Montag, 7. September 2026

DelbrückIoT mit regio iT

[27.03.2019] Mit Unterstützung von IT-Dienstleister regio iT will die Stadt Delbrück das Internet of Things (IoT) in ihre Verwaltungsprozesse einbinden. Die ersten drei LoRaWAN-Gateways eines flächendeckenden Netzes sind installiert.

Die in der digitalen Modellkommune Ostwestfalen-Lippe (wir berichteten) gelegene Stadt Delbrück will mit flächendeckendem LoRaWAN das Internet der Dinge (Internet of Things – IoT) in ihre Verwaltungsprozesse einbinden. Laut IT-Dienstleister regio iT legte die Kommune beim Ausbau des funkbasierten IoT-Netzes großen Wert auf Nachhaltigkeit. Zudem sollte das Konzept bereits konkrete Anwendungsfälle beinhalten, die Verwaltung, Bürger, Industrie, Gewerbe, Landwirtschaft und Dienstleistungsbetriebe gleichermaßen beteiligen.
Nach gewonnener Ausschreibung Ende 2018 nahm regio iT eigenen Angaben zufolge die Umsetzung mit der Installation von drei LoRaWAN-Gateways direkt in Angriff. Die Energieeffizienz-Lösung e2watch des IT-Dienstleisters diene der Visualisierung von Energieverbräuchen und Sensorwerten. In Delbrück würde über das IoT-Netz künftig der Grundwasserpegel gemessen, Energiemonitoring betrieben und das Glatteis überwacht. Außerdem soll die neue Vernetzung laut regio iT dabei helfen, Gebäudeauslastungen auszuwerten sowie Kleinkläranlagen, Regenrückhaltebecken und Grundwasser zu kontrollieren und somit besser zu steuern.
„Wenn alles passt, kann die Förderung als Modellkommune fortgeführt und die zweite Phase schon bald in Angriff genommen werden“, erläutert Peter Fischer, Projektleiter bei regio iT. Dabei werde unter anderem die Skalierbarkeit einzelner Anwendungsfälle sowie deren Übertragbarkeit auf andere Kommunen stärker in den Fokus rücken ebenso wie Fragen zu Verantwortlichkeiten und Betreiber- wie Geschäftsmodellen.





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