Dienstag, 29. September 2026

Oldenburg in HolsteinZusammenarbeit bei der Digitalisierung

[25.10.2021] In Oldenburg in Holstein (i.H.) wird jetzt ein Zentrum für Digitalisierung aufgebaut. Dies haben jetzt die Stadt Oldenburg i.H., die Gemeinde Malende, das Amt Lensahn und dataport.kommunal beschlossen.

Die Stadt Oldenburg in Holstein (i.H.), die Gemeinde Malende, das Amt Lensahn und dataport.kommunal haben jetzt den Aufbau eines Zentrums für Digitalisierung (Digital Hub) in Oldenburg i.H. beschlossen. Wie dataport mitteilt, wurde eine entsprechende Absichtserklärung von Tanja Rönck (Gemeinde Malente), Jörg Saba (Stadt Oldenburg i.H.), Klaus Winter (Amt Lensahn) und Ingmar Soll (dataport.kommunal) unterzeichnet. Die Inbetriebnahme des Digital Hubs sei für Januar 2022 geplant.
Ziel des Zentrums für Digitalisierung sei es, übergreifende Netzwerke aus Verwaltung, Wirtschaft und Bürgergesellschaft aufzubauen sowie gemeinsam digitale Technologien zu entwickeln, welche die Attraktivität der Region steigern und den Bürgerinnen und Bürgern Vorteile für das tägliche Leben bieten. Um dieses Ziel zu erreichen, werde dataport.kommunal vor Ort Fördermittelberatung, IT-Support sowie -Dienstleistungen und regemäßig stattfindende Schulungen zu Themen der digitalen Daseinsvorsorge für Mitarbeitende der Verwaltung anbieten. Zudem werde ein Co-Working-Space entstehen, der für Verwaltungsmitarbeitende, Start-ups und ansässige Firmen nutzbar sei. Nicht zuletzt sollen digitale Showrooms für Bürgerinnen und Bürger aufgebaut werden, welche die Möglichkeiten der Digitalisierung aufzeigen – beispielsweise anhand von Formaten wie digitalen Führungen durch Kulturstätten, frei zugänglichen 3D-Scans von Kulturgütern oder Livestreams von kommunalen Veranstaltungen.

Schwerpunktthema: Vitale Gemeinschaften

Der Digital Hub in Oldenburg i.H. und die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Ämtern und dataport-kommunal werde sich auf das Schwerpunktthema Vitale Gemeinschaften fokussieren. Unter diesem Themenschwerpunkt werden Projekte gefasst, welche die Bürgergesellschaft untereinander zusammenbringe, sie aber auch mit regionalen Anbietern vernetze. So sollen unter anderem eine kommunale Austauschplattform für Bürgerinnen und Bürger, ein Ehrenamtportal und eine Plattform für die Vermarktung regionaler Güter entstehen, über die Landwirte und andere Erzeuger ihre Produkte anbieten können. Weitere Projekte im Rahmen dieses Schwerpunktthemas erarbeiten die beteiligten Parteien nun nach der Unterzeichnung der Absichtserklärung gemeinsam.
Ingmar Soll erläutert: „Künftig wird die digitale Daseinsvorsorge und dessen schneller Ausbau die Entwicklung der ländlichen Räume bestimmen. Die Grundlage dafür ist die Vernetzung der beteiligten lokalen Akteure. Mit dem Digital Hub in Oldenburg i.H. sorgen wir für die benötigte Infrastruktur und eben diese Vernetzung, damit digitale Innovationen in der Region und für die Region entstehen können.“
Laut dataport ist dies neben den Städten Hennstedt, Wilster und Rendsburg bereits die vierte Absichtserklärung zur Erbauung eines Digital Hubs in Schleswig-Holstein (wir berichteten). Insgesamt sollen fünf Zentren für Digitalisierung im ganzen Bundesland bis zum Ende dieses Jahres entstehen, die alle von dataport.kommunal initiiert, getragen und betrieben werden. Für Oldenburg i.H. seien zunächst fünf Arbeitsplätze für Mitarbeitende des IT-Dienstleister geplant. Aktuell werde nach passenden Räumlichkeiten für den Digital Hub gesucht.
Alle Digital Hubs in Schleswig-Holstein legen individuelle Handlungsschwerpunkte fest und seien untereinander vernetzt, um von den jeweiligen Erfahrungen aus deren Betrieb zu profitieren und Informationen auszutauschen. So seien die Schwerpunktthemen der Hubs in Schleswig-Holstein: Exzellente digitale Verwaltungsdienstleistungen, Optimierung der Wirtschaftsförderung, Modellregion für die Mobilität der Zukunft, digitale Gesundheitsversorgung und Referenz-Standort für vitale Gemeinschaften.





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