Samstag, 24. Oktober 2026

KaiserslauternKL.digital bekommt neue Geschäftsleitung

[13.12.2021] Die KL.digital, Kaiserslauterns städtische Gesellschaft zur Gestaltung der urbanen Entwicklung, bekommt zum 1. Februar 2022 mit Ilona Benz eine neue Geschäftsführerin.
Die neue Geschäftsführerin der KL.digital

Die neue Geschäftsführerin der KL.digital, Ilona Benz.

(Bildquelle: Thomas Kierok)

Die neue Geschäftsführerin der KL.digital, Gesellschaft zur Planung, Projektierung, Umsetzung und Verstetigung von Maßnahmen zur urbanen Entwicklung der Stadt Kaiserslautern, heißt Ilona Benz. Die derzeitige Leiterin der Stabsstelle Digitalisierung beim Gemeindetag Baden-Württemberg wird zum 1. Februar 2022 zur KL.digital wechseln, um dort die Nachfolge von Martin Verlage anzutreten, der seinen Vertrag über das Jahresende hinaus nicht verlängern wird. Wie die Stadt, alleinige Gesellschafterin der KL.digital, berichtet, hat sich deren neue Geschäftsführerin bereits offiziell bei einem Pressetermin vorgestellt.
„Ich freue mich auf die verantwortungsvolle und wichtige Aufgabe und möchte meinen Beitrag leisten, Kaiserslautern auf seinem herzlich digitalen Weg zu begleiten“, so Benz mit Anspielung auf das Motto der Digitalisierungs-Modellstadt. Nach deren Auskunft ist die 31-Jährige neben ihrer auslaufenden Tätigkeit beim Gemeindetag Baden-Württemberg, dessen Stabsstelle Digitalisierung sie selbst aufgebaut und seit 2018 geleitet habe, bundesweit als Dozentin für Verwaltungsmitarbeitende tätig. Aktuell promoviere Benz, zugleich Jurymitglied im renommierten E-Government-Fachwettbewerb von Bearing Point/Cisco und Kolumnistin für die Fachzeitschrift „Kommunal“, in Friedrichshafen zum Thema Smart City.
Die kommenden Aufgabenfelder der neuen Geschäftsführerin hätten Kaiserlauterns Chief Digital Officer (CDO), Professor Dieter Rombach, und Oberbürgermeister Klaus Weichel anlässlich des Vorstellungstermins skizziert. Laut Rombach habe sich Kaiserslautern in den vergangenen vier Jahren bundesweit einen hervorragenden Namen als kommunaler Vorreiter in Digitalisierungsthemen gemacht, viele Projekte habe man bereits umsetzen können. Die bisherigen Projektergebnisse müssten nun verstetigt werden, zugleich müsse die Grundlage für die künftige Entwicklung der Stadt geschaffen werden.
Ein wichtiger Schwerpunkt dabei ist die nachhaltige Verankerung der Digitalisierungsstrukturen in der Verwaltung, führt man bei der Stadt hierzu aus. So soll innerhalb der Verwaltung ein Referat „Digitalisierung und Innovation“ entstehen, ebenso ein Digitalisierungsausschuss des Stadtrats. Auch sollen die bislang von den emeritierten Professoren Dieter Rombach und Gerhard Steinebach ehrenamtlich geführten Stellen des CDO und Chief Urban Officers alsbald im Haushaltsplan der KL.digital verankert und in Vollzeit von zwei neuen Kräften besetzt werden.
Bei dem Pressetermin habe Rombach seinerseits für agilere Projektstrukturen innerhalb der Verwaltung geworben, bei denen man unbedingt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einbeziehen müsse. Als zweiten Schwerpunkt habe der ehrenamtliche CDO die stärkere Einbeziehung der Stadtgesellschaft in die Entwicklung der Digitalen Stadt genannt. Es seien aktivere Programme und aktivere Partizipation vonnöten, um den Spirit der Zeit des Bitkom-Wettbewerbs wieder zu erreichen. Während man in der ersten Phase Projekte für die Stadt gemacht habe, müsse man nun die Erfolgsgeschichte mit der Stadt weiterführen. Die digitale Transformation müsse in der Mitte der Gesellschaft ankommen. Wie Oberbürgermeister Weichel zeigte sich laut Stadt auch Rombach voll überzeugt, dafür mit Ilona Benz die richtige Person gefunden zu haben





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Smart City
Radzählstation an der Wiwilibrücke

Freiburg: Beim Datenspaziergang die Smart City erleben

[21.10.2026] Wie werden Daten in einer Smart City erhoben und genutzt? Ein neuer Datenspaziergang in Freiburg zeigt an fünf Stationen, welche Technologien dahinterstecken und wie die gewonnenen Informationen zur Stadtentwicklung beitragen. mehr...

ein orangenes Winterdienstauto von hinten

Pforzheim: Ideen für die Smart City

[15.10.2026] Wie können offene Daten und Künstliche Intelligenz dazu beitragen, kommunale Herausforderungen zu lösen? Beim Smart City Hackathon in Pforzheim entwickeln die Teilnehmenden Anfang November praxisnahe Lösungen – vom Landschaftsschutz bis zum Winterdienst. mehr...

bericht

Apps: Smart City kann klein starten

[13.10.2026] Auch kleinere und mittlere Kommunen können Smart-City-Angebote mit überschaubarem Aufwand umsetzen. Ein möglicher Einstieg sind kommunale Apps: Sie bündeln Informationen, vernetzen lokale Akteure und eröffnen neue Wege für den Austausch mit der Bürgerschaft. mehr...

Vier Personen stehen rund um einen hohen Tisch auf dem beschriebene karten zu sehen sind

Smart City Summer School Dresden: Wissenstransfer für die Stadt der Zukunft

[12.10.2026] Wie lassen sich erfolgreiche Smart-City-Lösungen dauerhaft in Kommunen etablieren und auf andere Städte und Gemeinden übertragen? Mit dieser Frage beschäftigte sich die Smart City Summer School 2026 in Dresden. Forschende aus rund 50 wissenschaftlichen Einrichtungen diskutierten über Wissenstransfer, Resilienz und die Wirkung digitaler Stadtentwicklung. mehr...

Wie sehen die Städte der Zukunft aus?

Smart City: Digitale Grundversorgung dauerhaft sichern

[08.10.2026] Smarte Städte und Regionen brauchen mehr als befristete Modellprojekte. Sechs Verbände fordern dauerhaft finanzierte, übertragbare Strukturen für die digitale Daseinsvorsorge. Erprobte Lösungen sollen weiterbetrieben werden und allen Kommunen zugutekommen. mehr...

Smart Country Convention: Smart Water als Basis für weitere Anwendungen

[02.10.2026] Zenner zeigt auf der Smart Country Convention 2026, wie sich die Digitalisierung der Wasserwirtschaft mit weiteren Smart-City-Anwendungen verbinden lässt. Eine gemeinsame LoRaWAN-Infrastruktur soll dabei Daten aus unterschiedlichen kommunalen Bereichen übertragen. mehr...

Smart-City-Strategie: Für viele Kommunen eine Herausforderung.

Hamm: Digitaler Erfolgskurs

[24.09.2026] Hamm stellt die Weichen für die nächste Phase seiner Digitalisierung: Die bisherige Digitalisierungsstrategie wird zu einer Smart-City-Strategie für 2027 bis 2032 weiterentwickelt. Neue KI-Anwendungen und eine modernere Dateninfrastruktur sollen dabei eine größere Rolle spielen. mehr...

Reihe von Autos, Nahaufnahme, im Hintergrund orangefarbenes Bokeh

Köln: MobilitätsCockpit verstetigt

[23.09.2026] Köln führt die Datenplattform MoCKiii nach Abschluss der Förderphase dauerhaft fort. Sie verknüpft Verkehrs-, Umwelt- und Wetterdaten in Echtzeit. Die Informationen fließen unter anderem in Verkehrsanlagen, das Brückenleitsystem und die Mobilithek ein. mehr...

Visualisierung des smarten Pfaff-Quartiers in Kaiserslautern.
bericht

Serie Smart Cities, Teil 6: Resilient und nachhaltig

[22.09.2026] Um zukunftsfähige urbane Infrastrukturen – smarte Quartiere – zu schaffen, sollten Kommunen die Digitalisierung konsequent als Hebel für ganzheitliche Nachhaltigkeit und Resi­lienz nutzen. Dabei können sie sich an vier Leitfragen orientieren. mehr...

Holzblöcke vor blauem Hintergrund bilden eine aufsteigende Treppe mit einem roten Block ganz oben. Symbol für eine Rangliste

Haselhorst Smart City Ranking: Ranking ohne Rangliste

[17.09.2026] Das Haselhorst Smart-City-Ranking verzichtet 2026 erstmals darauf, die Platzierungen der untersuchten Städte aktiv zu veröffentlichen. Ganz geheim bleibt die Rangliste dennoch nicht: München hat seinen erneuten ersten Platz bereits selbst bekannt gegeben. mehr...

Gruppenfoto mit Vertreterinnen und Vertretern der Urban Stack Community

Gütersloh: Zusammenarbeit im Urban Stack

[17.09.2026] Gemeinsam kommt man auf dem Weg zu Digitaler Souveränität besser voran: Dieser Überzeugung sind die aktuell zehn Kommunen, die sich der von der Stadt Gütersloh entwickelten Datenplattform Urban Stack bereits angeschlossen haben. Beim ersten Community-Treffen gab es jetzt konkrete Weichenstellungen und Neuigkeiten. mehr...

Fünf Personen präsentieren den neuen Sensor am Marktplatz Rheydt.

Mönchengladbach / Viersen: Nächtliche Kaltluftströme unter der Lupe

[16.09.2026] In einem gemeinsamen Smart-City-Projekt erforschen Mönchengladbach und Viersen über fest installierte Sensoren die Kaltluftströme in den beiden Städten. Ziel ist es, damit neue Datengrundlagen für Klimaanpassung und Stadtplanung zu schaffen. mehr...

Stuttgarter Schlossplatz mit Jubiläumssäule bei gutem Wetter, Menschen sitzen auf der Wiese.

Smart City Index 2026: Stuttgart übernimmt die Spitze

[09.09.2026] Stuttgart führt erstmals den Smart City Index des Digitalverbands Bitkom an und verdrängt München auf Rang 2. Hamburg folgt auf Platz 3. Mönchengladbach, Bremen, Erlangen und Hildesheim zählen zu den größten Aufsteigern unter den deutschen Großstädten. mehr...

Stadtansicht Braunschweig

Braunschweig: Innovationsstrategie für die digitale Zukunft

[09.09.2026] Für die digitale Transformation der Verwaltung hat Braunschweig eine Innovationsstrategie vorgelegt, über die der Rat Ende September entscheidet. Sie umfasst den Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Cloud-Lösungen sowie den Aufbau einer urbanen Datenplattform. mehr...

Smart-City-Plattformen: Neuer DIN-Standard veröffentlicht

[07.09.2026] Handlungsempfehlungen für den Aufbau resilienter, skalierbarer und nachhaltiger Smart-City-Infrastrukturen liefert jetzt die neue DIN SPEC 91377 zu „Datenmodellen und Protokollen in offenen urbanen Plattformen“. mehr...