Donnerstag, 6. August 2026

Kreis HöxterDigitalisierung neu ausgerichtet

[29.05.2020] Zunehmend verbindet die Digitalisierung die Verwaltungsbereiche der IT und der Organisationsentwicklung. Im Kreis Höxter greift man diese Entwicklung in einer neu ausgerichteten Abteilung auf, die Leitung übernimmt ein Digitalisierungsexperte aus der Verwaltung.
Die Digitalisierung im Kreis Höxter liegt in kompetenten Händen.

Die Digitalisierung im Kreis Höxter liegt in kompetenten Händen.

v.l.: Landrat Friedhelm Spieker; Gerhard Handermann, Leiter des Fachbereichs Verwaltungsinterne Dienste beim Kreis Höxter; Manuel Pawlik, Leiter der Abteilung IT, Digitalisierung und Organisation

(Bildquelle: Kreis Höxter)

Neu ausgerichtet hat der Kreis Höxter seine Abteilung IT, Digitalisierung und Organisation. Wie die nordrhein-westfälische Kommune mitteilt, verändert sich die öffentliche Verwaltung im digitalen Zeitalter zunehmend, die beiden Verwaltungsbereiche der IT und der Organisationsentwicklung werden dadurch immer mehr verbunden. Die neue Abteilung habe daher eine Schlüsselfunktion. Die Leitung übernimmt Manuel Pawlik, der seit dem Jahr 2011 beim Kreis tätig ist und sich im nebenberuflichen Studium zum Master of Public Administration unter anderem mit den Schwerpunktthemen E-Government und Verwaltungsorganisation befasst hat. Auch habe er bereits in zahlreichen Digitalisierungsprojekten mitgearbeitet, etwa zur Einführung einer flächendeckenden elektronischen Akte und der vollständig digitalen Rechnungsbearbeitung. Federführend koordiniere er außerdem das kreisweite Projekt einer gemeinsamen Digitalisierungsstrategie von Kreisen und Städten. Immer mehr Verwaltungsleistungen will der Kreis Höxter laut eigenen Angaben digital anbieten. „Wir werden mit IT-gestützten Lösungen schrittweise Mehrwehrte für die Verwaltungskunden und die Kollegen entwickeln und müssen zugleich weiterhin die Daten- und IT-Sicherheit gewährleisten“, kündigt Pawlik an. Vorherrschendes Thema der neuen Abteilung waren laut Kreisangaben aber zunächst Maßnahmen rund um die Corona-Pandemie. Innerhalb von zwei Wochen seien Möglichkeiten zum mobilen Arbeiten eingerichtet worden. Auch mussten zügig neue Formen der Kommunikation und Kooperation mithilfe von Videokonferenzen geschaffen werden. Das Ergebnis: „Die Kreisverwaltung hat trotz der Kontakteinschränkungen ihre Verwaltungsleistungen für die Bürgerinnen und Bürger weiterhin durchgehend erbracht und auch Kundenbesuche nach Terminvereinbarung und unter Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln ermöglicht“, berichtet der Leiter des Fachbereichs Verwaltungsinterne Dienste beim Kreis Höxter, Gerhard Handermann.
„Bei allem technischen Fortschritt, der unser Alltags- und Arbeitsleben in den nächsten Jahren wesentlich beeinflussen wird, bleibt weiterhin der Mensch und damit auch der persönliche Umgang das Wichtigste“, erläutert Manuel Pawlik seine Devise. „Denn Technik, egal welcher Art, soll dem Menschen helfen und nicht umgekehrt.“





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