KILLMoin für Bremen

Bremer Verwaltung wird künftig von KI unterstützt.
(Bildquelle: peshkova/123rf.com)
Die Bremer Verwaltung setzt künftig auf den KI-Assistenten LLMoin. Das hat der Senat jetzt beschlossen. LLMoin ist ein speziell für den Einsatz in Behörden entwickelter Textassistent. Wie der Bremer Finanzsenat mitteilt, basiert LLMoin auf einem Large Language Model und weist in der Funktionsweise Ähnlichkeiten zu ChatGPT auf, unterscheidet sich aber deutlich mit einem starken Fokus auf Datenschutz, Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit.
Finanzsenator Björn Fecker sagt: „Die Einführung von LLMoin ist ein Meilenstein für den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Verwaltung. Der KI-Assistent entlastet die Beschäftigten der Verwaltung bei der täglichen Arbeit. Zum Beispiel bei der Texterstellung oder auch bei Rechercheaufgaben. Das bringt Zeitvorteile und erhöht die Effizienz von Verwaltungsprozessen. Davon profitieren auch die Bürgerinnen und Bürger. Gegenüber herkömmlichen KI-Assistenten ist mit LLMoin gewährleistet, dass die Daten in einer geschützten und datenschutzkonformen Umgebung bearbeitet werden.“
Bremen greift laut der Pressemeldung auf alle Funktionen von LLMoin zurück. Dazu gehören Textzusammenfassung, Recherche-Assistenz und Textgenerierung, bei der die KI aus Stichwörtern oder Vorgaben wie der gewünschten Textart vollständige Texte wie Vermerke oder E-Mails erstellt. Darüber hinaus können Beschäftigte mit der KI chatten und dabei beispielsweise Ideen für einen Vortrag sammeln oder sortieren, heißt es in der Pressemeldung aus Bremen.
Beträchtliches Synergie- und Effizienzpotenzial
Der Einsatz von LLMoin hat beträchtliches Synergie- und Effizienzpotenzial. Selbst bei der sehr konservativen Annahme, dass Bremer Verwaltungsbeschäftigte mit dem KI-Assistenten lediglich fünf Minuten Arbeitszeit pro Tag einsparen, käme das einer Wertschöpfung von rund hundert Vollzeitstellen gleich, so der Finanzsenat.
Für die Beschäftigten seien Schulungen zur Arbeit mit dem KI-Assistenten vorgesehen. Außerdem könne auf bereits existierende Schulungsmodule aus Hamburg (wir berichteten) zurückgegriffen werden, wo der KI-Assistent ebenso wie in Niedersachsen (wir berichteten) bereits erfolgreich genutzt wird. Ein erster Pilot-Roll-out ist für Juli geplant. LLMoin kommt nach Angaben des Finanzsenats in der Kernverwaltung sowie in einigen Eigenbetrieben zum Einsatz, die dafür die technischen Voraussetzungen haben.
Smart Country Convention: KI für den Verwaltungsalltag
[18.09.2026] Wie sich Verwaltungswissen mithilfe Künstlicher Intelligenz erschließen und für die tägliche Arbeit nutzen lässt, zeigt IntraFind auf der Smart Country Convention. Im Mittelpunkt stehen bereits realisierte KI-Projekte sowie der schrittweise Ausbau von der intelligenten Suche bis hin zu KI-Agenten. mehr...
Hamburg: KI leitet E-Mails weiter
[17.09.2026] Hamburg setzt Künstliche Intelligenz ein, um eingehende E-Mails automatisch den zuständigen Stellen zuzuordnen. Die Lösung MailFWD ist bereits in sechs Fachbereichen im Einsatz und soll bis Ende 2026 mindestens 18 zentrale Postfächer unterstützen. mehr...
Axians Infoma: Online-Test zu KI-Reifegrad
[16.09.2026] Wo steht die eigene Verwaltung beim Einsatz Künstlicher Intelligenz? Ein neuer Online-Test von Axians Infoma soll Kommunen und Behörden eine erste Standortbestimmung ermöglichen und Ansatzpunkte für weitere Schritte aufzeigen. mehr...
Akademie der Deutschen Medien: Online-Konferenz zu KI in der Verwaltung
[16.09.2026] Wie lässt sich Künstliche Intelligenz sinnvoll und rechtssicher in der Behördenkommunikation einsetzen? Mit dieser Frage beschäftigt sich im November eine kostenfreie Online-Konferenz der Akademie der Deutschen Medien. Auch die Stadt München berichtet aus der Praxis. mehr...
Märkischer Kreis: KI-Assistentin geht ans Telefon
[15.09.2026] Der Märkische Kreis erweitert sein digitales Serviceangebot. Außerhalb der regulären Dienstzeiten beantwortet jetzt die KI-Telefonassistentin Emka Fragen von Bürgerinnen und Bürgern. Sie ist rund um die Uhr erreichbar und beherrscht mehr als 30 Sprachen. mehr...
Künstliche Intelligenz: Die Grenzen der Assistenzen
[14.09.2026] In der Debatte über KI in der Verwaltung steht meist die Frage im Mittelpunkt, was Maschinen können. Die aus rechtsstaatlicher Sicht viel wichtigere Frage lautet jedoch, was sie nicht dürfen. Diese Frage hat das Verwaltungsverfahrensgesetz längst beantwortet. mehr...
NEGZ-Herbsttagung: Impulse für die Verwaltungsdigitalisierung
[10.09.2026] Bei der Herbsttagung des NEGZ haben Fachleute aus Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft aktuelle Fragen der Verwaltungsdigitalisierung diskutiert. Im Mittelpunkt standen unter anderem EUDI-Wallet, Open Source, Künstliche Intelligenz und digitale Souveränität. mehr...
Advertorial: In 48 Stunden gestartet. In einem Quartal flächendeckend im Einsatz
[07.09.2026] Wie die Gemeinde Herzebrock-Clarholz ihre gesamte Verwaltung mit Ayunis Core KI-fit gemacht hat – und was andere Kommunen daraus lernen können. mehr...
Studie: Wie hoch ist der digitale Stress?
[03.09.2026] Eine bundesweite Studie zur digitalen Transformation in kommunalen Verwaltungen, welche die Stadt Osnabrück und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) durchführen, nimmt insbesondere die Perspektive der Beschäftigten in den Blick und untersucht den Status quo des digitalen Stresses. Für die anonyme Onlinebefragung werden noch Teilnehmer gesucht. mehr...
Hamm: Tom Hamme hilft weiter
[03.09.2026] Er ist rund um die Uhr erreichbar und spricht mehr als 100 Sprachen: Der KI-gestützte Chatbot Tom Hamme hilft ab sofort schnell und einfach mit Infos zu Leistungen und Angeboten der Stadt Hamm weiter. mehr...
Genesys: Neues Fördermitglied bei GovTech Deutschland
[01.09.2026] Das KI-Unternehmen Genesys ist dem Bündnis GovTech Deutschland beigetreten, das Verwaltungen auf allen Ebenen mit innovativen Technologieunternehmen und Forschungseinrichtungen vernetzt. Genesys will dazu beitragen, mit KI-gestützter Kommunikation und durchgängigen Service-Customer-Journeys öffentliche Institutionen zukunftsfähig zu machen. mehr...
Bayern: Hochwasserschutz mit KI
[27.08.2026] Bayern fördert den Ausbau eines KI-gestützten Frühwarnsystems von 28 Kommunen mit weiteren knapp 1,6 Millionen Euro. Mehr als 150 Messstationen und ein Digitaler Zwilling sollen Risiken durch Hochwasser, Starkregen und Trockenheit frühzeitig erkennen helfen. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Test des KI-Assistenten NRW.Genius
[26.08.2026] Drei Pilotkommunen in Nordrhein-Westfalen erproben die KI-Verwaltungsassistenz NRW.Genius. Die Anwendung soll Beschäftigte beispielsweise der Stadt Essen unter anderem beim Auswerten, Durchsuchen und Erstellen von Texten unterstützen. mehr...
Interview: Mit Agenten Zeit sparen
[24.08.2026] lector.ai bietet eine Plattform zur automatisierten Verarbeitung von Behördenpost. Über das Pilotprojekt im Neckar-Odenwald-Kreis und die Teilnahme am Agentic AI Hub des Bundesdigitalministeriums sprach Kommune21 mit Unternehmensgründer Benjamin von Ardenne. mehr...
Dinslaken: Digitales Serviceangebot erweitert
[21.08.2026] Die Stadt Dinslaken erweitert ihr digitales Serviceangebot um neue Online-Dienste im Bürgerbüro und in der Ausländerbehörde. Erstmals prüft dabei auch eine KI hochgeladene Unterlagen, während eine Dokumentenbox die Abholung von Aufenthaltstiteln vereinfacht. mehr...


















