Dienstag, 21. April 2026

krz / DetmoldGDIs werden zusammengeführt

[18.05.2018] Das Kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz) und die Stadt Detmold führen ihre Geodateninfrastrukturen zusammen. Die Funktionalitäten beider Lösungen werden in das neue System übernommen und um neue Features erweitert.
Die GDI-Kooperation zwischen dem krz und Detmold ist besiegelt.

Die GDI-Kooperation zwischen dem krz und Detmold ist besiegelt.

v.l.: Lars Hoppmann, stellvertretender krz-Geschäftsführer; Detmolds Bürgermeister Rainer Heller

(Bildquelle: Kommunales Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz))

Bislang betreiben das Kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz) und die Stadt Detmold unabhängig voneinander eigene Geodateninfrastrukturen (GDI). Jetzt werden der kommunale IT-Dienstleister und die Stadt in Kooperation auf Basis der vorhandenen Strukturen eine gemeinsame neue Web-GIS-Portal-Lösung entwickeln. Wie das krz mitteilt, sollen dabei, aufbauend auf Open-Source-Technologie, die bisherigen Funktionalitäten beider Lösungen in das neue System übernommen und dieses gleichzeitig um neue Features erweitert werden. Neben der Darstellung von 2D-Geodaten werde über das neue System die Möglichkeit bestehen, auch 3D-Geodaten zu visualisieren. Im Fokus stehe außerdem der Aufbau einer für den Rechenzentrumsbetrieb optimierten Gesamtarchitektur.
Laut krz behält die Stadt Detmold ihr Portalkonzept. Bestehende Komponenten können teilweise wiederverwendet werden. Gleichzeitig werde die zugrundeliegende Architektur professionalisiert und auf den neuesten Stand der Technik und Sicherheit gebracht. Bei der Entwicklung werden außerdem die Anforderungen kleiner und mittlerer öffentlicher Verwaltungen, sowie des krz als anbietendem Dienstleister und Betreiber der Geodateninfrastruktur berücksichtigt.

Mehr als nur kommunale Themen

Da die bestehenden Anwendungen nach und nach umgestellt werden, kann die Umstellung auf die neue Technik nahtlos erfolgen, so das krz über einen weiteren Vorteil der Zusammenführung. Ferner werden durch die breitere Streuung von Kompetenzen und Interessen in beiden Teams das Implementierungsrisiko reduziert und personelle Ressourcen gebündelt.
Ergänzend zu den bestehenden Funktionalitäten beider GDIs sollen die Dienstleistungen und Services perspektivisch weiter ausgebaut werden.Es soll so ein konkurrenzfähiges Produkt am Markt platziert werden. Das krz werde dieses als vollumfängliche Geodaten-Lösung für kleine und mittlere kommunale Verwaltungen im deutschsprachigen Raum als Dienstleistung in der Cloud anbieten. Die neue Lösung soll außerdem nicht nur klassische kommunale Themen bereitstellen. Durch eine enge Zusammenarbeit mit der Hochschule OWL ist vorgesehen, aus Forschungsprojekten generierte Geodaten zu integrieren und damit neue Themenfelder zu belegen. Ziel sei der Aufbau eines Competence Centers für Geo-Informationssysteme in Detmold oder Lemgo. Konzeptionell wird das Projekt von der Firma metaspatial begleitet.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Geodaten-Management
Messfahrzeug mit Kameras und Laserscanner

Augsburg: Straßenraum in 3D

[07.04.2026] 
Das Augsburger Stadtgebiet wird derzeit von einem speziell ausgerüsteten Messfahrzeug abgefahren. Aus den dabei erfassten Daten soll ein digitales Abbild des öffentlichen Raums entstehen. mehr...

eine Reihe von Personen steht vor einer Wand

Mainz: WebGIS wird modernisiert

[26.03.2026] Die Stadt Mainz hat jetzt den Startschuss für die grundlegende Modernisierung ihrer Geodatenplattform gegeben. Mit dem Projekt wird das bestehende WebGIS an aktuelle technische Anforderungen angepasst. mehr...

Screenshot des Sozial-Dashboards.

Hanau: Sozial-Dashboard zum Arbeitsmarkt

[13.03.2026] Mit einem Sozial-Dashboard will die Stadt Hanau ihre Arbeitsmarktpolitik künftig datenbasiert und zielgerichtet steuern. Das Analysewerkzeug basiert auf einem Geo-Informationssystem (GIS) und erlaubt eine kleinräumige Auswertung. mehr...

Screenshot digitaler Zwilling Rhein-kreis Neuss

Rhein-Kreis Neuss: Digitaler Zwilling vorgestellt

[10.03.2026] Auf dem Smart City Summit Niederrhein hat der Rhein-Kreis Neuss seinen Digitalen Zwilling präsentiert. Die Besonderheit: Im Rahmen des interkommunalen Projekts arbeitet der Kreis gemeinsam mit den angehörigen Kommunen an einem digitalen, dreidimensionalen Abbild der realen Welt. mehr...

Screenshot aus der WebGIS-Anwendung, in der Mitte eine in Gelb und Blau gehaltene Luftaufnahme eines Siedlungsgebiets, rechts und links Panels mit Eintellungen und Legende.

Niedersachsen: Entsiegelungskataster mit KI

[26.02.2026] Das Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen hat ein digitales, KI-gestütztes Entsiegelungskataster freigeschaltet. So soll die kommunale Entsiegelungsplanung unterstützt werden. Kommunen werden beim Einstieg in das System begleitet. mehr...

Blick auf das Landratsamt Dingolfing-Landau von oben.

Kreis Dingolfing-Landau: Erfolgreicher GIS-Start mit allen Kommunen

[23.02.2026] Der Kreis Dingolfing-Landau hat mit seinen Gemeinden die Grundlage für ein gemeinsames Geo-Informationssystem (GIS) geschaffen. Die bayerischen Kommunen sind dafür auf das webbasierte RIWA GIS-Zentrum (RGZ) umgestiegen. Dabei sorgten individuell konfigurierte Starterpakete für eine reibungslose Einführung in den Verwaltungen. mehr...

Screenshot einer Stadtansicht von Mosbach in NOKmaps.

Neckar-Odenwald-Kreis: Neues Bürger-GIS NOKmaps

[20.02.2026] Unter NOKmaps bietet der Neckar-Odenwald-Kreis den Bürgerinnen und Bürgern ein neues Geo-Informationssystem an. Sie finden hier unter anderem vorbereitete interaktive Karten zu unterschiedlichen Themen, dreidimensionale Ansichten und Auswertungswerkzeuge, die sie kostenfrei nutzen können. mehr...

Screenshot Digitaler Zwilling Haar

Haar: 3D-Stadtmodell wird erweitert

[11.02.2026] Beim Ausbau ihres 3D-Stadtmodells wird die bayerische Stadt Haar von GIS-Anbieter RIWA unterstützt. Für dieses Jahr sind zahlreiche Ergänzungen geplant. mehr...

3D-Stadtmodell der Stadt Weinheim

Weinheim: Interaktives 3D-Stadtmodell

[10.02.2026] Die Stadt Weinheim hat ein 3D-Stadtmodell in ihr Geoportal integriert und lässt sich damit digital jetzt aus neuen Perspektiven erleben. mehr...

Screenshot des Calwer GIS-Portals.

Kreis Calw: Neues Geoportal mit Terratwin

[29.01.2026] Um komplexe Daten transparent und einfach zugänglich zu machen, hat das Landratsamt Calw sein Geo-Informationssystem (GIS) auf die Plattform Terratwin umgestellt. Die Lösung des gleichnamigen Anbieters ist auf allen Endgeräten und somit auch mobil nutzbar. mehr...

Screenshot des Wiesbadener Baustellenmelders.

Wiesbaden: Digitaler Zwilling mit Baustellenüberblick

[13.01.2026] Wiesbaden hat den Digitalen Zwilling der Stadt um den Baustellenmelder ergänzt. Somit erhalten die Bürgerinnen und Bürger wichtige Informationen rund um aktuelle und geplante Baustellen über eine zentrale Plattform. mehr...

Braunschweig, städtischer Platz mit historischen Bauten aus der Froschperspektive

Braunschweig: Warum heißt die Straße so?

[12.01.2026] Das Geoportal der Stadt Braunschweig bietet einen neuen Service. Neben Daten zu Schulradwegen, Starkregenfolgen, Stadtbäumen und weiteren Themen liefert es nun Hintergründe zu Straßennamen. Per QR-Code am Straßenschild sollen diese in Zukunft auch direkt vor Ort abrufbar sein. mehr...

3D-Modell zeigt Darmstadt aus der Vogelperspektive.

Darmstadt 3D: Grundgerüst für Urbanen Zwilling

[16.12.2025] Von Darmstadt gibt es jetzt ein maßstabsgetreues dreidimensionales Modell mit hoher Detailtiefe. In der browserbasierten Anwendung lassen sich beispielsweise Entfernungen und Flächen messen, Schattenwürfe simulieren oder Sichtbarkeiten analysieren. Perspektivisch bildet sie das Grundgerüst für einen Urbanen Digitalen Zwilling. mehr...

Screenshot vom Digitalen Zwilling der Stadt Karlsruhe.

Karlsruhe: Digitaler Klimazwilling

[02.12.2025] In Karlsruhe soll die Klimafolgenanpassung messbar, vorausschauend und smart gestaltet werden. Mit diesem Ziel baut die Stadt im Projekt Sensor City einen Digitalen Klimazwilling auf, der Geodaten und die Messwerte von Internet-of-Things-Sensoren nutzt.  mehr...

Drohnenvermessung des Ruderatshofener Gemeindegebiets Apfeltrang.

Ruderatshofen: Drohnenvermessung für Hochwasserschutz

[27.11.2025] Ruderatshofen will besser auf Starkregenereignisse und Überflutungen vorbereitet sein. Damit geeignete Schutzmaßnahmen erkannt werden können, hat GIS-Anbieter RIWA ein 3D-Geländemodell vom Gemeindegebiet und den umliegenden Flächen erstellt. Dank Drohnentechnologie konnten 19 Hektar Land innerhalb eines Tages erfasst werden. mehr...