MünchenVierter Digitalisierungsbericht veröffentlicht

Die Stadt München hat ihren vierten Digitalisierungsbericht für 2022/2023 vorgestellt.
(Bildquelle: Landeshauptstadt München)
Im Digitalisierungsbericht informieren die Beschäftigten der bayerischen Landeshauptstadt München darüber, an welchen Maßnahmen schwerpunktmäßig gearbeitet wird und welche Ergebnisse bereits erzielt wurden. Nun wurde dem IT-Ausschuss des Münchner Stadtrats der aktuelle Digitalisierungsbericht vorgestellt. Der letzte Digitalisierungsbericht erschien im April 2022 (wir berichteten), der nun vorliegende ist der vierte dieser Reihe. In ihrem Digitalblog veröffentlichte die Stadt jetzt eine Übersicht zum aktuellen Stand der Dinge.
Demnach befinde sich München in einem umfassenden Wandel der Verwaltungsarbeit. Derzeit stünden 51 Maßnahmen in neun Handlungsfeldern im Fokus. Dabei gehe es einerseits darum, Digitalisierungsgrundlagen zu legen, andererseits würden Fachprozesse digitalisiert. So werde beispielsweise in allen Referaten und Eigenbetrieben schrittweise die E-Akte eingeführt, um Verwaltungsleistungen für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen zu vereinfachen. Auch Vorhaben wie das München Portal der Zukunft (MPdZ) (wir berichteten), die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG), das Programm digital/4finance, mit dem die Stadt München ihre Finanz- und Immobilienprozesse modernisiert und das Projekt neoHR, das die Personal- und Organisationsarbeit der Stadt in den Fokus nimmt (wir berichteten) würden vorangetrieben. Damit würden weitere wichtige Grundlagen für die Digitalisierung von Prozessen für die Stadtgesellschaft, Unternehmen und städtische Beschäftigte geschaffen, so die Stadt in ihrem Blog.
Digitale Teilhabe im Fokus
Ein weiterer Aspekt für eine erfolgreiche Digitalisierung der Verwaltungsarbeit ist die Nutzung von Daten zur Überwachung von Umweltparametern oder zur Verkehrsplanung. Die Stadt München arbeitet in verschiedenen Förderprojekten am Auf- und Ausbau eines Digitalen Zwillings und seiner Nutzung für eine nachhaltige, integrierte Stadtentwicklung (wir berichteten).
Neben querschnittlichen Digitalisierungsgrundlagen werde an zahlreichen fachlichen Lösungen gearbeitet, wie etwa dem Digitalen Gesundheitsamt 2025 oder dem Klimaschutzmonitoring.
Die Digitalisierung soll allen Menschen in München zugutekommen. Daher unternehme die Stadt viel, um die Digitale Teilhabe für alle zu ermöglichen. Ein Schwerpunkt liege auf der Umsetzung von Geschlechtergerechtigkeit, Inklusion Diskriminierungs- und Barrierefreiheit in der Digitalisierung. Beispiele hierfür sind digitale Angebote in Leichter Sprache oder die Bereitstellung von frei zugänglichem M-WLAN.
Auch in der diesjährigen Fortschreibung der Digitalisierungsstrategie steht Digitale Teilhabe im Fokus: Die Perspektiven und Bedürfnisse der Menschen in München sollen noch besser berücksichtigt werden, um die Digitalisierungsstrategie entsprechend auszugestalten. In dem Zusammenhang soll auch das Handlungsfeld Gemeinschaft und Teilhabe sowie die damit verknüpften Ziele und Maßnahmen überarbeitet werden.
https://muenchen.digital/rit-blog
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