TampereFinnische Metaversum-Stadt
Eine nahtlose Kombination aus digitaler und physischer Welt soll das städtische Leben im finnischen Tampere mehr und mehr verbessern. Wie sich der Website Smart Tampere entnehmen lässt, kooperiert die Stadt dafür nicht nur mit branchenführenden Unternehmen wie VTT, Microsoft und Nokia. Sie beschreibt auch die Kooperation mit anderen Städten und Ökosystempartnern als unerlässlich, um das Potenzial des Metaversums voll ausschöpfen zu können. Das spiegelt sich beispielsweise in Tamperes Agieren rund um die so genannten Sechs-Städte-Strategie wider. Dabei handelt es sich um eine gemeinsame Strategie der sechs größten Städte Finnlands, um große Herausforderungen wie die Urbanisierung oder Digitalisierung zu bewältigen. Neben Tampere stehen Helsinki, Espoo, Vantaa, Turku and Oulu hinter der Strategie. Im Mittelpunkt dieser Entwicklungen soll immer der Mensch stehen. Entsprechend will auch Tampere das Wohlergehen der Bürgerinnen und Bürger als Gradmesser für die Metaverse-Entwicklung verstehen.
Als „Pionierstadt des Metaversums“ will Tampere außerdem Testplattform für andere Städte, Unternehmen und die Forschung sein. Laut Smart Tampere hat die Stadt bereits ein Netzwerk aufgebaut, das es Stadtbewohnern, Unternehmen und Forschungseinrichtungen ermöglicht, Smart-City-Lösungen zu erproben und zu entwickeln. Insgesamt 26 Verbundexperimente seien hier bislang abgeschlossen worden, von denen elf als dauerhafter Bestandteil in den städtischen Betrieb integriert seien. Hinzu kommen Veranstaltungen wie Hackathons. Hunderten von Teilnehmern habe dies ermöglicht, sich über die neuesten Technologien zu informieren, Kontakte zu knüpfen und ihre Ideen vorzustellen. Tampere ist des Weiteren aktiver Teilnehmer mehrerer internationaler Netzwerke rund um die intelligente Stadt. Dazu zählen das Nordic Smart City Network, The European Innovation Partnership for Smart Cities and Communities (EIP-SCC), Open and Agile Smart Cities (OASC) oder der International Council for Local Environmental Initiatives (ICLEI).
Ein Thema der Metaverse-Stadt Tampere ist auch die Digitalisierung der Verwaltung. Bis zum Jahr 2025 sollen deren Dienstleistungen überwiegend elektronisch angeboten werden. Das Smart Tampere Digitalization Program umfasse umfangreiche Übergangsinitiativen und agile Experimente. Denn durch schnelle Experimente mit einer begrenzten Teilnehmerzahl lasse sich herausfinden, welche digitalen Dienste am besten funktionieren. Dadurch vermeide die Stadt erfolglose Beschaffungen und erhalte gleichzeitig Informationen über neueste Technologien. Angedeutet wird außerdem, dass die Stadt ihre Abläufe im Blick behalten und sie gegebenenfalls anpassen will.
Ein weiteres Ziel der Metaverse-Stadt: Bis zum Jahr 2030 will Tampere CO2-neutral werden.
Hamburg: Mit dem Digitalen Zwilling Verkehrslärm simulieren
[11.03.2026] Hamburg hat ein neues Tool zur Lärmsimulation entwickelt, mit dem bereits in frühen Phasen die Verkehrslärmverhältnisse für Bauvorhaben bewertet werden können. Die quelloffene Lösung steht über OpenCoDE auch anderen Städten zur Verfügung. mehr...
Kreis Warendorf: Smart Region mit eigener Website
[11.03.2026] Als Smart Region Kreis Warendorf bringen der Landkreis und 13 kreisangehörige Kommunen ihre Digitalisierung gemeinsam voran. Auf einer neuen Website präsentiert das Zukunftsprojekt nun seine Digitalisierungsstrategie und erklärt die einzelnen Handlungsfelder. mehr...
Dresden: Digitaler Zwilling simuliert Unwetter
[09.03.2026] Wie sich Unwetterereignisse auf Dresden auswirken können, simuliert jetzt ein Digitaler Zwilling der Stadt. Welche Eindrücke und Erfahrungen die Nutzerinnen und Nutzer mit dem öffentlich zugänglichen Prototyp der 3D-Anwendung machen, soll eine Online-Umfrage zeigen. mehr...
Oberhausen: Smarte Ideen aus der Stadtgesellschaft
[09.03.2026] Über ihren Co-Creation Fund unterstützt die Stadt Oberhausen zum zweiten Mal innovative Smart-City-Vorhaben aus der Stadtgesellschaft. Der Fund wird durch Fördermittel des Bundes ermöglicht mit dem Ziel, Ideen aus der Bürgerschaft sowie von Initiativen, Organisationen und weiteren Beteiligten gemeinsam mit der Stadtverwaltung umzusetzen. mehr...
DigiTal Zwilling Wuppertal: Erste Echtzeitsensordaten
[06.03.2026] Der Digitale Zwilling Wuppertals zeigt jetzt Echtzeitdaten zur Bodenfeuchte an unterschiedlichen Standorten an. Es handelt sich um die ersten live verfügbaren Sensordaten auf der Plattform. mehr...
Studie: Ankerorte für den digitalen Wandel
[04.03.2026] Stadtlabore, Makerspaces und Digitalwerkstätten machen Smart-City-Themen für den Alltag greifbar. Im Rahmen der Begleitforschung der Modellprojekte Smart Cities (MPSC) wurde nun untersucht, wie solche Ankerorte des digitalen Wandels wirken – und was sie für Kommunen leisten können. mehr...
Scan-Fahrzeuge: Abschluss der Versuchsreihe in Freiburg
[02.03.2026] Baden-Württemberg hat in mehreren Pilotkommunen den Einsatz von Scan-Fahrzeugen zur digitalen Parkraumkontrolle getestet. Den Abschluss der Versuchsreihe bildet nun Freiburg. Die Ergebnisse aller Pilotversuche sollen in einem Handlungsleitfaden für Kommunen zusammengefasst werden. mehr...
Bad Pyrmont: Smarte Glätte-Detektion
[26.02.2026] Wie glatt es auf den Straßen wird, ist eine Frage, die nicht nur Verkehrsteilnehmende, sondern auch die Winterdienste stark beschäftigt. In Bad Pyrmont werden dazu spätestens im nächsten Winter exakte Daten zur Verfügung stehen. Möglich macht’s ein über LoRaWAN verbundenes Sensorennetzwerk. mehr...
Arnsberg: Smarte Abfallbehälter
[20.02.2026] Die Technischen Dienste Arnsberg behalten öffentliche Abfallbehälter nun mittels Künstlicher Intelligenz (KI) im Blick. Transponder messen den Füllstand der Behältnisse, die KI wertet die gesammelten Daten aus und berechnet optimale Abfuhrtouren. mehr...
Wolfsburg: City-Infosystem ersetzt Parkleitschilder
[12.02.2026] In Wolfsburg informieren jetzt smarte, frei programmierbare LED-Tafeln flexibel über freie Parkmöglichkeiten und den Verkehr in der Stadt und können auch darüber hinausgehende Hinweise ausstrahlen. Aus dem einstigen Parkleitsystem ist somit ein multifunktionales City-Informationssystem geworden. mehr...
Marpingen: Pilotprojekt für KI-gestütztes Straßenmanagement
[02.02.2026] In Marpingen werden Schäden an Straßen und Verkehrsschildern von kommunalen Fahrzeugen bei Alltagsfahrten per Smartphone erfasst. Eine KI-gestützte Open-Source-Lösung übernimmt die Aufbereitung der Daten. Bald soll die Lösung in 25 weiteren saarländischen Kommunen ausgerollt werden. mehr...
Kreis Hof: Werkzeug für Winterdienst
[29.01.2026] Taupunktsensoren unterstützen im Hofer Land den Winterdienst. Dabei agieren Kreis und angehörige Kommunen gemeinsam. Die Entscheidung über das Ausrücken, Streuen oder Räumen treffen trotz der umfassenden Daten weiterhin die Beschäftigten. mehr...
Smart Waste Hürth: Weltweites Leuchtturmprojekt
[27.01.2026] In Hürth messen Ultraschallsensoren den Füllstand öffentlicher Abfallbehältnisse und senden diese Daten an eine Künstliche Intelligenz. Die ermittelt, wann die Müllwagen welche Route nehmen sollten, um die Behälter zu leeren. Jetzt ist Smart Waste Hürth als weltweit sichtbares Leuchtturmprojekt ausgezeichnet worden. mehr...
Mannheim: Orientierung für barrierefreies Parken
[20.01.2026] In Mannheim steht eine neue, barrierefreie App für die Suche nach freien Schwerbehindertenparkplätzen zur Verfügung. Park-Stark nutzt Echtzeitdaten von über 250 Stellplätzen und zeigt Verfügbarkeit, Navigation und Alternativen direkt auf dem Smartphone an. mehr...
Mönchengladbach: Fünfter Smart City Summit Niederrhein
[20.01.2026] Mönchengladbach lädt am 26. Februar zur fünften Auflage des Smart City Summit Niederrhein ein. Mit Vorträgen, Workshops und einem großen Ausstellungsbereich richtet er sich an ein Fachpublikum, das sich mit der digitalen Transformation von Kommunen beschäftigt. Dabei werden strategische Perspektiven mit anschaulichen Praxisbeispielen verknüpft. mehr...























