StammhamBriefe werden elektronisch versandt
Den Schritt ins digitale Zeitalter wagt jetzt die Gemeinde Stammham im oberbayerischen Landkreis Eichstätt. Mit Unterstützung der Deutschen Post und der Firma adKOMM führt die Kommune den E-POST-Dienst ein. Briefe werden von der Gemeinde dann künftig nicht mehr in Papierform aufgegeben, sondern über ein Web-Portal. Die Übertragung erfolgt verschlüsselt. Das ermöglicht eine zuverlässige und vertrauliche Kommunikation ohne großen Aufwand für Bürger, Wirtschaft und Verwaltung.
Vollständig digital kann der Dienst der Deutschen Post nach Angaben von adKOMM aber nur dann genutzt werden, wenn beide Seiten – Sender und Empfänger – über einen E-POST-Account verfügen. Sei dies nicht der Fall, drucke die Post das Schreiben für den Versender aus, packe es in ein Kuvert und überbringe es wie gewohnt per Briefträger.
Für die Gemeinde Stammham bringt das neue Verfahren laut adKOMM eine deutliche Entlastung und Kostenersparnis mit sich, da Drucken, Kuvertieren, Frankieren und der Gang zur Postfiliale entfallen. Das sei vor allem bei großen Mengen gleichartiger Schreiben eine große Erleichterung. Sonja Kummrow von der Deutschen Post kann hier eine einfache Beispielsrechnung anhand von Erfahrungswerten aufmachen: „Bei einer Sendungsmenge von tausend Briefen pro Monat wird eine Einsparung von über 11.000 Euro im Jahr erzielt und bei circa zwei Minuten Arbeitszeit pro Brief eine Zeitersparnis von 50 Arbeitstagen im Jahr.“ „Die Einführung dieses sicheren Dienstes wird mit der Umsetzung der E-Government-Gesetze für die Verwaltungen in wenigen Jahren zum Standard werden,“ ist adKOMM-Geschäftsführer Anton Haunsberger überzeugt.
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