Freitag, 17. April 2026

KISAKick-off zur eWA in Sachsen

[01.09.2025] Der Kommunale Informationsverarbeitungsverbund Sachsen (KISA) lädt Städte und Gemeinden am 5. September 2025 zu einem virtuellen Kick-off zur Einführung der elektronischen Wohnsitzanmeldung (eWA) ein. Auf dem Programm stehen Projektinformationen und Praxisfragen.
Die digitale Wohnsitzanmeldung erspart Bürgerinnen und Bürgern nach einem Umzug den Amtsbesuch – und entlastet die Bürgerämter. In Hessen startet jetzt der Roll-out.

Die digitale Wohnsitzanmeldung erspart Bürgerinnen und Bürgern nach einem Umzug den Amtsbesuch – und entlastet die Bürgerämter.

(Bildquelle: cottonbro studio/Pexels)

In den sächsischen Städten Meißen, Grimma, Leipzig und Dresden können Neubürger oder diejenigen, die innerhalb ihrer Stadt umziehen, ihren Wohnsitz digital ändern – ohne Besuch im Bürgerbüro. Meldepflichtige Personen können mithilfe eines Onlinedienstes ihren Wohnsitzwechsel erstmals vollständig elektronisch abwickeln, bis hin zur Aktualisierung ihrer Personaldokumente. Möglich wird dies durch die Implementierung der EfA-Leistung „Elektronische Wohnsitzanmeldung“ (eWA) –  ein wichtiger Meilenstein für eine moderne, digitale Verwaltung und mehr Bürgerfreundlichkeit in Sachsen, so der IT-Dienstleister KISA. KISA ist der Roll-in-Partner für diese Leistung im Freistaat Sachsen.

Nun lädt KISA alle Städte und Gemeinden zu einem virtuellen Kick-off ein. Unter dem Titel „Implementierung des EfA-Dienstes eWA in Sachsen“ steht am 5. September 2025 zwischen 9:00 und 11:00 Uhr das eWA-Projekt im Fokus (zu den Zugangsdaten, MS Teams erforderlich). Auf der Agenda stehen folgende Punkte:

  • Überblick über das eWA-Projekt, Vorgehensweise und Ziele
  • Darstellung der technischen Anforderungen und Umsetzungsschritte
  • Vorstellung der Unterstützungsangebote durch das Roll-out-Team von Dataport
  • Informationen zur Finanzierung des EfA-Dienstes eWA
  • Offene Fragerunde

Im Vergleich zur klassischen Wohnsitzanmeldung vor Ort ergeben sich erhebliche Vorteile. Für die Bürgerinnen und Bürger entfällt der Gang zur Meldebehörde. Außerdem entlastet die Einführung der eWA – durch die durchgängige Digitalisierung bis in das verwendete Fachverfahren – die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Meldebehörden. Dieser vom Dienstleister Dataport in Hamburg entwickelte EfA-Dienst wurde bereits vielfach erprobt und erfolgreich in Kommunen eingeführt, heißt es in der KISA-Meldung. In den ersten angeschlossenen sächsischen Kommunen habe die Pilotierung in kürzester Zeit absolviert werden können.



Stichwörter: Bürgerservice, eWA, KISA


Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Bürgerservice

Dossenheim: Rad- und Mängelmelder verknüpft

[14.04.2026] Mit Dossenheim hat nun die erste Kommune in Baden-Württemberg ihr Mängelmelder-System an die landesweite Plattform für Radverkehrsthemen, den RadMELDER BW, angebunden. mehr...

Vizelandrätin Silke Engler präsentiert die Integreat-App zum einjährigen Bestehen. Frau mit Tablet in der Hand

Kreis Kassel: Ein Jahr Integreat

[13.04.2026] Rund ein Jahr nach der Einführung zieht der Kreis Kassel eine positive Zwischenbilanz zur Integreat-App, die Neubürger mit verlässlichen, niedrigschwelligen Informationen versorgt. mehr...

Illustration: Drei Personen sitzen auf Stühlen wartend vor einer mutmaßlichen Bürotür.

Dresden: Sozialamts-Termine online buchbar

[10.04.2026] In Dresden lassen sich Termine im Sozialamt ab sofort online buchen, ändern oder absagen. Der Service startet in drei Bereichen, weitere sollen bis Mitte 2026 folgen. In Kürze werden zudem digitale Bürgerterminals aufgestellt, die unkomplizierten Zugang zu Verwaltungsleistungen bieten. mehr...

Saarbrücken: Meldoo in der Zwischenbilanz

[10.04.2026] Die Stadt Saarbrücken hat eine Zwischenbilanz ein Jahr nach der Einführung des Mängelmelders Meldoo gezogen. Rund 22.400 Hinweise wurden bislang erfasst. Zudem wurde das Angebot mit dem DIGITAL-Award 2026 ausgezeichnet. mehr...

Eine Gruppe von Personen sitzt wartend auf Stühlen
bericht

Terminmanagement: Den Bürgerkontakt steuern

[07.04.2026] Die Online-Terminvergabe ist ein Schlüsselkriterium im Smart City Index des Bitkom. Denn eine Smart City beginnt mit dem Bürgerkontakt: Der digitale Reifegrad misst sich auch daran, ob die digitalen Angebote gut zugänglich sind. mehr...

Wohngeld: Erfurt ist Pionier für Online-Antrag

[02.04.2026] Als erste Thüringer Kommune hat die Landeshauptstadt Erfurt den Online-Wohngeldantrag gestartet. Unterstützung kam vom Digitalministerium. mehr...

Großzügiger urbaner Platz ohne Menschen und Autos, aber mit Sonnenlicht und Baumschatten.

DIGITAL-Award: Mängelmelder Meldoo überzeugt

[30.03.2026] Für ihren Mängelmelder Meldoo ist die Stadt Saarbrücken jetzt mit dem DIGITAL-Award 2026 ausgezeichnet worden. Der Preis geht schon zum zweiten Mal in die saarländische Landeshauptstadt: 2025 wurde das Projekt Virtuelles Bürgeramt gewürdigt. mehr...

"Ganz Mannheim in deiner Hand" - Logo der Mannheimer City App, hochgehaltenes Handy mit der App und im Hintergrund ein städtischer Platz mit historischem Turm.

Mannheim: Großes Interesse an der City-App

[30.03.2026] Zur Jahreswende wurde die Mannheimer City-App öffentlich vorgestellt – nun wurde sie schon zehntausend Mal heruntergeladen. Neben News, Veranstaltungstipps und Informationen über „nützliche Orte“ bietet die Anwendung auch eine Abkürzung zur Verwaltung: Viele digitale Angebote der Stadt sind direkt per Smartphone nutzbar. mehr...

Tisch mit Konstruktionszeichnung, Tablet und gelbem Bauhelm, im Hintergrund ist eine Baustelle zu sehen.

Wiesbaden: Serviceoffensive der Bauaufsicht

[24.03.2026] Die Bauaufsicht der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden hat ihre Prozesse beschleunigt und zieht eine positive Bilanz für das Jahr 2025. mehr...

Rathausplatz Kiel

Kiel: Neue Verwaltungsdienste online

[23.03.2026] Kiel bietet drei häufig nachgefragte Verwaltungsleistungen aus verschiedenen Bereichen ab sofort online an. Bei der Fahrzeugzulassung sieht sich die Stadt als Vorreiter: Sie ist eine der wenigen, die über ein Stufe-4-fähiges iKfz-Portal und das entsprechende Fachverfahren verfügt. mehr...

handy in Hand zeigt Nordhorn SuperApp

Nordhorn: SuperApp gestartet

[19.03.2026] In der SuperApp der Stadt Nordhorn finden Bürgerinnen und Bürger digitale Angebote künftig gebündelt. Mit einer NutzerID kann digital bestellt, gebucht und bezahlt werden. Ein KI-Agent gehört ebenfalls zur Architektur mehr...

Werbung für den Nutzerklimatest 2026

Nutzerklima-Test 2026: Bürger bewerten digitale Services

[12.03.2026] Wie nutzerfreundlich ist die digitale Verwaltung wirklich? Bürgerinnen und Bürger können es jetzt bewerten. Ziel ist es, ein systematisches, vergleichbares Stimmungsbild zu erhalten – und damit konkrete Ansatzpunkte für Verbesserungen. mehr...

Vektorgrafik einer Frau mit Laptop in der Hand, im Hintergrund ist ein Kalender zu sehen.

Oldenburg: Neues Terminvergabesystem

[02.03.2026] Oldenburg führt in den Bürgerbüros und der Führerscheinstelle das Online-Terminvergabesystem VOIS/TEVIS ein. Es handelt sich um eine Maßnahme der Oldenburger Digitalisierungsstrategie, wonach der Bürgerservice der Stadt schrittweise vereinheitlich werden soll. mehr...

Eine Frau und ein Mann stehen mit einem zugebundenen Rollkoffer vor der Glasfront des "Bürgerservicecenters der Landeshauptstadt Potsdam".

Potsdam: Bürgerservice unterwegs

[27.02.2026] In Potsdam können Bürgerinnen und Bürger städtische Dienstleistungen künftig auch außerhalb des Rathauses nutzen. Ein mobiler Bürgerservice, der im Jahresverlauf an verschiedenen belebten Orten angeboten wird, soll den Zugang zur digitalen Verwaltung niedrigschwellig für alle erreichbar machen. mehr...

Osnabrück: Bürger bewerten digitale Services

[25.02.2026] Ein bundesweiter Nutzerklima-Test will ein Stimmungsbild zur Nutzerfreundlichkeit der digitalen Angebote von Verwaltungen einfangen. Mit dabei ist unter anderem die Stadt Osnabrück. mehr...