Potsdam:
Geschichts-App für die Stadt


[5.3.2024] Die PotsdamHistory App will Stadtgeschichte und Stadtentwicklung niederschwellig nachvollziehbar machen. Die App richtet sich an Einheimische wie Besucher. Sie präsentiert Objekte und Wissen aus dem Potsdam Museum, ist aber auch für die Nutzung durch andere Potsdamer Geschichtsvermittler offen.

Die PotsdamHistory App macht Stadtgeschichte und Stadtentwicklung nachvollziehbar.


Das Potsdamer Toleranzedikt, die Potsdamer Konferenz, Agentenaustausch, Bundesgartenschau und vieles anderes Wissenswertes aus Potsdams Geschichte einfach mitnehmen – möglich macht das die PotsdamHistory App, die ab sofort in den gängigen App-Stores verfügbar ist. Initiiert und umgesetzt wurde das Projekt vom Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte und dessen Förderverein. Darüber informierten jetzt das Land Brandenburg und dessen Landshauptstadt Potsdam in einer gemeinsamen Meldung. „Die ehemalige preußische Residenz- und heutige brandenburgische Landeshauptstadt Potsdam ist ein überaus geschichtsträchtiger Ort von überregionaler Bedeutung in Deutschland, Europa und der Welt. Als zeitgemäßes und attraktives Format der Geschichtsvermittlung ist die App sowohl für die Stadt und ihre Gäste als auch für Bildungseinrichtungen von großem Interesse. Indem sie die Potsdamerinnen und Potsdamer zur Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit anregt, stärkt sie zugleich die Identifikation mit der Stadt“, sagt so Walid Hafezi, Beigeordneter für Bildung, Kultur, Jugend und Sport.
Entwickelt wurde die App in Zusammenarbeit mit dem Verein berlinHistory, der schon seit mehreren Jahren erfolgreich die gleichnamige App betreibt, um Berliner Stadtgeschichte im Stadtraum erlebbar zu machen. Die PotsdamHistory App wird vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, von der Wohnungsbaugesellschaft ProPotsdam und von der Landeshauptstadt Potsdam finanziell gefördert.

Offen für Nutzung durch Dritte

In der PotsdamHistory App werden historische Dokumente wie Texte, Fotos, Audios und Videos veröffentlicht und mit aktuellen oder historischen Stadtplänen verknüpft. Derzeit gibt es unter anderem georeferenzierte historische Stadtpläne von 1912 und 1985/86, die mit der aktuellen Situation verglichen werden können, eine historische Straßenbahnfahrt mit Fotos, einen AudioWalk zu niederländischen Spuren in Potsdam, eine Übersicht von Orten jüdischen Lebens sowie viele historische Fotos – teilweise im Vorher-Nachher-Vergleich oder Bilder eines Ortes zu verschiedenen Zeiten – Epochentexte und Biografien von Potsdamer Persönlichkeiten. Auch Stadtentwicklung ist Teil des App: die Geschichte des Bornstädter Felds, in dem ein neues Stadtquartier entstehen soll, wird ebenfalls erzählt. Die Inhalte sollen kontinuierlich wachsen.
Auch anderen Geschichtsvermittlern aus Potsdam soll die App offen stehen: „Über die Nutzung der App für das Potsdam Museum hinaus möchten wir die App als offene und institutionsübergreifende Plattform für andere Museen, Gedenkstätten, Vereine und weitere Potsdamer Akteure zur Vermittlung ihrer themenspezifischen historischen Inhalte öffnen“, sagt Markus Wicke, Vorsitzender des Fördervereins des Potsdam Museums. Eine erste Informationsveranstaltung für Interessierte ist für den 29. April 2024 im Potsdam Museum geplant. (sib)

https://www.potsdam-museum.de/postdamhistory-app
https://www.potsdam.de

Stichwörter: Panorama, Potsdam, Apps

Bildquelle: LHP/Juliane Güldner

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