anzeige künftig digital einreichen können. mehr...

Mainz: Umstellung auf den digitalen Bauantrag

[14.04.2026] Die Stadt Mainz treibt die Digitalisierung ihrer Verwaltungsleistungen voran: Künftig wird auch das zentrale Fachverfahren Bauantrag digital unterstützt. Die Umstellung auf das neue Verfahren erfolgt schrittweise. 
 mehr...

Hund Vicky

nextgov iT: Digitale Hundeverwaltung

[09.04.2026] Gemeinsam mit kommunalen Fachämtern hat der Anbieter nextgov iT einen Dienst für die digitale Hundeverwaltung entwickelt. Der medienbruchfreie Prozess soll den Bürgerservice erhöhen und die Kommunen entlasten. mehr...

Park im Frühling, Bäume, ein Weg und Bänke

RIWA: Lösungen für die digitale Baumpflege

[08.04.2026] Mit seinem Produktportfolio für ein modernes, digitales Baum- und Grünflächenmanagement gibt GIS-Anbieter RIWA Kommunen ein praxisnahes Werkzeug an die Hand, um ihr Baummanagement effizient zu gestalten. mehr...

Eine Person tippt auf einer Computertastatur.

Erkrath: KRZN migriert VOIS-Plattform

[02.04.2026] Das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) hat erstmals eine bereits produktiv genutzte VOIS-Plattform in sein Betriebsumfeld migriert. Es handelt sich um die VOIS-Fachverfahren der Stadt Erkrath für das Einwohnerwesen, das Gewerbewesen sowie die Gebührenkasse. mehr...

Eine lächelnde Frau hält ein Tablet in der Hand, im Hintergrund ist ein Großraumbüro zu sehen.

AKDB: Digitale Einbürgerung wird flexibler

[31.03.2026] Die Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern hat den Online-Dienst Digitale Einbürgerung um eine Zwischenspeicherungsfunkion erweitert. Laufende Anträge können nun für bis zu 30 Tage gesichert und zu einem späteren Zeitpunkt beispielsweise über ein anderes Endgerät weiterbearbeitet werden. mehr...

Frau mit laptop auf dem Sofa - Start Kita-Portal cloppenbrügge

Coppenbrügge: Kitaportal gestartet

[26.03.2026] Über ein digitales Kitaportal verfügt jetzt der Flecken Coppenbrügge. Die Kommune im Kreis Hameln-Pyrmont setzt dabei auf Software vom E-Government-Spezialisten NOLIS. mehr...

Mehrere Personen stehen um einen Tisch mit einem Startknopf versammelt.

Kreis Kassel: Medienbruchfrei zur Baugenehmigung

[17.03.2026] Seit März nimmt der Kreis Kassel Bauanträge nur noch online entgegen. Somit läuft das gesamte Baugenehmigungsverfahren vollständig digital ab, was die Abläufe für alle Beteiligten vereinfachen und beschleunigen soll. mehr...

Advertorial: Digitale Transformation braucht Struktur – und konkrete Lösungen

[05.03.2026] Auf dem GovTech-Gipfel Berlin 2026 wurde deutlich: Digitale Transformation in der öffentlichen Verwaltung braucht mehr als Strategiepapiere – sie braucht sofort umsetzbare Lösungen. In der Masterclass von Christopher Bock zeigte sich, wie skalierbare Fachverfahren wie raum]für[raum bereits heute Effizienz, Transparenz und Struktur in hybride Arbeitsmodelle bringen. Der klare Tenor des Gipfels: Jetzt handeln – nicht später. mehr...

Stadt Wolfsburg will sich zukunftsorientiert aufstellen.

Wolfsburg: SAP für Finanz- und Personalprozesse

[05.03.2026] In Wolfsburg wird die bisherige Software zur Steuerung von Finanz- und Personalprozessen durch ein neues ERP-System (Enterprise Resource Planning) abgelöst. Zum Einsatz kommen die Lösungen SAP S/4HANA für das Finanzwesen sowie das Personalmanagement- und Abrechnungssystem SAP SuccessFactors. mehr...

Richter hält Hammer in der Hand im Gerichtssaal

München: Open Source für die Schöffenwahl

[04.03.2026] Einen weiteren Schritt hin zu einer modernen Justizverwaltung macht die Stadt München. Die Einführung der Open-Source-Anwendung Ehrenamtjustiz soll für effizientere Abläufe bei der Auswahl von Schöffen und ehrenamtlichen Richtern sorgen. mehr...

Advertorial: Low Code vereinfacht interkommunale Zusammenarbeit

[19.02.2026] Digitale Fachverfahren müssen heute schneller, flexibler und wirtschaftlicher entstehen – doch klassische Entwicklungsprozesse bremsen viele Verwaltungen aus. Die Low-Code-Anwendung OutSystems verschafft Abhilfe. mehr...

Bayerns Bauminister Christian Bernreiter am Rednerpult, im Vordergrund Publikum.

Bayern: Digitale Bauleitplanung flächendeckend

[17.02.2026] Die digitale Bauleitplanungs- und Beteiligungsplattform DiPlanung ist in Bayern landesweit verfügbar. Informations- und Schulungsangebote erleichtern Kommunen den Einstieg. Ein Förderprogramm unterstützt sie zudem dabei, Planungen im Standard XPlanung umzusetzen. mehr...

Kiel: Digitales Verfahren zur Geburtsanzeige

[12.02.2026] Die in Kiel realisierte elektronische Geburtsanzeige zeigt, was Digitalisierung ermöglicht: Kliniken und Hebammen sparen Zeit und vermeiden doppelte Eingaben, die Eltern bekommen Urkunden automatisch zugeschickt und Mitarbeitende des Standesamts können Anzeigen schneller prüfen und bearbeiten. mehr...

eingerüstetes Gebäude Bauwesen Baugenehmigung

Rostock: Pilot für digitalen Bauantrag

[11.02.2026] Schluss mit Papierakten und Postwegen: Rostock startet als Pilotkommune den Digitalen Bauantrag in Mecklenburg-Vorpommern – ein organisatorisch und technisch anspruchsvolles Großprojekt. mehr...